Streaming-Gadget ist nicht gleich Streaming-Gadget. Ganz egal, ob es als Stick, Box oder gar als Konsole daherkommt. Das weiß ich nach zahlreichen Praxiserfahrungen mit verschiedenen Geräten aus erster Hand.
Am meisten verwundert mich, dass ich bei der Sky Stream Box hängen geblieben bin, denn den größten Haken verrate ich euch gleich vorweg: Man braucht dazu ein Sky-Abo – und das hatte ich zuvor noch nie.
Aber keine Angst: Ich zeige euch eine starke Alternative, für die es kein Sky-Abo braucht.
Ich verrate euch, warum für mich persönlich die Sky Stream Box das Krönchen trägt und wieso ich eine Funktion nutze, die ich bei allen anderen Geräten ignoriere.
Das größte Plus: Die Bildqualität
Die meisten werden sich ein Streaming-Gerät zulegen, weil es tun soll, was es macht: auf Apps zugreifen und, salopp gesagt, Netflix abspielen.
Doch tatsächlich kann so eine Box oder ein Stick mehr. Das Signal kann durch inhärente Technik, wie beispielsweise einen Upscaler, noch mal ein bisschen besser gemacht werden.
- Bessere Kontraste
- Knackigere Farben
- Insgesamt höhere Bildqualität
Besonders bei Full-HD-Inhalten fällt mir das positiv auf, speziell in Bewegung. Klar, 4K bleibt knackiger, aber mir fällt eine gewisse Bildstabilität auf, durch die sich bewegende Dinge auf dem Schirm weniger verwaschen.
Allerdings hängt das Ergebnis hier auch stark vom TV ab und dem Abo, das ihr beim jeweiligen Streaming-Dienst gebucht habt.
Die Features – und warum ich eines nutze, obwohl ich es sonst ignoriere
In Sachen Funktionen sticht die Sky Stream Box nicht heraus. Dolby Vision und Atmos, ein weitestgehend flüssiges OS und simples Plug-and-Play sind Bord. Das findet man bei vielen Konkurrenten am Markt (besonders den teureren).
Zwei Features will ich aber hervorheben.
Die Sprachsteuerung. Die nutze ich quasi konstant, obwohl mir die Funktion sonst egaler nicht sein könnte.
- Das Mikrofon erkennt Titel in aller Regel reibungslos (in Englisch wie Deutsch).
- Die Suche geht – vor allem im Vergleich zum Amazon Fire TV Stick – schnell vonstatten.
- Die Box sucht bei allen Streaming-Diensten gleichzeitig. Suche ich also einen bestimmten Film, wird mir gleich angezeigt, wo er überall verfügbar ist.
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Sky Stream Box: Spracheingabe in der Vorführung
Die Playlist. Die Funktion dient quasi als eine übergeordnete Watchlist. Das ist deshalb super, weil ich mir Titel von mehreren Diensten auf eine Liste packen kann.
- Fallout auf Prime Video
- Sportschau auf ARD
- Bundesliga über Sky
Der Kasus Knaxus: Nicht alle Dienste unterstützen es und es lohnt sich vor allem dann, wenn ihr mehrere Streaming-Dienste oder Mediatheken nutzt.
Alternative: Thomson Streaming Box Plus 270
Alles schön und gut, denken sich vielleicht einige, denn ein Sky-Abo braucht man ja immer noch. Stimmt, aber ich habe vor wenigen Monaten eine Alternative getestet, bei der ihr das nicht braucht: die Thomson Streaming Box 270.
- Die Bildqualität spielt auf einem ähnlichen Niveau.
- Die Bedienung ist ebenfalls flüssig.
- Zu Dolby Vision und Atmos gesellt sich HDR10+
- Dient zudem als smarter Speaker, so gewünscht.
Ihr müsst allerdings in Kauf nehmen, dass Google TV an Bord ist. Das bringt eigene Hürden mit sich. Etwa ist die Einrichtung zeitaufwändiger, unter anderem, weil ihr eine Gmail-Adresse braucht. Und es ist, nun ja, Google. Das kann für den einen oder anderen ein Hinderungsgrund sein.
Die Thomson Streaming Box Plus 270 kostet im Laden 100 Euro.
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In einer ähnlichen Liga spielt auch der Apple TV, den hatte ich allerdings bisher noch nicht zu Hause, weswegen ich euch keinen tiefergehenden Vergleich bieten kann. Er kostet Stand-alone ab 169 Euro.
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Meine wichtigste Erkenntnis: Die Mehrkosten für eine richtige Streaming-Box lohnen sich. Ja, ich hab meinen Hut in den Ring von Sky geworfen. Aber auch die Streaming-Box von Thomson hat mit 4,5 Sternen eine bockstarke Bewertung abgeräumt. Die Features und die Bildqualität sind mir die Kosten allemal wert.
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