OpenAI hat erst kürzlich GPT-5 veröffentlicht. Das neue Modell vereint dabei die verschiedenen Varianten von GPT-4, trotzdem zeigen sich viele Nutzer wenig beeindruckt von dem Update. Sam Altman, der Chef von OpenAI, hat jetzt über die nächste Generation gesprochen.
OpenAI arbeitet schon an GPT-6
Sam Altman, der CEO von OpenAI, hat sich kürzlich in San Francisco den Fragen einiger Journalisten gestellt und dabei vor allem über die Zukunftsplanung rund um ChatGPT gesprochen. Unter anderem hat CNBC umfassend darüber berichtet.
Das Unternehmen arbeitet demnach schon an GPT-6 und möchte das neue Modell deutlich schneller auf den Markt bringen als GPT-5. Das Ziel sei dabei, dass die KI den Nutzern nicht nur antwortet, sondern sich auch an sie anpasst. »Gedächtnis« sei dabei das wichtigste Schlagwort.
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OpenAI Stellt GPT-5 vor: Das kann das neue KI-Modell
Laut Altman ist das einer der größten Wünsche der ChatGPT-Nutzer. Eine KI, die sich an Gespräche erinnert, kann den jeweiligen Nutzer besser verstehen und so auch eine größere Hilfe darstellen. Viele User nutzen die KI beispielsweise, um ihre mentale Gesundheit zu tracken.
Genau da liegen aber auch die Risiken eines solchen Gedächtnisses. Wenn Nutzer der KI umfangreiche Informationen zu ihrem Gesundheitszustand oder zu juristischen Fällen weitergeben, ist es wichtig, dass diese Infos bei der KI auch gut aufgehoben sind. Dafür braucht es passende Sicherheitsvorrichtungen, an denen aber auch schon gearbeitet wird.
Auch die politische Positionierung von KI-Modellen wie ChatGPT ist immer wieder Thema. Altman ist der Meinung, dass ChatGPT einen möglichst ausgeglichenen Standpunkt vertreten und sich dabei an die jeweiligen Nutzer anpassen können sollte. Wer also sehr progressive oder konservative Ansichten hat, soll diese von der KI auch gespiegelt bekommen.
Nach dem Release von GPT-5 hatte es auf Social Media viele Nutzer gegeben, die das neue Modell als weniger hilfreich und als »kälter« beschrieben haben. Altman mag diesen Ton persönlich lieber, bestätigt aber auch, dass OpenAI in der Zwischenzeit ein Update ausgerollt hat, dass den Ton von ChatGPT wieder etwas »wärmer« gemacht habe.
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