Der AMD Ryzen 7 9800X3D ist seit seinem Release der unangefochtene Leistungsprimus unter den Gaming-Prozessoren. Nachdem zu Verkaufsbeginn die Verfügbarkeit eher schlecht war und infolgedessen die Preise nach oben gegangen waren, hat sich die Marktlage zumindest etwas beruhigt.
Dafür hat AMD nun mit einem anderen Dilemma zu kämpfen: Immer mehr Nutzer berichten über schwerwiegende Probleme mit ihrem Ryzen 7 9800X3D.
- Wie das Portal wccftech unter Berufung auf mehrere Nutzer in verschiedenen sozialen Medien erklärt, gibt es beim Ryzen 7 9800X3D derzeit eine »ungewöhnliche Häufung an Ausfällen« zu vermelden.
- Die Ausfälle treten zumeist – aber nicht ausschließlich – in Verbindung mit Mainboards des taiwanesischen Herstellers Asrock auf.
- Ein entsprechender »Megathread« auf dem Asrock-Subreddit sammelt die Symptome und Möglichkeiten, die betroffene Nutzer im Fall eines defekten Ryzen 7 9800X3D haben.
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Nach der Ursache wird noch gesucht
Grundsätzlich ist noch unbekannt, was genau für die Probleme verantwortlich ist und ob es sich um einen Bug seitens Asrock, AMD oder beiden zugleich handelt.
Die tatsächlichen Symptome variieren indes. Bei manchen Nutzern scheint die AMD-CPU »Dead on Arrival«, also schon beim allerersten Start, nicht zu funktionieren. Weitere Meldungen geben einen Ausfall während des aktiven Betriebs oder beim POST-Versuch an.
Asrock selbst hat sich nicht direkt, dafür in Form eines Subreddit-Moderators zu Wort gemeldet. Betroffene Nutzer sollen sich per Formular melden, damit der Hersteller in Zusammenarbeit mit AMD der Ursache auf den Grund gehen kann.
Unabhängig davon sollten diese Nutzer folgende Schritte ausprobieren:
- Laut »Cornflakes1991« kann das Downgrade der zugrundeliegenden BIOS-Version auf Version 3.10 oder älter zumindest vorübergehend Abhilfe schaffen.
- Einzelne Nutzer erklärten auch, dass der Wechsel der Arbeitsspeicherbelegung von den Slots 1 und 3 auf die Slots 2 und 4 die Probleme beseitigte.
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