Liebe Lesenden, ich hatte ein Déjà-vu beim Testen der Sharp Q HT-SBW55121.
- Wie mein bisheriges Referenzmodell habe ich die Soundbar zuerst auf der IFA gehört.
- Ich war davon ebenfalls sofort angetan, obwohl auf einem lauten Messestand (selbst in einem Séparée) wirklich keine guten Bedingungen herrschen.
- Im Test entpuppte sich die Soundbar als ausgezeichnetes Gerät.
Ich sag’s, wie’s ist: Für 500 Euro bekommt ihr vermutlich kein besseres Gesamtpaket mit Soundbar und Subwoofer. Nach dem Haar in der Suppe musste ich suchen.
Transparenzhinweis: Sharp hat mir die HT-SBW55121 inklusive den optional dazu passenden Surround-Speakern HT-SPR52021 für den Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Sharp hatte keinen Einfluss auf den Artikelinhalt und bekam keine Einsicht vor Erscheinen des Tests. Es bestand keine Verpflichtung zu einem Testbericht.
Sharp Q HT-SBW55121: Design und Verarbeitung
Hochkant geht mir die Verpackung der Soundbar-Subwoofer-Kombo bis zur Brust; hier steckt ein echter Oschi drin. Die Abmessungen (B x H x T):
- Soundbar: 126 x 7,5 x 12,5 cm; Gewicht: 4,3 kg
- Subwoofer: 24,0 x 44,8 x 24 cm; Gewicht: 6,9 kg
Im Vergleich zur Sonos Arc Ultra wiegt das Exemplar von Sharp noch ein bisschen weniger (5,9 kg gegenüber 4,3 kg), dafür ist sie nochmal 8 cm länger.
Um mal einen Vergleich anzustellen: Der Fernseher in meinem Wohnzimmer steht auf einem Nubert nuPro AS-3500-Sounddeck. 26 Kilo schwer, 102 Zentimeter breit. Gegen Sharps Soundbar wirkt das wie der kleine dicke Bruder.
Was gibt es sonst noch zu sagen? Bei Soundbars geht es optisch um Details, denn am Ende des Tages sind es auch »nur« Klangstangen.
- Die Soundbar steht auf kleinen Füßen. Das finde ich persönlich nicht nur hübscher, der Schall kann sich dadurch ein kleines bisschen besser ausbreiten.
- Vorder- und Oberseite sind mit Mesh bespannt. Nichts Besonderes, aber immer wieder edel.
- Side- und Upfiring-Lautsprecher sorgen für zusätzliche Räumlichkeit – und das zahlt sich aus.
Sharp Q HT-SBW55121: Lieferumfang, Einrichtung und Bedienung
Keine Sorge, der Subwoofer kommt jetzt; den habe ich geschmeidig mit zum Lieferumfang gepackt, auch wenn er essenziell ist.
Alle nötigen Kabel findet ihr im Karton. Ansonsten ist das Paket angenehm simpel. Neben der Fernbedienung packt Sharp keine Kruscht in die Kiste.
Der Subwoofer bringt einen ordentlichen Resonanzkörper mit. Das hilft beim Bass, aber da muss man bei Woofern ohnehin mit zusätzlichem Platz rechnen. Unterm Strich geht es bei den Zuspielern aber sicher noch größer.
Klasse: Der Tieftöner lässt sich drahtlos mit der Soundbar verbinden und das passiert automatisch.
Apropos Verbindungen: Während Subwoofer (und auch optionale Surround-Speaker) sich drahtlos verbinden lassen, kommt die HT-SBW55121 mit allerhand Anschlüssen. Klar, nicht jeder braucht alle Slots, aber die 900 Euro teure Sonos Arc Ultra besitzt beispielsweise lediglich einen HDMI- und einen LAN-Eingang.
Die Fernbedienung habe ich euch schon gezeigt; bedienen lässt sich die Soundbar wie gewohnt. Eine LED-Anzeige gibt Informationen preis, sogar, ob der Subwoofer verbunden ist oder nicht.
Hier habe ich dann doch ein Härle in der Suppe gefunden. Es gibt keine App. Braucht man die? Nicht zwingend, aber als Dreingabe finde ich eine Software am Handy immer gut. Die zahlt nämlich spätestens dann Dividende, wenn man sich an den Equalizer wagt.
Auf der nächsten Seite erfahrt ihr, wie Sharps Soundbar klingt und ob sich die optionalen Surround-Speaker für knapp 240 Euro lohnen.

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