Resident Evil 8: Benchmarks mit der empfohlenen Hardware
Resident Evil Village
Maximale Details, Raytracing deaktiviert, Core i7 8700, 16,0 GByte DDR4-3600
- 1920x1080
- 2560x1440
- 3840x2160
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- 84
- 112
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Anhand der Review-Version haben wir zusätzliche Messungen mit der empfohlenen Hardware durchgeführt. Dabei kommen ein Core i7 8700 sowie AMDs Radeon RX 5700 zum Einsatz.
Als Ergänzung messen wir außerdem mit der RTX 2060 Super, die wir auch in den Raytracing-Benchmarks weiter unten nutzen. Unsere Testsequenz ist eine anspruchsvolle Szene im Dorf, ein Worst-Case-Szenario stellt sie aber nicht dar.
Während die RX 5700 und die RTX 2060 Super normalerweise eher für das Spielen in WQHD (2560x1440) geeignet sind, erreichen sie in RE8 sogar in 4K (3840x2160) noch spielbare FPS-Werte. Die RX 5700 liegt dabei minimal vor der RTX 2060 Super.
In der Regel ist das eher andersherum, wie unser aktuelles Testsystem zeigt. Dabei muss man aber auch bedenken, dass RE8 in Zusammenarbeit mit AMD entwickelt wurde.
Raytracing-Benchmarks in Resident Evil 8
Resident Evil Village
Maximale Details, Core i7 8700, 16,0 GByte DDR4-3600
- 1920x1080
- 2560x1440
- 3840x2160
- 0
- 44
- 88
- 132
- 176
- 220
Für die Raytracing-Benchmarks nutzen wir zusätzlich zur RTX 2060 Super eine RX 6900 XT, um zu überprüfen, wie flott das Spiel auf einem High-End-Modell von AMD läuft.
In Full HD wird die 6900 XT ohne Raytracing durch die CPU limitiert, aber selbst in 4K erreicht sie noch dreistellige FPS-Werte. Durch Raytracing sinkt die Performance mit beiden GPUs etwa im Bereich von 35 bis 55 Prozent.
Das ist ein eher ungewöhnliches Ergebnis, weil die aktuellen Radeon-Grafikkarten erfahrungsgemäß über alle Leistungsklassen hinweg klar stärker FPS einbüßen als die RTX-GPUs, wenn Raytracing aktiviert wird. Auch in diesem Punkt dürfte AMD die Zusammenarbeit mit den Entwicklern zugutekommen.
DLSS steht in Resident Evil 8 gleichzeitig nicht zur Verfügung. Offizielle Aussagen zu den Gründen konnten wir weder bei AMD noch bei Nvidia in Erfahrung bringen, eine Anfrage an Capcom läuft.
Was bringt Raytracing?
Optisch wirkt sich Raytracing am stärksten auf die Beleuchtung aus. Wie groß der Unterschied ist, variiert je nach Szene, grundsätzlich empfinden wir die Szenen mit Raytracing aber als stimmiger beziehungsweise realistischer. Im Spielgeschehen selbst nimmt man das aber eher unterschwellig wahr.
Gewisse Reflexionen fallen ohne Raytracing ebenfalls weg. Da in dem Spiel aber primär matte Oberflächen wie Holz eine Rolle spielen, ist dieser Aspekt unseren bisherigen Eindrücken nach zu urteilen vernachlässigbar.

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