Sharp Q HT-SBW55121 im Test: So gut habe ich Dolby Atmos von einer Soundbar noch nicht gehört

Weder Filme noch Musik bringen die Soundbar aus dem Konzept.

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Design, Verarbeitung, Einrichtung und Bedienung: Sieht man mal von einer fehlenden (aber optionalen) App ab, gibt es schlicht nichts an der HT-SBW55121 zu rütteln.

Ich rede gar nicht lange um den heißen Brei herum: Beim Klang habe ich ebenfalls nichts zu meckern.

Sharp Q HT-SBW55121: So klingt die Soundbar

Top Gun: Maverick ist ein beliebter Film zum Testen von Räumlichkeit und Dolby Atmos. Die umherzischenden Jets kommen aus allen Richtungen und zeigen mir, wo Nachholbedarf herrscht.

Als jemand, der bereits unzählige Audiogeräte mit Dolby-Atmos-Versprechen gehört hat, habe ich ganz schön Ohren bei Sharps Klangstange gemacht. Normalerweise ist 3D-Klang ohne das passendes Setup nur der Wunschvater des Gedanken. Nicht bei der HT-SBW55121.

Die Soundbar spielt ihre volle Breite aus. Hinzu kommen die Side- und Up-Firing-Lautsprecher, die tatsächlich eine richtig breite Klangbühne projizieren. Freilich, nichts schlägt ein Surround-System mit Dolby Atmos. Aber für eine Soundbar mit Subwoofer geht hier Dolby Atmos richtig gut ab wie nasse Tapeten.

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Ich will ja nun wirklich nicht auf einem anderen Modell herumhacken, aber Sharps Q HT-SBW55121 spielt ihre Breite besser aus als die Sonos Arc Ultra für 400 Euro mehr. Das gilt auch für Filme und Serien ohne Dolby Atmos. Das liegt vor allem an der Bestückung.

  • Vier Frontspeaker mit 400 x 900 mm 
  • Zwei Centerspeaker
  • Zwei Side-Firing-Speaker mit 37 x 86 mm
  • Zwei Upfiring-Speaker mit 51 mm Durchmesser
  • Ein zusätzlicher Subwoofer

Gerade die doppelten Centerspeaker zahlen sich aus. Dialoge kommen sehr klar ans Ohr, selbst wenn im Hintergrund Explosionen herrschen. Ich bin geneigt zu sagen, dass ich das so verständlich bei noch keiner anderen Soundbar gehört habe.

Und wie sieht es mit Musik aus? Durch die Bluetooth-Verbindung kann man nämlich spielend einfach Musik mit Handy auf die Soundbar-Subwoofer-Kombo spielen.

Auch hier: makellos. Wo die vielen Treiber sich bei Filmen für die Räumlichkeit auszahlen, profitieren bei Musik vor allem Mitten.

Das gediegene Modern Crusaders von Enigma fließt ins Ohr wie Honig. Jedes Instrument bleibt schön zurückhaltend, aber klar differenzierbar.

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Mit zwei Centerspeakern klingen natürlich vom Gesang getragene Stücke besonders gut. Egal, ob Adeles Hello oder Queens Don’t Stop Me Know: Wenn Sängerin oder Sänger im Vordergrund stehen, klingen sie auf dieser Soundbar besonders crisp.

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Mit einem dedizierten Subwoofer lasse ich mir einen Basstest natürlich nicht nehmen. Dass der Würfel ordentlich donnern kann, hat er mir mit Top Gun: Maverick gezeigt, doch wie sieht es mit einem begleitenden Bass aus? Leckomio, der Woofer spielt wahnsinnig gut die zweite Geige bei La Grange von ZZ Top.

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Um die Klangbühne wirklich bis ins letzte Eck auf Details abzuchecken, habe ich ein Live-Konzert aufgelegt. Hotel California von den Eagles ist nicht nur ein legendärer Song, sondern auch beliebt zum Testen von Audio-Equipment. Ich habe mir die MTV-Live-Version von 1994 gegönnt und war mit geschlossenen Augen praktisch vor Ort.

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Und weil es eben auch dazu gehört (sorry, liebe Nachbarn), habe ich die Nussschale auch mal bis zum Anschlag aufgedreht – und war schockiert. Die Kombo bleibt selbst hoher Lautstärke pegelfest. Keine Unruhe, keine blechernen Töne. Nüscht. Beeindruckend.

