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Seite 2: Razer Black Widow Ultimate 2013 - Überarbeitete mechanische MX-Blue-Tastatur mit Cloud-Treiber

Ausstattung

Sondertasten hat die Razer Black Widow Ultimate nur die fünf programmierbaren für Makros. Multimedia-Funktionen und Helligkeit der Beleuchtung regeln wir über doppelt belegte F-Tasten. Sondertasten hat die Razer Black Widow Ultimate nur die fünf programmierbaren für Makros. Multimedia-Funktionen und Helligkeit der Beleuchtung regeln wir über doppelt belegte F-Tasten.

Die meisten Sonderfunktionen der Razer Black Widow Ultimate steuern wir über die Fn-Taste, die sich zwischen ALT GR und der Taste für das Windows-Kontextmenü befindet, dabei die rechte Windows-Taste ersetzt und die zahlreichen Doppelbelegungen der F-Tasten auslöst. Ausgerechnet die sicherlich am häufigsten benutzte Lautstärkeregelung hat Razer auf F1 bis F3 untergebracht, sodass wir sie nur höchst unkomfortabel mit einer Hand steuern können und im Test stattdessen auf beidhändige Bedienung ausweichen müssen. Auf F5 bis F7 liegen die Mediensteuerungen Zurück, Start/Stopp und Vor, mit Fn+F9 zeichnen wir ein Makro auf und weisen es einer der fünf Sondertasten am linken Rand der Black Widow Ultimate zu. Über Fn+F10 aktivieren wir den Spielemodus, der in der Standardeinstellung die Windows-Tasten und damit auch Tastaturkürzel wie WIN+E oder WIN+D abschaltet. Im Treiber dürfen wir ALT+TAB und ALT+F4 noch dem Gaming-Modus hinzufügen. Den PC schlafen legen wir mit Fn+Pause.

An der rechten Seite befinden sich Durchleitungen für einen USB-2.0- und zwei 3,5-mm-Klinkenanschlüsse – die zusätzlichen Enden des Black-Widow-Kabels müssen dafür ebenfalls mit dem PC verbunden werden. An der rechten Seite befinden sich Durchleitungen für einen USB-2.0- und zwei 3,5-mm-Klinkenanschlüsse – die zusätzlichen Enden des Black-Widow-Kabels müssen dafür ebenfalls mit dem PC verbunden werden.

Auch die Helligkeit der Tastenbeleuchtung regeln wir über eine solche Doppelbelegung, in diesem Fall über Fn+F11 (dunkler) und Fn+F12 (heller). Laut Treiber bietet die Black Widow Ultimate hierfür bis zu 100 Stufen, im Test konnten wir aber nur zehn wirklich voneinander unterscheiden. Im Gegensatz zu anderen mechanischen Tastaturen wie etwa der Logitech G710+ leuchten bei der Black Widow Ultimate dafür nicht nur die Tastenbeschriftungen, sondern auch der Hintergrund - Razer hat die Bodenplatte mit einer giftgrünen Farbe überzogen, die durch das von den Tasten reflektierte Licht ebenfalls leuchtet.

Darüber hinaus dürfen wir Makros bei Bedarf über den Treiber mit bis zu zehn Profilen verknüpfen. Um den USB-2.0-Anschluss und die beiden 3,5-mm-Klinken für Headsets an der rechten Seite nutzen zu können, müssen wir neben dem eigentlichen USB-Strang für die Tastatur einen weiteren USB-Anschluss sowie die 3,5-mm-Klinken-Anschlüsse der Soundkarte belegen - beide Signale werden von der Razer Black Widow Ultimate bloß durchgeleitet. Warum Razer dann nicht gleich USB 3.0 unterstützt, ist uns allerdings genauso wie bei der Logitech G710+ ein Rätsel. Das textilummantelte Kabel misst ausreichende 2,0 Meter.

