Die Tests zur RX 9070 und ihrer bissigeren Schwester, der RX 9070 XT, sind online und viele fragen sich: Wie genau schlägt sich das neue Pixel-Biest gegen die zwei Jahre alte, aber immer noch schlagkräftige RX 7900 XT?
Rasterleistung
Rasterleistung: 3.840 x 2.160
Durchschnitt aus Alan Wake 2, Stalker 2, Ghost of Tsushima, Enshrouded, Senua's Sage: Hellblade 2 und Forza Horizon 5
- 3.840 x 2.160 (Ø FPS)
- 3.840 x 2.160 1% Low (Ø FPS)
- 0,0
- 14,0
- 28,0
- 42,0
- 56,0
- 70,0
In der 4K-Arena zieht die 9070 XT souverän mit einem Vorsprung von 16 Prozent davon – im Durchschnitt über sechs Spiele hinweg.
Je weiter die Auflösung schrumpft, desto enger das Duell. Doch diese Karte kauft wohl niemand, um sie in Full HD zu knechten. Ihr wahres Habitat? WQHD und 4K. Dort kann sie ihre Muskeln spielen lassen.
Raytracing
Performance-Rating (Raytracing)
Durchschnitt aus Alan Wake 2, Cyberpunk 2077, Hogwarts Legacy und Indian Jones und der Große Kreis
- 1.920 x 1.080 (Ø FPS)
- 2.560 x 1.440 (Ø FPS)
- 3.840 x 2.160 (Ø FPS)
- 0,0
- 18,0
- 36,0
- 54,0
- 72,0
- 90,0
Hier dreht die 9070 XT erst richtig auf: Mit 20 Prozent Vorsprung in 4K, 25 Prozent in WQHD und satten 30 Prozent in Full HD deklassiert sie die 7900 XT.
Mehr Strahlen, mehr Reflexionen – und das dank AMDs verbesserter RT-Architektur, die sich endlich nicht mehr nur als nette Beigabe präsentiert, sondern als ernstzunehmende Waffe im Grafikwettstreit.
1:08:00
5.000 Euro für KI Trickserei? Die Wahrheit über Fake Frames
Preis-Leistung
Preis-Leistungs-Verhältnis (insgesamt)
Stand der Preise: 24.02.2025 (FPS-Basis: Performance-Rating Raster 3.840 x 2.160)
- Euro pro FPS
- 0,00
- 4,00
- 8,00
- 12,00
- 16,00
- 20,00
Eine RX 7900 XT ist neu aktuell für rund 700 Euro zu haben.
Falls AMD seine RX 9070 XT wirklich für die ausgerufenen 689 Euro auf den Markt wirft, was angesichts der notorischen GPU-Knappheit und der allgegenwärtigen Scalper eher Wunschdenken als Realität sein dürfte, wäre die Sache glasklar: Wer die Wahl hat, greift zur Neuerscheinung.
Grafikspeicher
Ganz ohne Makel kommt aber auch die 9070 XT nicht davon. Während die RX 7900 XT üppige 20 GByte VRAM spendiert bekam, muss sich die neue Karte mit 16 GByte begnügen.
In den meisten Szenarien reicht das locker aus – doch wer in 4K mit maximalen Texturen, Raytracing und womöglich noch Path Tracing unterwegs ist, könnte in seltenen Fällen an die Grenzen stoßen. Kein Dealbreaker, aber ein Punkt, den man im Hinterkopf behalten sollte.
Fazit
Muss man lange überlegen, ob sich der Griff zur RX 9070 XT lohnt? Nein, definitiv nicht. Sie ist der RX 7900 XT überlegen – und zwar durch die Bank weg.
Höhere Rasterleistung, weitaus mehr Raytracing-Power und eine bessere Energieeffizienz machen sie im Vergleich zum No-Brainer.
Einen kleinen Haken gibt es jedoch: Mit 16 GByte Grafikspeicher bietet die 9070 XT vier GByte weniger als die RX 7900 XT. Das könnte in einigen wenigen 4K-Szenarien mit maximalen Details und aktiviertem Raytracing zum Flaschenhals werden. Solche Fälle dürften zwar selten sein, doch gänzlich ignorieren lässt sich dieser Punkt nicht.
On top kommt FSR 4, AMDs neuestes, endlich auf KI basierendes Upscaling, das exklusiv der 9000er-Serie vorbehalten ist. Eine Bildqualität, die FSR 3.1 in den Schatten stellt, und eine Stabilität, die sich in hektischen Szenen bezahlt macht. All das gibt es obendrauf.
Dass AMD diese Grafikkarte dann nominell auch noch günstiger anbietet, ist die sprichwörtliche Kirsche auf der Sahnetorte. Wobei wir hier erst noch die Händlerpreise abwarten müssen, die sich als der entscheidende Knackpunkt erweisen könnten.
Grundsätzlich gilt aber: Mehr Leistung, mehr Features, weniger Geld – AMD liefert. Hut ab!
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