Judge Dredd ist eine ikonische Comicfigur aus Großbritannien, die bis jetzt zweimal auf der großen Leinwand zu sehen war. Erst 2012 erschien die letzte Verfilmung, in der The-Boys-Star Karl Urban die Hauptrolle übernahm.
Statt einer späten Fortsetzung folgt jetzt wieder ein kompletter Reboot, der diesmal sogar den Weg für mehr ebnen soll.
Zurück zu den Comics
Der 49-jährige Filmemacher Taika Waititi (Thor: Love and Thunder, Jojo Rabbit) übernimmt die Regie bei der neuen Judge-Dredd-Adaption. Dem Neuseeländer zur Seite gestellt wird der Drehbuchautor Drew Pearce, der sich bereits für die Skripte von Fall Guy mit Ryan Gosling oder Mission: Impossible - Rogue Nation verantwortlich zeigte.
Laut verschiedenen Quellen sollen beide sogar mit den Comics aufgewachsen sein und sowieso nach einem Grund gesucht haben, um an einem Projekt zusammenzuarbeiten (via The Hollywood Reporter).
Die genaue Beschreibung der Geschichte ist noch geheim, dennoch wird sich der Sci-Fi-Film statt an vorherige Adaptionen wieder mehr an den Comics orientieren. So will man sich vor allem auf den Aufbau der Welt und den schwarzen Humor konzentrieren. Die Adaption soll derweil ebenfalls eine Tür zu einem möglichen Dredd-Universum mit weiteren Filmen und Serien eröffnen.
Wer ist Judge Dredd?
Erschaffen wurde die Figur Ende der 1970er Jahre vom Autor John Wagner und dem Künstler Carlos Ezquerra. Sein Debüt feierte Dredd im Jahre 1977 in der zweiten Ausgabe der Comic-Anthologie 2000 AD.
Joseph Dredd ist ein skrupelloser Richter, der in der Metropole Mega-City One seine Urteile direkt am Ort des Verbrechens fällt. Sein ikonischer Ausruf »I am the law!« (deutsch: Ich bin das Gesetz!) geht oftmals mit einer drastischen Strafe für ein mehr oder weniger schlimmes Vergehen einher. Sein Gesicht ist dabei nie vollständig zu sehen und wird immer von seinem Helm verdeckt.
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Hier ist ein Trailer zu der Dredd-Verfilmung aus dem Jahre 2012
Der Erfolg der letzten Filme
Sein großes Live-Action-Debüt feierte die Figur im Jahre 1995, wo Dredd von der Action-Legende Sylvester Stallone verkörpert wurde. Doch so wirklich überzeugt war damals niemand. Von Kritikern und Zuschauern gab es nur zu jeweils 21 und 31 Prozent positive Kritiken (via Rotten Tomatoes). In der Filmdatenbank IMDb landet der Film bei 5,6 von 10 Sternen.
Viel besser sah es hingegen bei dem 2012 erschienenen Blockbuster Dredd
aus. Karl Urban bekam für seine Interpretation des Richters auf IMDb ganze 7,1 von 10 Sternen. Auch auf Rotten Tomatoes überschütteten Kritiker und Fans den Film zu 80 und 72 Prozent mit Lob.
An den Kinokassen konnte der 1995er-Klassiker mit einem geschätzten Budget von 90 Millionen US-Dollar insgesamt 113,49 Millionen US-Dollar einspielen (via Box Office Mojo). Obwohl sein Nachfolger besser bewertet wurde, konnte dieser mit 41,04 Millionen Dollar nicht einmal sein ungefähres Budget von 45 Millionen Dollar wieder einnehmen (via Box Office Mojo).
Wir leben aktuell in der Zeit der Reboots. Schon am 31. Juli 2025 erscheint ein neuer Die-nackte-Kanone-Film mit Liam Neeson in der Hauptrolle. Infos zu den ersten Reaktionen findet ihr in der obigen Box.
Auch an der Serienfront erinnert man sich gerne zurück. Sowohl die humoristische Arzt-Show Scrubs als auch der Kult-Klassiker Malcolm Mittendrin erhalten noch einmal eine Auffrischung. Mehr dazu erfahrt ihr in den oben verlinkten Artikeln.
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