Razer stellt Gaming-Notebooks mit AMDs neuen Phoenix-Prozessoren vor - Das können sie

Monate nach der Enthüllung der Phoenix-APUs kommt mit dem Razer Blade 14 neue Notebooks mit dem frischen AMD-Chip auf den Markt.

Video starten 0:45 Neues Razer Blade 14 2023 mit aktueller Gaming-Hardware im offiziellen Vorstellungsvideo

Was lange währt, wird endlich gut? Vor etwa fünf Monaten stellte AMD auf der CES 2023 die Phoenix getaufte Reihe an Mobilprozessoren vor, doch seitdem blieb es bis auf einzelne Benchmark-Leaks still um die aktuelle APU-Generation.

Langsam nimmt das Thema aber wieder Fahrt auf: Nach ersten Notebooks in Form von Asus G14-Reihe wird nun mit dem Razer Blade 14 (2023) ein weiterer auf das Gaming ausgelegter Laptop mit AMDs neuen Prozessoren auf den Markt gebracht. Das offizielle Vorstellungsvideo seht ihr oben.

Zuvor war außerdem bereits Acer mit zwei Serien an den Start gegangen, doch der Chip-Hersteller selbst hielt sich mit der Marketing-Maschine zurück. Bei Razer hingegen wirbt AMD mit der vollen Power seiner Phoenix-APUs. Wir klären, was sich dahinter verbirgt.

Razer als Aushängeschild für AMD

Die Präsentation des Razer Blade 14 wird von AMD genutzt, um auf die Vorzüge der Phoenix-APU einzugehen. Zwar bleibt die Anzahl an Kernen des verbauten Ryzen 9 7940HS mit acht Stück gleich, dafür taktet dieser mit bis zu 5,2 Gigahertz etwas höher.

Es wäre keine Neuvorstellung im Jahr 2023, wenn nicht irgendwo der Begriff KI fallen würde. So auch bei den neuen AMD-Chips, die mit XDNA einen eigenen KI-Beschleuniger erhalten.

Hiermit soll laut Razers Pressemitteilung eine erhöhte Produktivität und eine verbesserte Effizienz gewährleistet werden. Unabhängige Benchmarks stehen noch aus, AMD selbst wirbt damit, sich leistungstechnisch vor konkurrierende Chips wie dem Intel Core i9-13900H oder Apple M2 Pro zu setzen.

Prächtige Ausstattung, mächtiger Preis

Neben dem Ryzen 9 7940HS gilt beim jüngsten Razer Blade 14 das Motto: Klotzen statt kleckern. Das äußert sich bereits im namensgetreuen,14 Zoll großen Monitor, der auf QHD-Auflösung sowie 240 Hertz Bildwiederholrate setzt.

Als dedizierte Grafikkarte kommt in der Einstiegsversion allerdings keine AMD-GPU zum Einsatz, stattdessen wird Nvidias RTX 4060 verbaut. In dieser Variante gesellen sich 16 Gigabyte DDR5-Arbeitsspeicher dazu. Für flockige 2.800 Euro UVP gehört das Razer Blade 14 euch.

Mehr geht im Computer aber immer, weshalb Razer auch zwei Upgrades anbietet: Für 3.200 Euro könnt ihr euch das Modell mit der RTX 4070 sichern; mit noch einmal 100 Euro mehr gibt es schließlich den doppelten Arbeitsspeicher.

Die SSD-Kapazität beziffert Razer im neuen Blade 14 auf ein Terabyte. Anschlussseitig sollen mit zwei USB-4-Ports - im Übrigen kompatibel zu Displayport 1.4 - sowie zwei USB 3.2 Gen 2 Typ A Anschlüssen alle aktuellen Standards abgedeckt sein. Auch ein HDMI-2.1-Anschluss ist mit an Bord.

Alle Variationen des Razer Blade 14 sind über die offizielle Webseite vorbestellbar, farblich sind zwei Varianten in schwarzer und weißer Farbe erhältlich. Die Lieferungen sollen ab dem 20. Juni beginnen.

Was versprecht ihr euch vom neuen Razer-Laptop? Sind rund 3.000 Euro als Preis zu viel oder rechtfertigt die Technik den Razer Blade 14 als Desktop-Ersatz? Welche Notebooks nutzt ihr gerade? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

zu den Kommentaren (2)

Kommentare(2)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.