Schön wär’s! Das sind die unrealistischsten Tech-Gadgets, die (leider) niemals funktionieren können

Diese Tech-Gadgets klingen toll, aber leider sind sie (noch) pure Science-Fiction. Ich zeige euch, warum sie nicht funktionieren können.

Von der Zeitmaschine bis hin zum Genetik-Armband: Diese Tech-Träume bleiben (vorerst) Fantasie. (Bildquelle: Disney, Amblin Entertainment, Cartoon Networks + 20th Century Studios) Von der Zeitmaschine bis hin zum Genetik-Armband: Diese Tech-Träume bleiben (vorerst) Fantasie. (Bildquelle: Disney, Amblin Entertainment, Cartoon Networks & 20th Century Studios)

Manche Tech-Gadgets klingen einfach zu gut, um wahr zu sein und genau das sind sie auch. Größe verändern, kompakte Laser oder Zeitreisen klingen fantastisch, vergessen aber manchmal einfache Biologie oder Physik. Ich habe euch einmal gelistet, welche spannenden, aber völlig unrealistischen Technikträume mir vor allem im Gedächtnis geblieben sind. Lasst euch überraschen, was (noch) nicht funktioniert und wo vielleicht doch ein Fünkchen Hoffnung besteht.

Der Schrumpfstrahl 

Ant-Man zeigt’s im Film, aber in der echten Welt bleibt der Schrumpfstrahl pure Fantasie. Die Idee, Materie einfach zu verkleinern, ohne dabei Masse zu verlieren, widerspricht grundlegenden Naturgesetzen. Atome lassen sich nicht beliebig zusammendrücken, ihre elektromagnetischen Kräfte setzen klare Grenzen. 

In Ant-Man lassen sich ganze Gebäude schrumpfen. In Realität ist dies jedoch unmöglich. (Bildquelle: Disney) In Ant-Man lassen sich ganze Gebäude schrumpfen. In Realität ist dies jedoch unmöglich. (Bildquelle: Disney)

Würde man es trotzdem versuchen, würde sich die Materie buchstäblich auflösen. Und selbst wenn die Masse erhalten bliebe, wäre ein geschrumpfter Mensch so schwer wie zuvor und würde durch jeden Boden krachen. Umgekehrt würde eine Masseverringerung gegen den Energieerhaltungssatz verstoßen. 

Kurz gesagt: Ein Schrumpfstrahl wäre in der Realität eher eine Mini-Schwarzes-Loch-Maschine mit explosivem Ausgang.

Das Lichtschwert aus Star Wars

Das Lichtschwert aus Star Wars ist physikalisch ein Ding der Unmöglichkeit. Ein Licht- oder Plasmastrahl kann nicht einfach auf einer festen Länge enden, er würde sich unendlich ausbreiten. Das Magnetfeld, das ihn laut Lore begrenzen soll, müsste stärker sein als alles, was die Menschheit je erzeugt hat. 

Dass das Lichtschwert auf die Größe und die Form gepresst werden kann, ist physikalisch unmöglich. Das Kraftfeld um den Laserstrahl in Schwertform zu halten, bräuchte zu viel Energie. (Bildquelle: Disney) Dass das Lichtschwert auf die Größe und die Form gepresst werden kann, ist physikalisch unmöglich. Das Kraftfeld um den Laserstrahl in Schwertform zu halten, bräuchte zu viel Energie. (Bildquelle: Disney)

Zudem wäre die Hitze eines echten Plasmaschwerts so extrem, dass es seinen Träger sofort verbrennen würde. Und selbst die nötige Energiequelle passt in keinen so kleinen Griff. Trotzdem bleibt das Lichtschwert ein perfektes Symbol für Balance, Macht und coole Kämpfe.

Die Teleportation

In der Regel zerlegt ein Teleporter, wie aus Star Trek oder Invincible, den Körper in seine Atome, überträgt sie als Daten und setzt sie woanders wieder zusammen.

Der menschliche Körper besteht aus rund 10²⁷ Atomen, deren exakte Position und Energiezustände unmöglich vollständig zu erfassen oder zu speichern wären. Schon ein minimaler Übertragungsfehler würde tödlich enden, und selbst perfekte Datenübertragung würde bedeuten, dass das Original zerstört und nur eine Kopie erschaffen wird. 

Damit stellt sich die Frage: Reist man wirklich oder stirbt man und wird ersetzt? Dennoch bleibt das Beamen ein Sinnbild für technologische Leichtigkeit und philosophische Tiefe.

