Seit 30 Tagen trage ich meine Garmin-Smartwatch: 3 Einstellungen, die ich als erstes geändert habe, und die jeder kennen sollte(, um Zeit zu sparen)

Es sind Basisfeatures, die jedoch umso wichtiger für den Alltag sein können.

Ich optimiere gerne regelmäßig wiederkehrende Abläufe – so auch auf meiner Smartwatch. (Bild: Patrick S. - GameStar Tech) Ich optimiere gerne regelmäßig wiederkehrende Abläufe – so auch auf meiner Smartwatch. (Bild: Patrick S. - GameStar Tech)

Die Navigation auf den kleinen Smartwatch-Displays kann mitunter nervenaufreibend und frustrierend sein. Die Bildschirme können schlicht nicht viele Optionen gleichzeitig anzeigen und einige Einstellungen sind in den zahlreichen Untermenüs versteckt.

Glücklicherweise gibt es komfortable Lösungen, um Zeit und Nerven zu sparen. Zu Beginn habe ich genau deswegen drei Änderungen an meiner Fitness-Uhr vorgenommen:

Hinweis: Die meisten dieser Funktionen gibt es auf vielen Garmin-Uhren, aber die Umsetzung unterscheidet sich potenziell je nach Serie.

Patrick Schneider
Patrick Schneider

Patrick hat sich schließlich doch noch zu einer Smartwatch überreden lassen. Im Alltag trägt er lieber eine klassische Armbanduhr. Doch die Vorteile beim Training, wie das Zonentraining beim Laufen, haben ihn zurückgeholt. Er hat sich für die Venu 4 von Garmin entschieden. Ausschlaggebend hierfür waren die Akkulaufzeit, der großzügige Funktionsumfang und die integrierte LED-Taschenlampe.

1. Die am meisten genutzten Workouts anheften

Bis heute vermisse ich die Menüführung mithilfe von Tasten, wie sie bei der Fenix 8 vorhanden ist. Damit erfolgen gewisse Abläufe nämlich nahezu blind.

Um so wenig wie möglich über das Smartwatch-Display wischen zu müssen, habe ich drei meiner häufigsten Workouts angeheftet. Ein Swipe zur Seite genügt, um Laufen, Krafttraining oder Crosstrainer auszuwählen und zu starten.

Bis zu drei Aktivitäten lassen sich in dieser Übersicht anheften. (Bild: Patrick S. - GameStar Tech) Bis zu drei Aktivitäten lassen sich in dieser Übersicht anheften. (Bild: Patrick S. - GameStar Tech)

So geht’s:

  1. Wechselt in die Workout-Übersicht.
  2. Scrollt ganz nach unten und wählt »Bearbeiten« aus.
  3. Tippt auf eine Aktivität, um es in der Ansicht zu verschieben.
  4. Aktiviert rechts das »Reißbrettstift«, um die Aktivität anzuheften.

Jeden Tag aufs Neue freue ich mich über diese kleine, aber zeitsparende Anpassung an der Uhr.

2. Kurzbefehle für die gewünschten Aktionen

Die Tasten der Garmin-Uhr lassen sich mit Shortcuts für bestimmte Funktionen belegen. Das ist äußerst praktisch. Damit erspare ich mir das Navigieren auf der Uhr, um bestimmte Funktionen zu aktivieren. Je nach Modell stehen euch natürlich mehr oder weniger Tasten für Shortcuts zur Verfügung.

Je mehr Tasten die Uhr hat, desto mehr Shortcuts könnt ihr setzen. (Bild: Patrick S. - GameStar Tech) Je mehr Tasten die Uhr hat, desto mehr Shortcuts könnt ihr setzen. (Bild: Patrick S. - GameStar Tech)

So konfiguriert ihr die Tasten um:

  1. Wischt von rechts nach links, um zur Übersicht zu gelangen.
  2. Scrollt runter und wechselt zu »Einstellungen« und anschließend ganz unten zu »System«.
  3. Wählt nun Kurzbefehle und ändert die Belegung der Taste auf die gewünschten Funktionen.

Ihr könnt hierbei jede erdenkliche Funktion auswählen: Von der Aktienübersicht über das Speichern von Positionen bis hin zum Ein- und Ausschalten von Fokusmodi ist alles dabei. Ich nutze diese Möglichkeit, um schnell auf den Timer zuzugreifen oder vor dem Training den Fokusmodus einzuschalten.

Fun Fact: Offensichtlich können nur im Fokusmodus »Aktivität« die Töne der Uhr auf stumm gesetzt werden. Beim Starten oder Stoppen eines Satzes ertönt ansonsten beispielsweise immer ein Piepton. In der Dokumentation der Smartwatch konnte ich zumindest keine andere Option hierfür finden. Ein Stummschalten der Uhr hat ebenfalls nicht geholfen.

Pixel Watch 4
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3. Menüansichten bearbeiten

Es klingt naheliegend, aber es darf dennoch in dieser kleinen Liste nicht fehlen. Auf der Garmin-Uhr können sämtliche Übersichten angepasst werden. Standardmäßig sind sie mit Funktionen und Apps geflutet, die ich vermutlich niemals brauchen werde, etwa Aktien oder Lifestyle-Logging.

Zudem könnt ihr in den Ansichten die am häufigsten verwendeten Funktionen nach oben verschieben sowie neue hinzufügen.

Wie bei Smartphones gilt auch bei Smartwatches: Ausmisten schafft Übersicht und spart Zeit. (Bild: Patrick S. - GameStar Tech) Wie bei Smartphones gilt auch bei Smartwatches: Ausmisten schafft Übersicht und spart Zeit. (Bild: Patrick S. - GameStar Tech)

Geht hierfür wie folgt vor:

  1. Wischt von unten nach oben, um zu den »Widgets« zu gelangen.
  2. Scrollt ganz nach unten und tippt auf »Bearbeiten«.
  3. Tippt jetzt auf eines der Funktionen, um es nach unten oder oben zu verschieben.
  4. Wählt das Mülleimer-Symbol, um es ganz aus der Übersicht zu entfernen.
  5. Scrollt runter und tippt auf »Hinzufügen«, um weitere Funktionen hinzuzufügen.

Dieses Vorgehen lässt sich ebenso auf die Steuerungen und die Funktionsübersicht anwenden.

Habt ihr weitere Tipps, die ihr insbesondere Neueinsteigern empfehlen würdet? Schreibt sie gerne unten in die Kommentare!

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