Resident Evil Village im ersten Benchmark
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Nvidia Geforce GTX 1050 Ti im Test - Die Full HD-Grafikkarte
Als Testsystem setzen wir für diesen ersten Performance-Check in Resident Evil 8 auf Nvidias Geforce GTX 1050 Ti und AMDs Ryzen 3 1200 gepaart mit 8,0 GByte RAM. Wie gut die inzwischen viereinhalb Jahre alte Grafikkarte zu ihrem Release Ende 2016 war, seht ihr im oben verlinkten Video.
Wir spielen zunächst bei maximalen Grafikeinstellungen mit Full-HD-Auflösung (1920x1080). In unseren Testsequenzen kommen wir jeweils zu diesen Ergebnissen:
- Performance im Dorf: ca. 30 FPS
- Performance im Schloss: ca. 50 FPS
Während sich die Einsteiger-Hardware mit dem Außenbereich in Form des Dorfes eher schwer tut, kommt sie erwartungsgemäß mit dem deutlich begrenzteren Bereich im Schloss viel besser zu Recht. Das recht umfangreiche Grafikmenü bietet allerdings noch Tuning-Potenzial.
Das Grafikmenü von Resident Evil 8
Die Optionsvielfalt der Grafikeinstellungen geht absolut in Ordnung. Hier gibt es viele Möglichkeiten, die Performance zu verbessern (siehe auch den Screenshot unten sowie den nächsten Artikelabschnitt). Die Bedienung des Menüs fällt aber etwas umständlich und gewöhnungsbedürftig aus.
So wird beispielsweise jede einzelne Auflösungsstufe beim Wechsel direkt aktiviert, statt uns die gewünschte Auflösung bestätigen zu lassen. Außerdem machen Tastenbelegungen wie das Zurückkehren zum vorherigen Menü per rechter Maustaste oder das Beenden des Spiels per Entfernen-Taste deutlich, dass das Spiel primär auf die Bedienung per Controller ausgelegt ist.
Tuning-Tipps für Resident Evil 8
Um auch im Dorf zu besser spielbaren FPS-Werten zu kommen, reduzieren wir drei Grafikeinstellung, die sich erfahrungsgemäß besonders negativ auf die Bildrate auswirken. Das gilt vor allem mit vergleichsweise wenig Videospeicher wie im Falle der 4,0 GByte VRAM der GTX 1050 Ti.
- Texturqualität
- Volumetrisches Licht
- Schattenqualität
Performance mit den Tuning-Tipps: Während sich im Schloss mit zwei FPS mehr kaum etwas an der Performance ändert, steigen die Bilder pro Sekunde im Dorf deutlich auf 43 FPS an. Das dürfte primär damit zusammenhängen, dass der VRAM zuvor komplett gefüllt war, wie das folgende Vergleichsbild zeigt:
Das Senken der oben genannten Optionen sorgt für etwas Entlastung in Sachen Videospeicher und damit auch für deutlich höhere FPS, ohne dass sich die Optik deutlich erkennbar verschlechtern würde.
Sind die minimalen Systemanforderungen von RE8 angemessen? Insgesamt erweisen sich die offiziellen Mindestanforderungen von Resident Evil 8 als etwas zu hoch gegriffen. Das gilt vor allem dann, wenn man bedenkt, dass noch weitere Grafikoptionen vorhanden sind, um den Anspruch an die Hardware zu reduzieren beziehungsweise um die Performance zu verbessern.

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