Zeitreise wie bei Zurück in die Zukunft

Der Delorean aus Zurück in die Zukunft macht Zeitreisen scheinbar einfach: 88 Meilen pro Stunde, ein Fluxkompensator, ein bisschen Uran und schon geht’s in die Vergangenheit. 

In Wirklichkeit würde das Verbiegen der Raumzeit jedoch Energie in der Größenordnung eines schwarzen Lochs erfordern. Der Fluxkompensator müsste negative Energie erzeugen, eine bislang rein theoretische und unkontrollierbare Form von Materie. 

Ein mit Uran (!) betriebener Fluxkompensator und los gehts! Wäre Zeitreisen so einfach, hätten wir es vielleicht schon längst erfunden – oder eben Besuch aus der Zukunft bekommen. (Bildquelle: Amblin Entertainment) Ein mit Uran (!) betriebener Fluxkompensator und los gehts! Wäre Zeitreisen so einfach, hätten wir es vielleicht schon längst erfunden – oder eben Besuch aus der Zukunft bekommen. (Bildquelle: Amblin Entertainment)

Jede minimale Abweichung könnte paradoxe Effekte auslösen, bis hin zum Auslöschen der eigenen Existenz. Trotzdem bleibt der Delorean der Traum, Fehler rückgängig zu machen, und macht die Zeit selbst zur Bühne für zweite Chancen.

Doc Ocks Tentakelarme aus Spider-Man 2

Die mechanischen Tentakelarme von Doc Ock in Spider-Man 2 sind biomechanisch spektakulär, aber leider vollkommen unrealistisch. Vier KI-gesteuerte Metallarme, direkt mit der Wirbelsäule verbunden, würden das Nervensystem sofort zerstören. 

Das menschliche Gehirn könnte zudem so viele zusätzliche Gliedmaßen gar nicht präzise koordinieren, und die nötige Energieversorgung würde eine nukleare Miniquelle erfordern: die Kraft der Sonne in der Handfläche

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Auch die Feinmotorik und Reaktionsgeschwindigkeit der Tentakel übersteigt jede bekannte neuronale oder technische Schnittstelle. Trotzdem faszinieren sie, weil sie den alten Science-Fiction-Traum verkörpern: die Verschmelzung von Mensch und Maschine.

Omnitrix aus Ben 10

Der Omnitrix aus Ben 10 ist ein Armband, das den Träger genetisch in außerirdische Lebensformen verwandelt. In der Realität würde eine solche Transformation den Körper in Sekunden zerstören. Jede Veränderung von DNA, Organstruktur und Zellform wäre biologisch fatal. 

Dank seines Armbands kann Ben seine Genetik so verändern, dass er zu einem Alien wird. In Echt würden seine Zellen das niemals mitmachen. (Bildquelle: Cartoon Network Studios) Dank seines Armbands kann Ben seine Genetik so verändern, dass er zu einem Alien wird. In Echt würden seine Zellen das niemals mitmachen. (Bildquelle: Cartoon Network Studios)

Damit der Omnitrix funktioniert, müsste er Milliarden Zellen gleichzeitig umschreiben und neu zusammensetzen – eine Leistung, die alle bekannten Gesetze von Genetik, Energieerhaltung und Biologie sprengt. Außerdem würde das Immunsystem sofort rebellieren.

Honorable Mentions:

  • Neuralyzer aus Men in Black, selbst wenn’s technisch ginge, würde das Gehirn ungeahnten Schaden nehmen.
  • Unsichtbarkeitsanzug oder -technologie braucht tausende Mini-Kameras, perfekte Lichtbrechung und null Energieverlust? Realistischer wäre eine tragbare Sauna.
  • Protonenstrahler aus Ghostbusters würde nicht nur Geister grillen, sondern auch die Stadt gleich mit. 
  • Die Zeitumdrehung aus Tenet, man würde ersticken, sobald man die Zeit stoppt, weil Luftmoleküle das nicht mitmachen.
  • Der Traumrekorder aus Inception, denn unser Gehirn hat weder WLAN noch Ports für kollektive REM-Verbindungen.

Ob Lichtschwert, Teleporter oder Traumrekorder: Diese Film-Gadgets trotzen jeder Logik und sind gerade deshalb so faszinierend. Sie trotzen der Physik, aber auch manchmal der Logik. Fehlt eurer Meinung nach ein noch absurderes Gerät? Seht ihr etwas anders oder stimmt mir voll zu? Schreibt es uns in die Kommentare!

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