Wenn ihr auf Notebooks mit den neuesten AMD-CPUs wechseln wollt, müsst ihr dafür auf Windows 10 verzichten

Ryzen 300 AI wird nur noch Treiber-Support für Windows 11 liefern.

Wenn ihr die neuesten Ryzen-Mobil-CPUs haben wollt, müsst ihr mit Windows 11 leben. (Quelle: AMD) Wenn ihr die neuesten Ryzen-Mobil-CPUs haben wollt, müsst ihr mit Windows 11 leben. (Quelle: AMD)

Die neuen Ryzen 300 AI Chips von AMD setzen bei den Microsoft-Betriebssystemen zwingend Windows 11 voraus.

Darum ist das wichtig: Für viele von euch ist Windows 10 immer noch das Betriebssystem der Wahl; 73 Prozent haben bei unserer letzten Umfrage angegeben, dass ihr das OS noch immer nutzt.

Mit den neuen AMD-Prozessoren fällt aber gewissermaßen der Startschuss für das Ende von offizieller Windows-10-Unterstützung.

Im Detail: Auf der Computex 2024 hat AMD unter anderem die neuen Ryzen 300 AI CPUs (Codename »Strix Point«) vorgestellt, die vorrangig bei Notebooks zum Einsatz kommen.

  • Namensgetreu liegt deren Fokus auf KI-Anwendungen wie dem Microsoft Copilot+, der Windows-11-exklusiv ist.
  • Angesichts dieses Merkmals verwundert es nicht, dass in der offiziellen Seite zum Ryzen AI 9 HX 370 kein Windows 10 mehr als unterstütztes OS aufgeführt wird.

AMD stellt somit die Chipset-Treiberunterstützung für diese Kombination aus CPU und Betriebssystem ein; gewissermaßen ist beim Kauf eines Next-Gen-Laptops Windows 11 verpflichtend.

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Ryzen 9000 ist nicht betroffen: Neben den Ryzen 300 AI CPUs präsentierte AMD erwartungsgemäß auch die ersten Prozessoren aus der Ryzen-9000-Generation.

  • Die neuen Modelle sind allerdings nicht von dem eingestellten Treiber-Support betroffen, wie auf der Webseite zum Ryzen 9950X zu sehen ist.

Der große Konkurrent Intel hat im Zuge der Lunar-Lake-Präsentation übrigens enorm viele Details zur neuen Mobil-Architektur verraten - aber nicht, ob Windows 10 unterstützt wird.

Irgendwann wird es aber zwangsläufig tatsächlich so weit sein, dass AMD auf offiziellen Win-10-Support verzichtet, doch der genaue Zeitpunkt lässt sich nur bedingt abschätzen.

Immerhin scheint der Moment aber noch in weiter Ferne zu sein:

  • Denkbar ist etwa, dass zur nächsten großen Desktopgeneration (quasi »Ryzen 11000«) nur noch Windows 11 und ein potenzielles Windows 12 unterstützt wird.
  • Ähnlich ging AMD letztmals bei Windows 8 vor, als im Zuge der Ryzen-3000-Generation der Support für dieses Betriebssystem eingestellt wurde.
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