Die Galaxy Watch9 ist für mich eine klare Empfehlung, wäre da nicht das alte Samsung-Problem

Die ideale Smartwatch für Samsung-Fans? Ja, wäre da nicht ihr Vorgänger.

Die Samsung Galaxy Watch9 im Test. (Bild: Patrick S.GameStar Tech) Die Samsung Galaxy Watch9 im Test. (Bild: Patrick S./GameStar Tech)

Legt man die neue Samsung Galaxy Watch9 direkt neben ihren Vorgänger, schleicht sich schnell ein Déjà-vu-Gefühl ein. Gehäuse, Display, Armband – auf den ersten Blick wirkt die neunte Generation wie ein Zwilling der Watch8.

Die Krux an der Sache: Unter der vertrauten Hülle hat Samsung durchaus an richtigen Stellschrauben gedreht. Reichen die inneren Werte aus, um den stolzen Aufpreis zu rechtfertigen?

Samsung Galaxy Watch9
Samsung Galaxy Watch9
Die Galaxy Watch9 ist eine grundsolide Smartwatch mit vielen intelligenten Funktionen. Neben ihrem großartigen Funktionsumfang eignet sich die Uhr auch für das Schlaftracking und für sportliche Aktivitäten. In puncto Genauigkeit kann sie allerdings nicht mit Konkurrenzmodellen mithalten. Als Alltags-Smartwatch ist sie dennoch empfehlenswert, insbesondere angesichts der langen Supportlaufzeit von fünf Jahren. Beachtet beim Kauf allerdings, dass sämtliche Funktionen nur in Kombination mit einem Samsung-Handy verfügbar sind.
  • Hochwertige Verarbeitung und hoher Tragekomfort
  • Helles, scharfes Display
  • Großartiger Funktionsumfang
  • Lange Supportlaufzeit
  • Solides HF- und Schlaftracking ...
  • ... mit vereinzelten Patzern
  • Alle Funktionen nur mit Samsung-Handy
  • Relativ kurze Akkulaufzeit
Preis bei Amazon prüfen
Mit einem Einkaufswagen markierte Links sind so genannte Affiliate-Links. Beim Kauf über diese Links erhalten wir je nach Anbieter eine kleine Provision - ohne Auswirkung auf den Preis. Mehr Infos.

Design und Verarbeitung

Ich mach’s kurz: An der Galaxy Watch9 gibt es in dieser Hinsicht wenig auszusetzen. Sie hat ein schmales Gehäuse, ein bequemes Silikonarmband und ist in zwei Größen (40 und 44 Millimeter) erhältlich – was soll man hier meckern?

Das Gehäuse besteht aus gehärtetem Aluminium, während das Display durch widerstandsfähiges Saphirglas geschützt ist. Insgesamt fühlt sich die Uhr am Handgelenk nicht nur bequem, sondern auch sehr wertig an.

Fürs Tauchen ist sie zwar nicht geschaffen, aber immerhin nach 5 ATM Wasserdicht und gemäß IP68 gegen Staub und Wasser geschützt.

Wissenswertes zum Test
Inhaltsverzeichnis
Spezifikationen
KategorieGalaxy Watch9 40 mmGalaxy Watch9 44 mm
GehäusematerialAluminiumAluminium
Abmessungen42,7 × 40,4 × 8,6 Millimeter46,0 × 43,7 × 8,6 Millimeter
Gewicht ohne Armband31,5 Gramm34 Gramm
FarbenCream, GraphiteSilver, Graphite
Display1,34 Zoll Super AMOLED1,47 Zoll Super AMOLED
Auflösung438 × 438 Pixel480 × 480 Pixel
HelligkeitBis zu 3.000 NitsBis zu 3.000 Nits
DisplayschutzSaphirglasSaphirglas
Always-on-DisplayJaJa
ProzessorSnapdragon Wear Elite, 3-nm-FertigungSnapdragon Wear Elite, 3-nm-Fertigung
CPUPenta-Core, bis 2,1 GHzPenta-Core, bis 2,1 GHz
Arbeitsspeicher2 GB RAM2 GB RAM
Interner Speicher32 GB32 GB
BetriebssystemWear OS 7 mit One UI Watch 9Wear OS 7 mit One UI Watch 9
Akku390 mAh445 mAh
Laufzeit mit deaktiviertem AODBis zu 40 Stunden (laut Hersteller)Bis zu 40 Stunden (laut Hersteller)
Laufzeit mit aktiviertem AODBis zu 30 Stunden (laut Hersteller)Bis zu 30 Stunden (laut Hersteller)
LadenKabelloses Laden über WPCKabelloses Laden über WPC
BluetoothBluetooth 6.0Bluetooth 6.0
WLAN802.11 a/b/g/n, 2,4 und 5 GHz802.11 a/b/g/n, 2,4 und 5 GHz
NFCJaJa
MobilfunkBluetooth oder LTE, je nach VarianteBluetooth oder LTE, je nach Variante
SatellitennavigationGPS, GLONASS, BeiDou, Galileo, QZSSGPS, GLONASS, BeiDou, Galileo, QZSS
Wasserschutz5 ATM5 ATM
SicherheitsstandardIP68 und MIL-STD-810HIP68 und MIL-STD-810H
SicherheitsupdatesBis 31. Juli 2031Bis 31. Juli 2031
Preise (UVP)ab 409 Euroab 439 Euro
So habe ich getestet

