Drei Monate Plus im ersten Jahr sparen!

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Die Fortsetzung eines absoluten Kultfilms dauerte 24 Jahre und soll 310 Millionen Dollar verschlungen haben, ohne an den Erfolg anknüpfen zu können

Gladiator 2 kam nicht an den berühmten Vorgänger heran und schlug sich auch an den Kinokassen nicht optimal.

In Gladiator 2 spielt Paul Mescal Lucius, den unehelichen Sohn von Russell Crowes Figur Maximus aus dem Vorgänger. Bildquelle: Paramount Studios In Gladiator 2 spielt Paul Mescal Lucius, den unehelichen Sohn von Russell Crowes Figur Maximus aus dem Vorgänger. Bildquelle: Paramount Studios

Fast 24 Jahre nach dem ersten Teil wurde Ende 2024 mit Gladiator 2 einer von Ridley Scotts berühmtesten Filmen fortgesetzt. Der Vorgänger ist mit fünf Oscars und einer großen Fangemeinde zum Kultfilm aufgestiegen und noch heute werden Sätze wie »Unterhalte ich euch nicht?« gerne zitiert.

Wenngleich der Antritt dieses Erbes kein Flop war, blieb Gladiator 2 sowohl inhaltlich als auch beim Umsatz hinter den Erwartungen zurück. 

Gladiator 2: Budget versus Umsatz

Während sich das Einspielergebnis mit etwas mehr als 460 Millionen US-Dollar durch Seiten wie Boxoffice Mojo recht gut beziffern lässt, gibt es zum Budget unterschiedliche Berichte.

Laut Quellen von The Hollywood Reporter soll der Film gut 310 Millionen US-Dollar gekostet haben. Geplant waren nur 200 Millionen und das zuständige Studio Paramount erklärte, am Ende seien es 250 Millionen US-Dollar gewesen.

Ein zentraler Grund für die Mehrkosten war der große Hollywood-Streik im Jahr 2023. Studios und Streamingdienste verweigerten monatelang Schauspielern und Autoren faire Löhne und bessere Arbeitsbedingungen.

Video starten 2:20 Gladiator 2: Im epischen Trailer entbrennt der Krieg um Rom im Kolosseum

Regisseur Ridley Scott selbst erklärte die Berichte zu den gut 300 Millionen US-Dollar in einem Gespräch mit der New York Times für falsch. Er sei sogar 10 Millionen unter dem geplanten Budget geblieben.

Ein Film dieser Größenordnung muss angesichts von Kosten fürs Marketing allerdings sein Budget bei den Einnahmen verdoppeln, um überhaupt die Gewinnschwelle zu überschreiten.

Das ist Gladiator 2 nicht gelungen, egal welches Budget nun korrekt ist. Es ändert nur die Höhe des Verlustes. Die genannten Einnahmen spiegeln allerdings nur den Kino-Release wider. Weitere Vermarktungen, beispielsweise für Streamingdienste, sind nicht berücksichtigt.

Gladiator 2 kommt nicht an den Vorgänger heran

Im Grunde erzählt Gladiator 2 dieselbe Geschichte wie der erste Teil, ein Punkt, den auch Kollege Vali in seiner Kritik zum Filmstart bemängelt. Wer sich allerdings mit stumpfem Action-Kino arrangiert, kann mit dem Film Spaß haben.

Was dem Film jedoch fehlt, ist eine spannende Hauptfigur wie der von Russell Crowe gespielte Maximus. Der findet die Fortsetzung übrigens nicht sonderlich gelungen.

Laut Crowe wurde für den zweiten Teil vergessen, was Gladiator 1 so besonders gemacht hat. Nämlich, dass es neben der Action auch einen moralischen Kern gab. Mehr dazu erfahrt ihr im Artikel oben in der Linkbox.

Gladiator 2 ist bei WOW und auch Paramount Plus (auch über den Amazon-Prime-Zusatzkanal) im Abo enthalten.

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