Im direkten Vergleich zur ähnlich teuren Logitech G710+ punktet die Razer Black Widow Ultimate mit der besseren Tastenbeleuchtung und der zusätzlichen Klinkendurchleitung. Dafür bietet die Logitech-Tastatur mehr Sondertasten für Makros und Profile und führt auch die bei Razer über eine Doppelbelegung realisierten Funktionen über separate Tasten aus.

Treiber

Razer Black Widow Ultimate - Treiber ansehen

Bis auf die freie Programmierung fast aller Tasten wie bei der Coolermaster CM Storm Trigger, die Bearbeitung von Makros sowie das Erstellen von Profilen und die Verbindung mit Makros sowie die Konfiguration des Gaming-Modus funktionieren alle Funktionen der Razer Black Widow Ultimate auch ohne Treiber.

Wer die genannten Optionen nutzen will, kommt wie bei anderen neuen Razer-Produkten nicht um den Synapse 2.0 genannten Cloud-Treiber herum, der Einstellungen auf Servern von Razer statt auf der eigenen Festplatte speichert. Dafür ist ein Benutzerkonto bei Razer und für die erste Anmeldung auch eine Internetverbindung zwingend Voraussetzung, ohne dass es dafür einen nachvollziehbaren Grund gäbe - schließlich tragen die wenigsten ihre Tastatur regelmäßig durch die Gegend und schließen sie an anderen Rechnern an. Die Nutzungsbestimmungen erlauben Razer zudem die Weitergabe der persönlichen Daten an Dritte - alles in allem gibt das wie schon bei der Razer Ouroboros Punktabzug.

Handling

Kabelführungen an der Rückseite bietet die Razer Black Widow Ultimate nicht. Kabelführungen an der Rückseite bietet die Razer Black Widow Ultimate nicht.

An der Ergonomie hat Razer gegenüber der ersten Black Widow Ultimate nichts geändert. Wie gehabt hält die Tastatur trotz ihrer winzigen Gummifüße die Position sehr zuverlässig, was vor allem auf das hohe Gewicht von 1,5 Kilo zurückzuführen ist. Und mit 12 mal 15 mm sind die Tasten ausreichend groß, die Tastenbeschriftung wegen des eigentümlichen Fonts aber nicht immer auf den ersten Blick zweifelsfrei zu entziffern.

Die Tastenbeleuchtung sieht nicht nur schön aus, sondern vereinfacht im Dunklen die Suche nach der richtigen Taste. Dass die hellste Stufe dabei selbst bei Tageslicht viel zu grell ist, legen wir der Black Widow Ultimate aber nicht zum Nachteil aus - es gibt genug Abstufungen für jeden Geschmack. Schwerer wiegt da die ungünstige Position der Lautstärkeregelung in Kombination mit Fn, die eine einhändige Bedienung selbst mit großen Händen praktisch ausschließt. Auch hätten wir uns gewünscht, dass Razer den Abstand zwischen dem linken Ende des Haupttastenfeldes und den Makrotasten etwas vergrößert hätte - so müssen wir wie bei der Coolermaster CM Strom Trigger aufpassen, nicht versehentlich Makros auszulösen.

Höhenverstellung flach Wie die meisten Tastaturen bietet auch die Razer Black Widow nur zwei Stufen bei der Höhenverstellung.

Höhenverstellung steil Da vor allem die hohe ziemlich steil ausfällt, wäre eine mittlere Einstellung wahrscheinlich die beste.

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Razer Black Widow Ultimate ist wie bei den meisten mechanischen Tastaturen perfekt. Durch die stabile Metallbodenplatte stimmt auch die Verwindungssteifigkeit. Die jetzt matte Oberfläche lässt sich einfacher reinigen und ist weniger schmutzanfällig als die ursprüngliche Hochglanzoptik des Vorgängermodells. Da die Cherry-Schalter auf 50 Millionen Anschläge ausgelegt sind, steht auch die Langlebigkeit außer Frage.

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