Herzfrequenz: Alle getesteten Wearables trage ich beim Sport zusammen mit dem Polar H10-Brustgurt, um einen möglichst genauen Referenzwert zu erhalten.

Die Workouts werden im Test mindestens dreimal, meistens aber häufiger durchgeführt, um Abweichungen besser dokumentieren zu können.

Schlaftracking: Jedes Wearable wird während des Schlafs zusammen mit anderen Geräten getragen, die in der Regel eine zuverlässige Schlafmessung bieten und im besten Fall klinisch validiert sind (wie etwa die Apple Watch oder der Oura Ring 4).

Ein Schlaflabor kann nicht als Referenz herangezogen werden. Ich kann aber feststellen, ob ein Wearable beim Tracking in der Schlaflänge und den Schlafphasen von den Referenzmustern abweicht und so einen Trend erkennen.

Schritte: Mit dem Omron Walking Style IV wird eine Gesamtstrecke von 2.000 Metern gemessen. Diese Strecke wird mit jedem Wearable zurückgelegt und die Abweichung von den tatsächlichen Schritten überprüft. Da einige Smartwatches mittlerweile eine minimale Abweichung von den tatsächlichen Schritten aufweisen, wird dies nur bei großen Abweichungen erwähnt.

Display, Performance und Bedienung

Wie bereits seit Jahren üblich, setzt der Hersteller auf ein OLED-Display. Dieses soll in besonders anspruchsvollen Situationen mit bis zu 3.000 Nits (Spitzenhelligkeit) hell strahlen.

Für die Praxis bedeutet das: Seid ihr bei greller Sonne draußen, könnt ihr sämtliche Informationen problemlos am Display ablesen. Mit einer Displayauflösung von 480 x 480 Pixeln bei 327 ppi werden Inhalte zudem scharf dargestellt.

Ein Swipe nach links und ihr gelangt zu den Kacheln. Natürlich könnt ihr diese frei anpassen, entfernen oder neue hinzufügen. (Bild: Patrick S.GameStar Tech) Ein Swipe nach links und ihr gelangt zu den Kacheln. Natürlich könnt ihr diese frei anpassen, entfernen oder neue hinzufügen. (Bild: Patrick S./GameStar Tech)

In puncto Performance kann ich trotz des neuen, schnellen Qualcomm-Chips keinen Unterschied zum Vorgängermodell feststellen. Die Navigation per Touch funktioniert butterweich, es gibt kein Stocken, Ruckler oder lange Ladezeiten. Der Prozessor wird von 2 GB RAM und 32 GB internem Speicher unterstützt.

An der Seite des Gehäuses befinden sich zudem zwei physische Tasten: eine Zurück- und eine Home-Taste. Beide könnt ihr mit verschiedenen Aktionen belegen. Alternativ steuert ihr die Uhr über die virtuelle Lünette, die eine angenehme, druckvolle Vibration am Handgelenk hinterlässt.

Besitzt ihr ein Samsung-Smartphone, erhaltet ihr Zugriff auf weitere Gestensteuerungen. Durch schnelles Zusammendrücken von Daumen und Zeigefinger könnt ihr beispielsweise Musik pausieren oder Alarme ausschalten. Praktisch!

Ebenfalls clever: Schaltet ihr die Uhr in den Schlafmodus, wird auch das Samsung-Handy in diesen Modus versetzt.

Betriebssystem: One UI 9.0 Watch

Auf der Galaxy Watch9 kommt One UI 9.0 Watch auf Basis von Wear OS 7.0 zum Einsatz.

Dank des Wear-OS-Unterbaus steht der volle Zugriff auf den Google Play Store zur Verfügung, sodass Google Maps, Wallet, Musikstreaming-Dienste und viele weitere Apps zur Auswahl stehen.