Weitere Musik zum Testen für eure Soundbars, Kopfhörer und Co. findet ihr zusammen mit einer Playlist auf Spotify in meinem Artikel dazu.

Sharp Q HT-SBW55121: Lohnen sich die Surround-Speaker?

Im Rahmen meines Tests hat mir Sharp noch ein Paket mit Stereo-Speaker geschickt. Das sind zwei Lautsprecher für knapp 240 Euro, mit denen man noch mehr Surround-Sound aus dem Set holen kann.

  • Die Würfel verbinden sich ebenfalls drahtlos per Funk mit der Soundbar.
  • Sie sind mit jeweils zwei Lautsprechern bestückt: 70 mm und 63 mm Durchmesser.
  • Haptisch hat mich der Kunststoff leider nicht überzeugt.
  • Optisch sehen sie aus wie der Subwoofer, nice.

Und, lohnen sich die Surround-Speaker? Ja, allein durch zwei zusätzliche Klangquellen, die sich im Raum weitestgehend frei bewegen lassen, verbessert sich besonders Dolby Atmos noch mal um eine ganze Ecke.

Brauchen tut ihr sie allerdings nicht. Aus dem Stand macht die HT-SBW55121 bereits gut Alarm und bietet eine überraschend große Klangbühne. Betrachtet die zusätzlichen Speaker mehr als Option, den Klang später nochmal auf ein 7.1.4-System aufzuwerten oder als Möglichkeit, den Klang in einem großen Raum zu erweitern.

Wissenswertes zum Test
So habe ich getestet

Die Sharp Q HT-SBW55121 war mehrere Tage samt den Surround-Speakern im Einsatz. Ich habe sowohl Filme, Serien und Musik als auch Spiele getestet.

Spezifikationen
  • System: 5.1.2-Kanal-System mit externem Subwoofer
  • Audioformate: by Atmos, Dolby TrueHD, Dolby Digital Plus, Dolby Digital, DTS:X, DTS-HD, DTS 5.1
  • Anschlüsse: 3x HDMI (1x eARC), Toslink, Miniklinke Stereo
  • Streaming: Bluetooth 5.3
  • Bedienung: Knöpfe am Gehäuse, Fernbedienung
  • Maße (HxBxT): Soundbar: 126 x 7,5 x 12,5 cm, Subwoofer: 24,0 x 44,8 x 24 cm
  • Gewicht: Soundbar: 4,3 kg, Subwoofer: 6,9 kg
Preis und Verfügbarkeit

Die Sharp Q HT-SBW55121 ist im Handel für knapp 500 Euro (Straßenpreis) erhältlich. Die Surround-Speaker HT-SPR52021 kosten auf der Straße knapp 230 Euro.

Die Sharp Q HT-SBW55121 ist für euch, wenn …

  • ihr für ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis eine potente Allrounder-Soundbar sucht.
  • ihr Wert auf Dolby Atmos legt, euch aber kein Surround-System leisten wollt oder der Platz fehlt.
  • ihr ein Rundum-sorglos-Paket in Form einer Soundbar wollt.

Mögliche Alternativen zur Sharp Q HT-SBW55121:

  • Nubert nuPro AS-2500: Das war bisher meine Referenz für Soundbars um die 500 Euro und sie bleibt nach wie vor eine empfehlenswerte Alternative. Sie besitzt zwar keinen Subwoofer, dafür aber immer noch ziemlich guten Bass.
  • Teufel Cinebar 11: Wenn euch 500 Euro zu viel und die Soundbar einen Ticken zu groß ist, könnte die Cinebar 11 für euch sein. Die kommt auch mit Subwoofer und glänzt vor allem bei Filmen. Dafür hat sie keine Streaming-Möglichkeiten.

Vor knapp sechs Wochen habe ich erst die Sony WH-1000XM6 in den Adelsstand der Referenzgeräte erhoben. Jetzt folgt also Sharps Q HT-SBW55121. Irgendwie habe ich gerade einen Lauf und glaubt mir: Ich bin bei Musik und Audio sehr kritisch.

Wenn ihr den Platz habt und nicht viel mit Recherche verbringen wollt, könnt ihr bei dieser Soundbar im Grunde nichts falsch machen. Im Testverlauf hat mich die HT-SBW55121 nicht einmal enttäuscht. Man muss das immer im Kontext des Preises betrachten, aber für eine Soundbar-Subwoofer-Kombo fürs Wohnzimmer könnte das Geld kaum besser angelegt sein.

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