Nvidias RTX 5080 soll schwächer werden als zuerst erwartet - aber für Enttäuschung ist es noch zu früh

Rolle rückwärts bei den Details zum GB203-Chip.

Die RTX 5080 soll sich beim Chipaufbau nun doch stärker als ursprünglich vermutet am Vorgänger orientieren.

Darum ist das wichtig: Die RTX 5080 wird von vielen Kaufinteressierten als Wunschlösung für eine »bezahlbare Alternative zur RTX 4090« gesehen.

Der neue Leak scheint den Hoffnungen zur Leistung auf ersten Blick eine Absage zu erteilen.

Im Detail: Wie der Leaker kopite7kimi auf X/Twitter erklärt, wird »aufgrund der Reihenfolge der Produktentwicklung« kurzfristig nur der GB202- und GB203-Chip zu sehen sein.

  • Die genannten Chips sind für die RTX 5090 respektive die RTX 5080 vorgesehen.
  • Die technisch darunter liegenden Chips GB205, GB206 und GB207 werden derzeit »nicht disktutiert«, wie kopite7kimi weiter ausführt.
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Du kannst ihn dir mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Twitter angezeigt werden.

Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Link zum Twitter-Inhalt

Damit bestärkt der Leaker das Gerücht, dass wir dieses Jahr nur die beiden Spitzenmodelle der Blackwell-Generation zu sehen bekommen:

Rolle rückwärts bei den GPCs: Im vergangenen März äußerte der Leaker die Vermutung, dass die RTX 5080 nur über sechs GPCs (Graphics Processing Cluster) verfügt - einer weniger als der AD103-Chip der RTX 4080.

  • Der GPC ist vereinfacht formuliert eines der Hauptbestandteile einer jeden Grafikkarte, das für die Aufgabenverarbeitung der GPU zuständig ist.
  • Mit dem obigen Leak folgt wohl die Rolle rückwärts: RTX 5080 soll nun doch sieben GPCs aufweisen.
  • Davon ausgehend, dass nur bei der RTX 5090 die Zahl der Streaming-Multiprozessoren (SMs) von 12 auf 16 pro GPC erhöht wird und pro SM 128 Shadereinheiten genutzt werden, ergibt sich folgende Struktur:
RTX 4080 (AD103)RTX 5080* (GB203)RTX 4090 (AD102)RTX 5090* (GB202)
GPCs771212
SMs8084144192
Shader10.24010.75218.43224.576
*nicht bestätigt

Neue Szenarien: Sollte sich GB203 im Hinblick auf den Zuwachs an Shadereinheiten tatsächlich eher zurückhalten, ist das immerhin nicht direkt ein Todesurteil für die RTX 5080.

  • So sind Performancegewinne im Zuge von potenziell erhöhten Taktraten, dem neuen GDDR7-Videospeicher oder einer veränderten Architektur nicht berücksichtigt.
  • Ebenfalls denkbar ist auch, dass die RTX 5080 zum Start schlicht etwas günstiger ausfällt als ihr Ada-Lovelace-Gegenstück zu ihrem Release (damals: 1.469 Euro).
  • Große Hoffnungen auf die zweite Variante machen wir uns aber auch nicht; schließlich gibt es wohl zur kommenden GPU-Generation keine AMD-Konkurrenz im High-End-Bereich:

Computex-Keynote ohne Infos: Die Special Keynote von Nvidia zur gestarteten Computex-Messe 2024 galt als leiser Hoffnungsträger für weitere Informationen zur RTX-5000-Generation.

  • Leider lag der Fokus aber wie bei der GTC 2024 ausschließlich der Künstlichen Intelligenz, die mittlerweile Nvidias Hauptgeschäft ausmacht, wie ein Blick auf die jüngsten Geschäftszahlen belegt.
zu den Kommentaren (16)

Kommentare(15)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.