Pixel Watch 4 im Test: Ich wusste, was mich erwartet – aber Google hat mich in einem Punkt doch noch überrascht

Google hat wieder einmal abgeliefert. Die Pixel Watch 4 macht im Test vieles richtig.

Die Pixel Watch 4 ist seit Oktober 2025 im Handel erhältlich. Nun habe ich sie endlich getestet. (Bild: Patrick Schneider, GameStar Tech) Die Pixel Watch 4 ist seit Oktober 2025 im Handel erhältlich. Nun habe ich sie endlich getestet. (Bild: Patrick Schneider, GameStar Tech)

Im Vergleich zur ersten Generation ist die Pixel Watch nicht mehr wiederzuerkennen. Eine ordentliche Akkulaufzeit, ein herausragendes Display, Gemini und tolle Messwerte machen die Uhr zu einer bärenstarken Android-Smartwatch.

Aber meinem pingeligen Auge ist nicht entgangen, dass die runde Pixel Watch 4 ihre Ecken hat. Vor allem die Software hat noch Verbesserungspotenzial, was mich sehr überrascht hat.

Google Pixel Watch 4
Google Pixel Watch 4
Es gilt, die Pixel Watch 4 im Android-Bereich zu schlagen. Google trumpft mit einem großen Funktionsumfang, Reparaturmöglichkeiten, einem totschicken Design und sehr guten Messdaten auf. Lediglich bei der Software gibt es Nachholbedarf. Wear OS 6 ruckelt hin und wieder und Gemini lässt sich für Antworten viel Zeit.
  • Schönes, helles Display
  • Reparaturfreundlich
  • Großartiger Funktionsumfang
  • Gemini am Handgelenk
  • Präzise Messdaten
  • Datenschutz
  • Software hakt gelegentlich
  • Premium-Abonnement für alle Funktionen
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Wissenswertes zum Test
Inhaltsverzeichnis

Spezifikationen

KategorieSpezifikation
ModellGoogle Pixel Watch 4 (41 mm & 45 mm, Wi‑Fi oder LTE)
GehäuseRecyceltes Aluminium, IP68, 5 ATM wasserdicht
GlasCorning Gorilla Glass 5, gewölbtes »Actua 360« LTPO‑AMOLED‑Display
Displaygröße1,4 Zoll (45 mm‑Variante), 456 × 456 px, ~320 ppi, bis 3.000 Nits
Bildwiederholrate1–60 Hertz (LTPO)
BetriebssystemWear OS 6 (Android)
SoCQualcomm Snapdragon W5 Gen 2 (4 nm) + Co‑Prozessor
CPU/GPUQuad‑Core Cortex‑A53, Adreno A702
RAM2 GB
Speicher32 GB
KonnektivitätBluetooth 6.0, Wi‑Fi 802.11 a/b/g/n/ac/ax 2,4 & 5 GHz, NFC, optional LTE
OrtungDual‑Frequency GPS (GPS, Galileo, Glonass, teils Beidou/QZSS/NavIC)
SIMeSIM (LTE‑Modelle)
SensorenBeschleunigungssensor, Gyro, Kompass, Barometer, Altimeter, Magnetometer, opt. Herzfrequenz (Multi‑Path), SpO2, ECG, cEDA, Hauttemperatur, Umgebungslicht
GesundheitsfeaturesEKG, SpO2, kontinuierliche HF‑Messung, Stress‑/Body‑Response‑Tracking, Schlaftracking
SicherheitsfeaturesNotfall‑SOS über Satellit (LTE‑Modelle), Sturzerkennung
LautsprecherJa, optimiert für Sprachwiedergabe
MikrofonJa (Sprachassistent, Telefonie)
Akku455 mAh (45 mm)
325 mAh (41mm)
LadenKabelgebunden, 50 Prozent in 15 Minuten, 100 Prozent in knapp über 60 Minuten
FarbenMatte Black, Polished Silver, Champagne Gold, Satin Moonstone
Gewicht31 bis 37 Gramm (je nach Größe/Variante)
Preis (UVP)ab 400 Euro (WiFi)
ab 450 Euro (LTE)

So habe ich getestet

Herzfrequenz: Alle getesteten Wearables trage ich beim Sport zusammen mit dem Polar H10-Brustgurt, um einen möglichst genauen Referenzwert zu erhalten.

Die Workouts werden im Test mindestens dreimal, meistens aber häufiger durchgeführt, um Abweichungen besser dokumentieren zu können.