Die Oberfläche selbst weiß zu gefallen: Es gibt schöne Animationen beim Schließen von Benachrichtigungen und das Kachelkonzept schafft Übersicht. So liegen etwa drei meiner am häufigsten genutzten Workouts innerhalb einer Kachel bereit.

Das Konzept der Kacheln geht in meinen Augen voll auf. (Bild: Patrick S.GameStar Tech) Das Konzept der Kacheln geht in meinen Augen voll auf. (Bild: Patrick S./GameStar Tech)

Ein praktisches Feature wandert von der Pixel Watch zur Galaxy Watch, um mit Google Gemini zu quatschen. Dazu reicht es, das Handgelenk zum Mund zu bewegen – schon kann es losgehen.

Galaxy AI ist ebenfalls in den Uhren von Samsung integriert und liefert im Alltag beispielsweise smarte Antwortvorschläge auf Textnachrichten. Das funktioniert abhängig von der eingehenden Textnachricht recht gut und ist sehr bequem. Darüber hinaus greift die KI bei den Gesundheitsdaten unter die Arme.

Ihr könnt Gemini auch über die Zurück-Taste öffnen, indem ihr diese gedrückt haltet. (Bild: Patrick S.GameStar Tech) Ihr könnt Gemini auch über die Zurück-Taste öffnen, indem ihr diese gedrückt haltet. (Bild: Patrick S./GameStar Tech)

Sport- und Gesundheitsfunktionen

Samsung stattet seine Smartwatches mit zahlreichen Gesundheitsfunktionen aus. Die Uhr erfasst unter anderem Herzfrequenz, Stress, Blutsauerstoff und den Energiewert. Einige weiterer Funktionen sind allerdings nur in Kombination mit einem Samsung-Handy verfügbar. Dazu gehören die folgenden Messdaten:

  • EKG
  • Blutdruckmessung (Kalibrierung mit Manschetten-Messgerät erforderlich)
  • Mitteilungen bei unregelmäßigem Herzrhythmus (IHRN)

Und wie gut schlägt sich die Smartwatch beim Sport? Ich habe die Watch9 beim Laufen und im Fitnessstudio getestet. Als Referenz kommt nach wie vor ein Brustgurt (Polar H10) zum Einsatz.

Leider kommt die Galaxy Watch9 nicht an die Präzision der Pixel Watch 4 oder Garmin Venu 4 heran. Im Training weist die Samsung-Uhr im Vergleich zum Brustgurt eine Differenz von zwei bis vier Schlägen auf.

Trotzdem: Ein schlechtes Ergebnis sieht anders aus und die Messung reicht für Hobby-Sportlerinnen und -Sportler allemal aus.

Herzfrequenzmessung
Laufen #1
GerätSchnittMax
Galaxy Watch9162180
Polar H10166180
Galaxy Watch9 Polar H10 Galaxy Watch9 Polar H10

In diesem Lauf kam es offenbar zu einem kurzen Messfehler, der die geringere durchschnittliche Herzfrequenz erklären könnte. (Bildquelle: Patrick S./GameStar Tech)

Laufen #2
GerätSchnittMax
Galaxy Watch9156178
Polar H10158179
Muskeltraining
GerätSchnittMax
Galaxy Watch9129168
Polar H10130166
Galaxy Watch9 Polar H10 Galaxy Watch9 Polar H10

Warum ein Brustgurt als Referenz?

Ein Brustgurt zur Messung der Herzfrequenz gilt als Goldstandard und bietet gegenüber anderen Methoden wie der optischen Pulsmessung am Handgelenk entscheidende Vorteile.

Brustgurte messen die elektrischen Signale des Herzens direkt, was potenziell zu wesentlich genaueren Herzfrequenzmessungen führt. Externe Faktoren wie Hautfarbe, Haarbewuchs oder Passform des Geräts beeinflussen zudem die Messung mit einem Brustgurt weniger.

Praktisch: In der Galaxy Watch9 verbaut Samsung Dual-Band-GPS (L1+L5), was eine sehr präzise Ortung ermöglicht. Das spiegelt sich auch in den Routendaten nach dem Lauftraining wider.

Trotz dichtem Blattwerk ist die Strecke makellos gezeichnet und gibt Aufschluss über Minuten pro Kilometer, Puls, Höhenmeter sowie Frequenz.

Die App schlüsselt alle interessanten Informationen zum Workout übersichtlich auf. (Bild: Patrick S.GameStar Tech) Die App schlüsselt alle interessanten Informationen zum Workout übersichtlich auf. (Bild: Patrick S./GameStar Tech)

In der App Samsung Health werden zudem weitere Informationen wie das VO2-Maximum sowie der Kalorien- und Fettverbrauch aufbereitet. Allerdings handelt es sich hierbei um geschätzte Werte. Sie sollten daher mit Vorsicht gelesen werden.

