Spätestens mit den rasant steigenden Preisen für Grafikkarten in den letzten Jahren fällt im Zusammenhang mit (High-End-)Gaming immer häufiger der Begriff Luxusgut
.
Doch beim Thema hohe Preise
hat zuletzt eine ganz andere Komponente viel Aufmerksamkeit bekommen (wenn auch nicht auf einem vergleichbaren Niveau wie bei den GPUs): der Arbeitsspeicher.
Kein Wunder, wenn man sich beispielhaft die jüngste Preisentwicklung eines beliebten Kits mit insgesamt 32 GByte DDR5-RAM anschaut.
Während es vor einigen Monaten noch für etwa 130 Euro zu haben war, sind wir inzwischen bei ungefähr 220 Euro angekommen:
Es wird vermutet, dass die Preise bis Ende 2026 weiter steigen, auch wenn nicht sicher abzusehen ist, wie hoch sie noch werden.
Ein weiterer Grund, um zusagen: Früher war alles besser
?
Um das zu überprüfen, werfen wir einen kleinen Blick zurück auf die historische Entwicklung der RAM-Preise anhand unserer eigenen GameStar-Empfehlungen über die Jahre hinweg.
21:06
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Unser Blick zurück auf die RAM-Preise
Um zu schauen, wie die Preise für typische RAM-Kits aus Gaming-PCs in den vergangenen etwa 20 Jahren ausgesehen haben, nutzen wir unsere eigenen Empfehlungen als Basis.
Für die Jahre 2025 und 2024 bezieht sich das auf den Durchschnittspreis der RAM-Kits, die wir jeweils im November des Jahres in unserer Online-Kaufberatung für Selbstbau-PCs empfohlen haben (beziehungsweise empfehlen).
Bei den anderen Jahren (2019, 2014, 2009 und 2004) haben wir dagegen die Durchschnittspreise der Empfehlungen in unseren jeweiligen Print-Ausgaben des Novembers verwendet. Das Ergebnis sieht folgendermaßen aus:
So viel zum Thema Früher war alles besser
: Im Jahr 2004 musste man im Vergleich klar mehr für RAM zahlen als aktuell. Teil der Wahrheit ist aber auch, dass es im Jahr 2014 in diesem Vergleich am günstigsten war.
Seitdem sind die Preise langsam, aber stetig gestiegen.
Wie gesagt ist davon auszugehen, dass es im Jahr 2026 noch einmal schlechter aussehen wird. Ob wir aber wieder das Niveau aus dem Jahr 2004 erreichen, bleibt abzuwarten.
Damals waren übrigens DDR1 und DDR2 die aktuellen Standards und eine Menge von 512 MByte üblich. Inzwischen sind wir bei DDR5 und Werten wie 16, 32 oder gar 64 GByte angekommen. Mit DDR6 ist erst im Jahr 2027 im Massenmarkt zu rechnen.
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