Schlaftracking: Jedes Wearable wird während des Schlafs zusammen mit anderen Geräten getragen, die in der Regel eine zuverlässige Schlafmessung bieten und im besten Fall klinisch validiert sind (wie etwa die Apple Watch oder der Oura Ring 4).

Ein Schlaflabor kann nicht als Referenz herangezogen werden. Ich kann aber feststellen, ob ein Wearable beim Tracking in der Schlaflänge und den Schlafphasen von den Referenzmustern abweicht und so einen Trend erkennen.

Schritte: Mit dem Omron Walking Style IV wird eine Gesamtstrecke von 2000 Metern gemessen. Diese Strecke wird mit jedem Wearable zurückgelegt und die Abweichung des Wearables von den tatsächlichen Schritten überprüft. Da einige Smartwatches mittlerweile eine minimale Abweichung von den tatsächlichen Schritten aufweisen, wird dies nur bei großen Abweichungen erwähnt.

Die Pixel Watch 4 ist sehr Smart

Ich bin ein Fan von Outdoor-Smartwatches: Widerstandsfähig, großes Display, lange Akkulaufzeit. Aber Exemplare wie die Pixel Watch 4 zeigen mir, was ich verpasse, abgesehen von der App-Vielfalt und mobiles Bezahlen. Denn Googles vierte Generation ist ziemlich smart und das auf mehreren Ebenen.

Reparatur: Hinter dem Armbandverschluss am Gehäuse hat Google zwei kleine Torx-Schräubchen untergebracht. In Kooperation mit iFixit soll der Austausch der Rückseite, des Displays oder der Batterie zu Hause gelingen. Das ist ein enorm wichtiger Schritt, denn die Vorgängermodelle wurden bei Schäden meist entsorgt.

In Kooperation mit iFixit gibt es für die Pixel Watch 4 Reparatursets. Das war auch dringend notwendig. (Bild: iFixit) In Kooperation mit iFixit gibt es für die Pixel Watch 4 Reparatursets. Das war auch dringend notwendig. (Bild: iFixit)

Ladestation: Mir gefällt die neue »Mini-Ladestation« sehr gut! Es ist clever, Smartphones und jetzt auch Smartwatches als kleinen Wecker für den Nachttisch zu nutzen. Auch wenn Google innerhalb von vier Jahren bereits das dritte proprietäre Ladekabel veröffentlicht hat.

Meiner Meinung nach ist das eine der coolsten Funktionen: Die Pixel Watch 4 kann als Nachttischuhr verwendet werden. (Bild: Patrick Schneider, GameStar Tech) Meiner Meinung nach ist das eine der coolsten Funktionen: Die Pixel Watch 4 kann als Nachttischuhr verwendet werden. (Bild: Patrick Schneider, GameStar Tech)

Gemini: Die KI fürs Handgelenk erweist sich im Test als praktisch, bei komplexeren Anfragen ist sie jedoch langsam. In einem Fall verweigerte Gemini mir die Antwort, indem sie einfach nicht mehr reagierte. Die Funktion, Gemini beim Anheben des Armes zum Mund hin zu aktivieren, hat hingegen tadellos funktioniert. Das fühlt sich sehr natürlich an und ich möchte mich daran gewöhnen.

Die neuen Kacheln erlauben auch eine Verbindung zu Gemini, sodass die häufigsten Befehle als feste Verknüpfungen auf dem Bildschirm hinterlegt werden können.

Es genügt, die Uhr an den Mund zu halten. Anschließend erscheint ein blauer Rand am unteren Display und Gemini hört euch zu. (Bild: Patrick Schneider, GameStar Tech) Es genügt, die Uhr an den Mund zu halten. Anschließend erscheint ein blauer Rand am unteren Display und Gemini hört euch zu. (Bild: Patrick Schneider, GameStar Tech)

Apropos Software: Leider hakte es hin und wieder. Im Gegensatz zu einer Galaxy Watch 8 oder einer Apple Watch Ultra 2 geriet das Betriebssystem beim Navigieren gelegentlich ins Stocken. Das hat mich sehr überrascht, denn ich habe die Google-Smartwatch als geschmeidige Uhr in Erinnerung.

Davon abgesehen gefällt mir Wear OS 6 mit Material 3 Expressive ausgezeichnet, besonders in Kombination mit dem gewölbten Display. Dank der dünnen Displayrahmen und der coolen Zifferblätter sieht das einfach stimmig und hochwertig aus.

