Razers neue Gaming-Software ist da, schlägt in einem Punkt sogar Steam

Das auf der CES 2025 vorgestellte »Remote Play« von Razer steht jetzt offiziell zur Verfügung. Das Spiele-Streaming ist zwar spät dran, will euch aber mit einem Feature überzeugen, das selbst Steam nicht hat.

Razer Remote Play verlässt die Betaphase. (Bildquelle: Razer) Razer Remote Play verlässt die Betaphase. (Bildquelle: Razer)

Zur CES 2025 hat Razer mit »Remote Play« eine neue Streaming-Lösung in der Beta angekündigt. Die Testphase ist inzwischen beendet: Ab sofort könnt ihr die Software im Google Play Store und Apple App Store herunterladen und nutzen.

Damit könnt ihr eure PC-Spiele auf eurem Smartphone, Tablet oder Windows-Handheld spielen. Anders als bei gewohnten Cloud-Gaming-Diensten werden die Spiele dabei direkt von eurem PC gestreamt. Damit fallen auch keine zusätzlichen Abonnementgebühren an, zudem wird die volle Rechenleistung in eurem PC genutzt.

Um Razer Remote Play nutzen zu können, benötigt ihr neben einem Razer-Account und den genannten Mobil-Apps auch die »Cortex«-Anwendung - nicht zu verwechseln mit dem Doktor aus Crash Bandicoot.

  • Das Besondere an Razer Remote Play: Die Auflösung und Bildwiederholrate werden an das jeweilige mobile Endgerät angepasst. Damit bleiben etwa störende schwarze Balken weg, die selbst beim Steam-Streaming teilweise auftauchen können.
  • Die Anwendung verwendet zudem den modernen AV1-Videocodec, der für eine verbesserte Bildqualität bei gleichzeitig reduzierter Latenz sorgt.

Video starten 0:38 Razer Haptics: So wirkt sich die Technologie im Spiel aus

Abseits davon verspricht Razer die Unterstützung einer Vielzahl an Android- und iOS-kompatiblen Controllern.

Natürlich steht Razers eigene Kishi-Serie hierbei im Vordergrund, zu der es auch eine Ultra-Version gibt. Diese soll in Verbindung mit Razer Remote Play unter anderem die »Sensa HD Haptics«-Technologie ermöglichen.

Hiermit verspricht der Hersteller »realistisches taktiles Feedback«, das etwa in Vibrationen bei Gewehrfeuer oder Fahrzeugmotoren mündet. Allerdings ist dieses Feature lediglich Android-Nutzern vorbehalten. iPad-Besitzer erhalten hingegen einen vollständigen Support für Tastatur, Maus und Trackpad.

Jetzt ist eure Meinung gefragt: Nutzt ihr einen Cloud-Gaming-Dienst? Mit welchem habt ihr die besten Erfahrungen gemacht? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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