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Inhaltsverzeichnis

Razer Megalodon - Teures Raumklang-Headset

Im Test gelingt dem Razer Megalodon überzeugender Raumklang auf dem mitgelieferten Stereo-Headset. Für 150 Euro bekommen Sie aber auch eine ausgewachsene Soundkarte samt Headset.

von Florian Klein,
26.08.2009 15:50 Uhr

Das Neue am Megalodon ist nicht das Headset selbst, denn das gibt’s baugleich bereits unter dem Namen Carcharias (80 Euro). Beim 150 Euro teuren Megadolon verbindet Razer das Stereo-Headset allerdings mit einem USB-Soundchip in einer Tischfernbedienung und nennt das Ganze Megalodon. Die Fernbedienung dient zum Einstellen der Gesamtlautstärke oder den Pegeln der (virtuellen) Raumklangkanäle. Zudem regeln Sie dort die Empfindlichkeit und Ausgangsleistung des Mikrofons oder schalten es stumm. Die Verarbeitung ist insgesamt hochwertig und stabil, besonders das insgesamt 3,3 Meter lange, ummantelte Kabel hält einiges aus. Anschluss findet das Megadolon per USB, eine Treiberinstallation ist nicht nötig. Wollen Sie das Headset auch separat an einer Soundkarte (per Klinkenanschluss) nutzen, macht Razer Ihnen einen Strich durch die Rechnung: Die Strippe vom Headset zur Tischfernbedienung ist fest verdrahtet.

Klang und Fazit

Megalodon TischfernbedienungMegalodon Tischfernbedienung

Im Test überzeugt das Megadolon uns weitgehend, vor allem der virtuelle Raumklang liefert stets präzise Richtungsinformationen. So hören Sie sofort, aus welcher Richtung Gegner nahen oder wo gerade gekämpft wird. Im Konkurrenzvergleich mit einer Soundblaster X-Fi (mit Stereo-Headset) sowie Logitechs G35 liegen die unterschiedlichen Raumklangtechniken in etwa auf einem Präzisionsniveau, allerdings klingt die X-Fi (mit vergleichbarem Headset) am besten. Die kräftigen und klaren Bässe des Megalodon gefallen uns aber ebenfalls gut. Die spitzen Höhen sowie die etwas zu schwachen Mitten stören in Spielen zwar nicht, beim Musikhören schlägt sich Sennheisers günstigeres PC161 (50 Euro) aber besser. Fazit: bequemes Spieler-Headset mit präzisem Raumklang und starken Bässen, aber Schwächen bei Musik. Für 150 Euro ist es zudem sehr teuer.

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