Wenn ihr die Uhr mit einem Pixel-Smartphone koppelt, synchronisieren sich die Farbthemen, was ein stimmiges Bild ergibt.

Fehlende Features: Leider sind in Deutschland weder der neue Fitbit AI Coach noch die Notruf-Funktion via Satellit verfügbar. Ersteres würde ich gerne aus Eigeninteresse testen, Letzteres würde die Smartwatch noch einmal spürbar aufwerten, da man damit im Notfall Hilfe rufen kann.

Video starten 9:26 10 GENIALE FUNKTIONEN für euer Android-Handy, die ich auch meinen Freunden empfehle

Pixel Watch 4: Endlich mit Dual-Frequenz-GPS

Bei der Pixel Watch 4 setzt Google endlich auf Dual-Frequenz-GPS. Wenn ihr eine Strecke ohne Smartphone lauft, wird die Route ziemlich präzise in der Fitbit-App gespeichert.

Mit Dual-Frequenz findet die Uhr die Satelliten zudem deutlich schneller. Auch die aktuelle Geschwindigkeit (beispielsweise beim Laufen) wird präziser berechnet, da die Position pro Sekunde exakter bestimmt werden kann.

In der Fitbit-App wird die Strecke zielmich akkurat angezeigt. (Bild: Patrick Schneider, GameStar Tech) In der Fitbit-App wird die Strecke zielmich akkurat angezeigt. (Bild: Patrick Schneider, GameStar Tech)

Allein diese Verbesserung lohnt sich für Läuferinnen und Läufer in meinen Augen.

Davon abgesehen macht das helle Display mit bis zu 3.000 Nits einen sehr guten Job. Details sind während des Trainings draußen ohne Probleme von der Uhr abzulesen, selbst bei direktem Sonnenschein. Sehr helle Displays sind inzwischen allerdings State of the Art bei smarten Uhren in diesem Preisbereich.

Im Vergleich zu einem Brustgurt misst die Pixel Watch 4 die Herzfrequenz ziemlich genau. Selten weicht die Google-Smartwatch mehr als einen Schlag vom Gurt ab und ist damit fast genauso genau wie die Garmin Venu 4. Das macht richtig Spaß.

Die automatische Workout-Erkennung funktionierte bei mir ebenfalls ohne Probleme, zumindest beim Laufen. HIIT muss ich hingegen immer manuell starten.

Herzfrequenzmessung
Laufen #1 Pixel Watch 4 Polar H10 Pixel Watch 4 Polar H10

Bei der Herzfrequenzmessung zeigt sich die Pixel Watch 4 im Vergleich zum Polar-Brustgurt von ihrer besten Seite. (Bild: Patrick Schneider, GameStar Tech)

SchnittMax
Pixel Watch 4166177
Polar H10166177

Laufen #2

SchnittMax
Pixel Watch 4167184
Polar H10168184

HIIT
SchnittMax
Pixel Watch 4125180
Polar H10123182
Warum ein Brustgurt als Referenz?

Ein Brustgurt zur Messung der Herzfrequenz gilt als Goldstandard und bietet gegenüber anderen Methoden wie der optischen Pulsmessung am Handgelenk entscheidende Vorteile.

Brustgurte messen die elektrischen Signale des Herzens direkt, was potenziell zu wesentlich genaueren Herzfrequenzmessungen führt. Externe Faktoren wie Hautfarbe, Haarbewuchs oder Passform des Geräts beeinflussen zudem die Messung mit einem Brustgurt weniger.

Randnotiz: Zum Sport würde ich mir persönlich ein anderes Armband für die Pixel Watch 4 kaufen. Meiner Meinung nach ist das Silikonarmband zu »fest«. Ich bin allerdings auch von der Suunto Vertical 2 verwöhnt.

Pixel Watch 4: Die Wachphasen werden gut erkannt

Beim Schlafen beziehungsweise Aufwachen wurde ich positiv überrascht. Offensichtlich erkennt die Pixel Watch 4 meine Wachphasen ähnlich wie der Oura Ring 4.

Anders als viele anderen Wearables erkennt die Pixel Watch die Wachphasen ziemlich gut. (Bild: Patrick Schneider, GameStar Tech) Anders als viele anderen Wearables erkennt die Pixel Watch die Wachphasen ziemlich gut. (Bild: Patrick Schneider, GameStar Tech)

Natürlich sind diese nicht zu 100 Prozent genau. Allerdings geraten einige andere Wearables hierbei stark ins Straucheln und wollen gar nichts erkannt haben.