Schlaftracking

Ein beliebter Wert vieler Smartwatches ist die »Body Battery«, bei Samsung heißt dieser Wert »Energiewert«. Die Uhr berrechnet mit Hilfe der KI (laut Samsung) Stress, Aktivität und Schlaf und ermittelt daraus eine Kennzahl. Diese besagt, ob heute eher Piano angesagt ist oder ob ihr guten Gewissens die Laufschuhe auspacken könnt.

Innerhalb des Bereichs »Schlaf« könnt ihr zudem Informationen zu Blutsauerstoff, Schnarchen, Hauttemperatur und Puls während der Nacht einsehen – sofern diese Funktionen aktiviert sind. (Bild: Patrick S.GameStar Tech) Innerhalb des Bereichs »Schlaf« könnt ihr zudem Informationen zu Blutsauerstoff, Schnarchen, Hauttemperatur und Puls während der Nacht einsehen – sofern diese Funktionen aktiviert sind. (Bild: Patrick S./GameStar Tech)

Wie bereits erwähnt, spielt dabei das Schlaftracking eine übergeordnete Rolle. In diesem Punkt schlägt sich die Samsung-Smartwatch im Vergleich zum Oura Ring 4 durchwachsen.

In fast allen Fällen sind sich beide Geräte in puncto Gesamtschlaf relativ einig (Abweichungen gibt es immer). Allerdings berechnet die Samsung-Uhr den Leichtschlaf offenbar zu niedrig und den Tiefschlaf zu hoch.

Immerhin will die Smartwatch Wachphasen erkennen. Eine Metrik, an der einige andere Modelle durchaus scheitern.

Insgesamt liefert die Samsung-Uhr eine gute Übersicht über die Schlaflänge und spiegelt in den meisten Fällen anhand des Scores das eigene Körpergefühl wider.

Schlaftracking
Messung #1
WearableGesamtLeichtTiefschlafREMWach
Watch906:3802:4901:4901:3400:26
Oura Ring 406:5104:1100:4801:0400:47
Messung #2
WearableGesamtLeichtTiefschlafREMWach
Watch907:3903:0101:4202:1200:44
Oura Ring 409:0204:3501:2502:0101:01
Messung #3
WearableGesamtLeichtTiefschlafREMWach
Watch906:0302:3901:3401:2000:30
Oura Ring 406:0003:5000:3701:0500:26

Hinweis: Keines der beiden Wearables liefert so präzise Daten wie ein Schlaflabor. Die Daten sind daher immer mit einer gewissen Vorsicht zu genießen. Allerdings hat sich der Oura Ring 4 als zuverlässiges Referenzmodell erwiesen, das mit einem EEG-Stirnband vergleichbare Ergebnisse liefert.

Der Vergleich soll in erster Linie zeigen, dass die Werte des Testprodukts nicht aus der Luft gegriffen sind und sich nicht zu stark von den anderen Produkten unterscheiden.

Die Galaxy Watch9 wurde dabei siebenmal über Nacht am Handgelenk getragen.

Akkulaufzeit

Samsung hat dem 40-Millimeter-Modell ein ordentliches Akku-Upgrade verpasst. Dieser wächst von 325 mAh auf 390 mAh. Bei dem mir vorliegenden 44-Millimeter-Modell beträgt die Akkugröße 445 mAh statt der 435 mAh des Vorgängers.

In der Praxis sind mit der Uhr maximal zwei Tage drin (ohne Always-On-Display, Mitteilungen reduziert). Schiebe ich ein einstündiges Workout mit GPS-Tracking dazwischen, muss ich die Uhr mit knapp 20 Prozent am nächsten Mittag an das Ladegerät anschließen.

Hängt ihr die Uhr ohnehin jede Nacht am Strom, wird euch dieser Umstand nicht stören. Kommt ihr allerdings von anderen Modellen wie Garmin, Amazfit und Co., müsst ihr euch auf eine kleine Umstellung gefasst machen.

Video starten 9:26 10 geniale Funktionen für euer Android-Handy, die ich auch meinen Freunden empfehle

Wie lange gibt es Updates?

Mit der neunten Generation verspricht Samsung stolze fünf Jahre Software- und Sicherheitsupdates. Damit erhält die Uhr bis 2031 weitere Updates.

Bei dem älteren Modell, der Galaxy Watch 8, endet die Unterstützung im Jahr 2029, also vier Jahre nach seiner Veröffentlichung.

