Über 200.000 Euro Umsatz im Monat: Rentnerpaar gelingt dank 140 Jahre alter Behandlungsmethode aus dem Krankenhaus ein großer Geschäftserfolg

Es geht um die gute, alte Frage, wie man etwas gegen lautes Schnarchen tun kann. Die Antwort lautet in diesem Fall: mit einem speziellen Kissen.

Der Snorinator ist nicht das erste gemeinsame Geschäft von Llyod und Sue Ecker aus Pomona, New York. Ihnen gehört auch die Datenbank AllAboutTheBaby.com. Der Snorinator ist nicht das erste gemeinsame Geschäft von Llyod und Sue Ecker aus Pomona, New York. Ihnen gehört auch die Datenbank AllAboutTheBaby.com.

Schlaftechnik ist ein Thema für sich, vor allem, wenn es um das Problem des Schnarchens geht. Ein Rentnerpaar aus den USA verspricht dabei Abhilfe durch ein besonderes Kissen, das immer mehr Abnehmer findet: der Snorinator von Sue und Llyod Ecker.

Die Grundidee ist simpel und von der so genannten Fowler-Position inspiriert:

  • Erfinder dieser Position ist Dr. George Ryerson Fowler, der von 1848 bis 1906 lebte und als Chirurg unter anderem im Brooklyn City Hospital in New York arbeitete.
  • Um Patienten mit Bauchfellentzündung besser behandeln zu können, positionierte er sie im Krankenhausbett nicht liegend, sondern mit aufgerichtetem Oberkörper in einer Art halb sitzender Position.
  • Das erweitert den Brustkorb beziehungsweise schwächt den Druck durch die Schwerkraft ab und sorgt dadurch für eine bessere Sauerstoffversorgung.

Diese Erleichterung des Atmens kann auch dagegen helfen, zu schnarchen. Dementsprechend ist der Snorinator so aufgebaut, dass man in einer vergleichsweise aufrechten Position schläft:

Der Snoriator im Praxiseinsatz. Er soll nicht nur gegen Schnarchen helfen, sondern unter anderem auch bei Sodbrennen. Der Snoriator im Praxiseinsatz. Er soll nicht nur gegen Schnarchen helfen, sondern unter anderem auch bei Sodbrennen.

Auf Startschwierigkeiten folgt der Durchbruch

Wie Entrepreneur.com berichtet, hatten die Eckers mit Startschwierigkeiten beim Snorinator zu kämpfen. Der Durchbruch gelang schließlich dank eines Auftritts in der amerikanischen Version der Sendung Die Höhle der Löwen (Shark Tank) und durch Social-Media-Erfolge.

  • Bei der Kickstarter-Plattform Indiegogo begann die Reise des Snorinators im Februar 2023, mit geringem Erfolg: lediglich etwa 100 Kissen wurden darüber verkauft.
  • Eine Werbekampagne über Facebook und Google wurde mit einem sofortigen Ban jäh gestoppt, wegen zu pornografischen Inhalts (man sah Llyod und Sue Ecker gemeinsam im Bett).
  • Nachdem die Probleme gelöst wurden, erzielte der Snorinator im ersten Geschäftsjahr 100.000 Dollar Umsatz und im zweiten 200.000. Doch es folgte der Absturz auf Werte im Bereich von 10.000 bis 15.000 Dollar.

Die Wende kam schließlich durch einen Auftritt bei Shark Tank Ende 2025 inklusive Investoren-Deal (100.000 Dollar für 25 Prozent der Firmenanteile) und Social Media (eine Million Aufrufe auf einem Snorinator-Video an einem Tag bei Instagram).


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Wo das Unternehmen heute steht

Im Dezember 2025 machten die Eckers durch ihren TV-Auftritt über 200.000 Euro Umsatz mit dem Verkauf des speziellen Kissens.

Auf zunächst wieder sinkende Verkaufszahlen folgte schließlich die besagte Social-Media-Kampagne, die Früchte trägt. Pro Woche erreichen sie etwa 3 Millionen Views bei Instagram & Co. mit dem Snorinator.

Falls ihr euch übrigens nicht fragt, worauf ihr schlafen sollt, sondern wann, ist der folgende Artikel auch interessant für euch: Wann solltet ihr euch schlafen legen? Studie will die Antwort kennen.

Im April 2026 kam der Snorinator teils auf knapp 100 verkaufte Kissen pro Tag. Die Herstellungskosten liegen bei etwa 40 Dollar, der Verkaufspreis ist viermal so hoch. Inzwischen kommen die Eckers damit also wieder auf einen Umsatz oberhalb der 200.000-Euro-Grenze.

Bleibt abschließend nur noch eine Frage: Könnt ihr euch vorstellen, die ganze Nacht in so einer Position zu schlafen, oder nicht? Schreibt es gerne in die Kommentare!

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