Allgemein liegen die Schlafdaten der Pixel Watch im Vergleich mit denen des Rings sehr nah beieinander und weisen keine großen Ausreißer auf. Die Schlaf- und Aufwachzeiten stimmen zudem mit dem subjektiven Gefühl stark überein.

Schlafdaten im Vergleich
Messung #1

GesamtLeichtschlafTiefschlafREMWach
Pixel Watch 408:0104:0001:2301:3800:51
Oura Ring 407:4404:1100:5301:4500:56

Messung #2

GesamtLeichtschlafTiefschlafREMWach
Pixel Watch 408:2904:2801:3201:5000:39
Oura Ring 408:2604:5900:5501:5400:40

Messung #3

GesamtLeichtschlafTiefschlafREMWach
Pixel Watch 407:0803:5801:2401:1200:34
Oura Ring 407:1203:4701:3702:0900:55

Hinweis zum Schlaftracking

Kein Wearable kann so präzise Daten liefern wie ein Schlaflabor. Die Daten sind daher immer mit einem gewissen Abstand zu genießen.

Ich vergleiche die Testprodukte überwiegend mit anderen Geräten, die für ihre Genauigkeit im Schlafbereich bekannt sind. Der Vergleich soll vor allem zeigen, dass die Werte des Testprodukts nicht aus der Luft gegriffen sind und sich nicht zu stark vom Testfeld unterscheiden.

Dazu führe ich mindestens sieben Messungen durch, um einen Gesamteindruck zu gewinnen.

Besonders praktisch: Ich muss die Smartwatch nicht in den Schlafenszeit-Modus versetzen oder eine Zeit hierfür definieren. Die Uhr synchronisiert sich mit dem Smartphone. Sobald ich dieses ans Ladekabel hänge, schaltet die Uhr in den Nachtmodus. Es sind die kleinen Dinge.

Schnelles Aufladen der Pixel Watch 4

Wenn ich keinen Sport treibe, komme ich mit der Pixel Watch 4 (45 Millimeter) problemlos zwei Tage hin. Wenn ich jedoch einen 10-Kilometer-Lauf dazwischenschiebe, muss die Uhr bereits nach einem Tag an den Strom.

Erinnert ihr euch an die erste Generation? Die schaffte mit Mühe und Not einen Tag, und dann wurde das Schlaftracking schon zur Herausforderung.

Das neue Ladekabel hat einen praktischen Vorteil: Die Uhr kann einfach darauf abgelegt werden. Ich hätte mir nur gewünscht, dass die Mini-Station und das Kabel getrennt sind, um beispielsweise ein längeres Kabel anschließen zu können. (Bild: Patrick Schneider, GameStar Tech) Das neue Ladekabel hat einen praktischen Vorteil: Die Uhr kann einfach darauf abgelegt werden. Ich hätte mir nur gewünscht, dass die Mini-Station und das Kabel getrennt sind, um beispielsweise ein längeres Kabel anschließen zu können. (Bild: Patrick Schneider, GameStar Tech)

Bei der vierten Generation ist das ganz anders. Hier mache ich mir keinerlei Gedanken, den Tag zu überstehen. Das hängt natürlich immer auch von euch ab. GPS und das Always-on-Display zerren ordentlich am Akku. Letzteres habe ich deshalb immer ausgeschaltet.

In dieser Hinsicht ist das Schnellladen für mich der eigentliche Star. Nach knapp über 60 Minuten ist die Uhr wieder zu 100 Prozent einsatzbereit. Nach etwas mehr als 15 Minuten knackt die Pixel Watch 4 sogar die 50-Prozent-Marke. Das ist super, wenn es mal schnell gehen muss.

In der Gesamtbetrachtung hat Google hier also ordentlich aufgeholt.

FitBit (Premium)

Neben der Pixel-Watch-App kommt Fitbit zum Einsatz, um die Gesundheitsdaten zu überwachen. An der grundsätzlichen Erfahrung hat sich (noch) nichts geändert. Das große Update mit Health-Coach und optischem Redesign ist aktuell nur in den USA verfügbar. Schade!

Die App ist nach wie vor sehr übersichtlich und zeigt motivierende Metriken wie Schritte und zurückgelegte Kilometer ganz oben an. Diese Metriken lassen sich in der App jederzeit ändern.