Datenschutz

Wo landen eure Gesundheitsdaten? Die Daten werden auf dem Gerät gespeichert und teilweise in Cloud-Dienste von Samsung hochgeladen. Dabei kann es zu einer Übertragung, Speicherung und Verarbeitung außerhalb des EWR kommen, unter anderem in Südkorea.

Wie werden die Daten genutzt? Samsung nutzt die Daten zur Bereitstellung der App-Funktionen, zur Authentifizierung und für personalisierte Gesundheitsempfehlungen. Zudem dienen sie der Analyse, der »Produktverbesserung« sowie – bei separater Einwilligung – »für Marketingzwecke«.

Weitergabe an »Partner« und »Dritte«: Daten werden an verbundene Samsung-Unternehmen, externe Cloud-Dienstleister sowie ausgewählte Geschäftspartner (etwa verknüpfte Drittanbieter-Apps) weitergegeben. Eine Offenlegung erfolgt zudem bei »gesetzlichen Verpflichtungen, behördlichen Anordnungen oder Unternehmensübernahmen«.

Training von KI-Modellen: In der Datenschutzerklärung wird ein explizites Training externer oder allgemeiner KI-Modelle nicht direkt erwähnt. Samsung behält sich jedoch vor, erfasste Daten zur Produktentwicklung, Datenanalyse und allgemeinen Verbesserung eigener Dienste zu nutzen.

Aufbewahrungsfristen: Die Account-Daten werden gespeichert, solange das Samsung-Health-Konto aktiv genutzt wird. Nutzungs- und Analysedaten verbleiben nur so lange im System, wie es für den jeweiligen Zweck oder die Einhaltung gesetzlicher Aufbewahrungsfristen erforderlich ist.

Die Datenschutzerklärung findet ihr hier.

Amazfit Active 2
Amazfit Active 2
Preis-Leistungs-Smartwatch, Helles Display, gute Akkulaufzeit
Huawei Fit 3
Huawei Fit 3
Herzfrequenzmessung, Sp02, Schlaftracking, Zyklus-Tracking, GPS
Pixel Watch 4
Pixel Watch 4
Wear OS, Gemini, Reparaturfreundlich, Präzise Messdaten
Galaxy Watch8
Galaxy Watch8
One UI Watch 8, Präzise Messdaten, Schönes Design, EKG, Blutdruckmessung
Amazfit T-Rex 3 Pro
Amazfit T-Rex 3 Pro
Outdoor-Smartwatch, Routennavigation, 3.000-Nits-Display
Garmin Fenix 8
Garmin Fenix 8
Oudoor-Smartwatch mit vielen Funktionen, präzise Herzfrequenzmessung, Kartennavigation

Solltet ihr die Galaxy Watch9 kaufen?

Die Galaxy Watch9 lohnt sich für euch, wenn ihr …

  • … ein Samsung-Smartphone besitzt.
  • … eine Smartwatch sucht, die möglichst lange Software-Support erhält.
  • … Sport und Schlaf tracken möchtet, ohne in die Tiefe zu gehen.
  • … eine breite App-Vielfalt und großen Funktionsumfang bevorzugt.

Alternativen zur Galaxy Watch9

  • Die Unterschiede zur Galaxy Watch 8 sind marginal. Im Alltag ist mir kein großer Leistungsunterschied aufgefallen. Der Aufpreis zur Watch 9 kann sich aber durchaus lohnen, wenn ihr möglichst lange Softwaresupport erhalten möchtet oder schlicht die beste Hardware wollt (im Vergleich zur Watch8).
  • Wenn euch möglichst präzise Daten in puncto Herzfrequenz und Schlaf wichtig sind, ist die Pixel Watch 4 (oder Pixel Watch 5) eine hervorragende Alternative.
  • Legt ihr den Fokus voll auf Sport, schaut euch die Garmin Venu 4 an. Sie bietet in dieser Hinsicht das bessere Gesamtpaket.

Fazit

Eigentlich ist die Galaxy Watch9 eine Smartwatch, die ich bedenkenlos empfehlen kann. »Eigentlich«, weil sie der Watch8 so ähnlich ist. Den Kauf der neuesten Generation würde ich daher von einem Punkt abhängig machen: Ihr beabsichtigt, die Smartwatch möglichst lange zu tragen.

Dann lohnt sich der Aufpreis für fünf Jahre Updates und einen leistungsstarken Prozessor, der in einigen Jahren wahrscheinlich immer noch eine gute Figur macht.

Alle anderen können bedenkenlos zum Vorgängermodell greifen.


Kommentare(0)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.