Faltbare Displays sind die Zukunft - diese Meinung vertritt derzeit zumindest der Technologie-Gigant Samsung. Für das kommende Fiskaljahr plant Samsung mit einer deutlichen Umsatzsteigerung durch den Verkauf von entsprechenden OLED-Displays. Damit will sich der Konzern vor allem auch von der Konkurrenz absetzen.
Faltbare OLEDs als Umsatz-Garant
Samsung geht in dem kürzlich veröffentlichten Finanzbericht (via TheVerge) für das vierte Quartal 2017 davon aus, dass faltbare OLED-Displays eine wesentliche Rolle für das Firmenwachstum spielen werden. Man wolle versuchen, die Profitabilität des Display-Sektors durch die verstärkte Produktion derartiger Hardware zu verbessern, heißt es in dem Report. Samsung erwarte außerdem, dass OLED insgesamt zum Mainstream in der Smartphone-Industrie werde:
"[Deshalb werden wir] unsere Kompetenzen im Bereich neuer Anwendungen wie faltbarer Displays und im Automobil- und IT-Bereich verbessern. [...] Der Gesamtkostenaufwand [im Display-Panel-Bereich] ist im Vergleich zum Vorjahr wegen [...] Bemühungen zur Deckung der Nachfrage an flexiblen OLED Panels deutlich gestiegen. [Allerdings] wird das OLED-Panel-Segment seine Wettbewerbsfähigkeit im Premium-Bereich mit der Veröffentlichung von faltbaren Panels deutlich steigern und sich auf neue Bereiche wie Anwendungen in Fahrzeug-Elektronik [...] konzentrieren."
Gerüchten zufolge soll Samsung bereits Mitte Januar auf der CES 2018 hinter verschlossenen Türen ein faltbares Samsung Galaxy X präsentiert haben. Das Smartphone soll demnach über einen 7,3 Zoll großen, gekrümmten Bildschirm verfügen. Bei dem gezeigten Gerät handelte es sich aber noch um einen Prototypen. Bis die ersten faltbaren OLEDs eine Marktreife erreicht haben, soll es laut Samsung noch bis 2019 dauern.
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