Wie erwartet, hat AMD zur CES 2025 die ersten Modelle der neuen GPU-Generation auf Basis der RDNA-4-Architektur vorgestellt – und dabei die zuvor geleakte Änderung des Namensschemas durchgezogen. Statt auf RX 8000 hören die ersten beiden vorgestellten Grafikkarten auf die Namen »Radeon RX 9070« und »Radeon RX 9070 XT«.
- Den Schritt erklärt AMD damit, dass mit der neuen Bezeichnung das Gaming-Segment vereinheitlicht wird, da auch die aktuellen Ryzen-CPUs mit einer 9000er-Nummer auflaufen. Dazu zähle auch eine bisher nicht genauer präsentierte Radeon RX 9060.
- Zeitgleich orientiere man sich mit den neuen Namen auch an der direkten Konkurrenz und mache Vergleiche einfacher. Namentlich wurde diese nicht genannt, es dürfte aber einleuchten, dass damit Nvidia und insbesondere die RTX 5070 gemeint sind.
Ob die Leistungsklasse der RTX 5070 aber auch tatsächlich erreicht werden kann, ist noch vollkommen offen, denn AMD nennt in der gesamten Keynote zur CES 2025 keine konkreten Details. Weder wurden der genaue Aufbau der zugehörigen RDNA-4-Chips noch herstellereigene Benchmarks zur RX 9070 (XT) gezeigt.
Immerhin: Mit einem Releasezeitraum im ersten Quartal 2025 dürften konkrete Angaben in den kommenden Wochen folgen. Ein Preis wird aber ebenfalls bisher nicht genannt.
RDNA 4: Vage Versprechen zur neuen Architektur
Entsprechend schwer ist einzustufen, wie gut sich Radeon RX 9070 und RX 9070 XT auf Basis von RDNA 4 tatsächlich schlagen werden. AMD nennt immerhin insgesamt vier Punkte, die mit der neuen Architektur besser werden sollen – sämtliche Angaben beziehen sich laut Fußnoten auf den Direktvergleich mit RDNA 3.
- Die Compute Units wurden »optimiert«. Darunter falle auch verbessertes Raytracing pro CU.
- Ebenso verspricht AMD bessere KI-Berechnungen sowie ein verbessertes Media-Encoding.
Wenn ihr euch an dieser Stelle fragt, was genau AMD mit diesen vagen Versprechen zur RDNA-4-Architektur meint – sagt uns der Hersteller auch nicht. Wann mit mehr Details gerechnet werden kann, ist ebenso unklar.
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FSR 4: Radeon-Upscaling wechselt auf maschinelles Lernen
Das spekulierte Update auf die vierte Generation von FidelityFX Super Resolution (FSR) hat es zur CES geschafft. Doch vorerst wird FSR 4 wohl lediglich für die RX 9070 (XT) freigeschaltet. Auch hier verspricht AMD einige, wenig konkrete Verbesserungen.
- AMD bezeichnet FSR 4 als »von maschinellem Lernen angetriebenes Upscaling«. Hierdurch sollen insbesondere in 4K-Auflösung spürbare Verbesserungen zu sehen sein.
- Dank des bereits bekannten Anti-Lag-Features soll die Latenz gering gehalten werden, während in Kombination mit Frame Generation wieder mehr Bilder pro Sekunde über euren Bildschirm wandern sollen.
Und … das war's auch schon. Mehr nennt AMD zur großen CES-Keynote nicht zum Thema Grafikkarten. Hat euch die Präsentation zur RX 9070 (XT) überzeugen können? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
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