Generell punktet die Fitbit-App mit enormer Übersichtlichkeit dank der Möglichkeit, Metriken auszublenden. Das Board lässt sich somit individuell gestalten und wirkt im Gegensatz zu den Apps von Suunto oder Garmin drastisch weniger überladen.

Wie ganz rechts im Screenshot zu sehen ist, könnt ihr die Startseite nach Belieben gestalten und einzelne Metriken ausblenden. (Bild: Patrick Schneider, GameStar Tech). Wie ganz rechts im Screenshot zu sehen ist, könnt ihr die Startseite nach Belieben gestalten und einzelne Metriken ausblenden. (Bild: Patrick Schneider, GameStar Tech).

Das größte Manko ist und bleibt das Abo-Modell. Nach wie vor verlangt Google für die Premium-Funktionen eine Gebühr. Die Kosten belaufen sich auf 9,00 Euro pro Monat beziehungsweise 80,00 Euro pro Jahr. In der Regel sind die ersten sechs Monate beim Kauf kostenfrei enthalten.

Wenn ihr die Pixel Watch 4 vorrangig zum Sport tragen wollt, ist das Abonnement in meinen Augen vernachlässigbar. Für detailliertes Schlaftracking schmerzt das Fehlen der Premium-Funktionen umso mehr.

Die detaillierten Daten sind nur gegen Gebühr einsehbar. Weitere Details findet ihr auf der Webseite von Google.

Datenschutz

Wo landen eure Gesundheitsdaten? Eure Daten werden international übertragen, primär in die USA.

Wie werden die Daten genutzt? Primär zur Bereitstellung der Dienste (Dashboard, Statistiken). Sie werden aber auch zur Personalisierung (Tipps für besseren Schlaf), zur Entwicklung neuer Funktionen (einschließlich KI-Modellen) und für Marketingzwecke verwendet.

Weitergabe an »Partner« und »Dritte«. Fitbit betont, Daten nicht zu verkaufen. Sie werden aber an »verbundene Unternehmen« und »Dienstleister« weitergegeben.

Training von KI-Modellen: Google verwendet die Nutzung der Daten zur Entwicklung von Modellen basierend auf generativer KI (Gemini).

Aufbewahrungsfristen: Fitbit löscht Daten erst, wenn das Konto gelöscht wird. Daten, die »keinen Rückschluss« auf die Person zulassen bleiben hingegen bestehen.

Die Datenschutzerklärung findet ihr hier.

Solltet ihr die Pixel Watch 4 kaufen?

Die Pixel Watch 4 lohnt sich für euch, wenn ihr …

  • … ein Google-Pixel-Smartphone habt.
  • … eine vielfältige und clevere Smartwatch mit vielen Funktionen sucht.
  • … die Möglichkeit einer selbstständigen Reparatur schätzt.
  • … bis zu zwei Tage Akkulaufzeit als ausreichend betrachtet.

Die Alternativen zur Pixel Watch 4

Wenn ihr ein Samsung-Handy besitzt, ist die Galaxy Watch 8 die beste Alternative. Im Zusammenspiel mit dem Handy erhaltet ihr exklusive Features wie eine Blutdruckmessung, eine EKG-Messung und Bedienungsgesten. Im Test zeigte die Uhr von Samsung eine genaue Herzfrequenzmessung und ein gutes Schlaftracking.

Eine Preis-Leistungs-Empfehlung ist die Amazfit Balance 2, die für unter 300 Euro ein starkes Gesamtpaket bietet: präzise Messdaten, eine hochwertige Verarbeitung und eine sehr lange Akkulaufzeit von bis zu zehn Tagen bei moderater Nutzung.

Wenn euer Fokus auf dem Training liegt, solltet ihr euch die Garmin Venu 4 genauer anschauen. Garmins Mittelklasse-Modell überzeugt nicht nur mit einer langen Akkulaufzeit von über 10 Tagen. Die Herzfrequenzdaten sind extrem präzise und die Aufbereitung der Trainingsdaten ist nahezu unübertroffen. Obendrein verfügt die Uhr über eine LED-Taschenlampe.

Die Pixel Watch 4 ist Googles erwachsene Smartwatch. Der Hersteller hat eine starke Uhr auf den Markt gebracht, die kaum Raum für Kritik lässt. Reparaturmöglichkeiten, das neue Ladekabel, Gemini und Dual-Frequenz-GPS machen die Pixel Watch 4 zu einer runden Android-Smartwatch, die dennoch Ecken und Kanten aufweist.

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