In wenigen Wochen erwarte ich eine der besten Smartwatch-Alternativen – sie wird wohl rund 100 Euro kosten

Das neue Armband von Google könnte die Konkurrenz ordentlich aufmischen.

Google arbeitet an einem Fitness-Armband ohne Display. (Bild: Steph Curry - Instagram) Google arbeitet an einem Fitness-Armband ohne Display. (Bild: Steph Curry - Instagram)

Neben Oura zählt Whoop zu den aufstrebenden Health-Tech-Unternehmen der letzten Jahre. In das Unternehmen haben NBA-Star LeBron James sowie Super-Bowl-Sieger Patrick Mahomes investiert.

Das Armband analysiert permanent die Gesundheit und Trainingsbereitschaft des Körpers. Es ist jedoch nicht günstig: ab 200 Euro pro Jahr (kein Einmalkauf möglich).

Doch die Konkurrenz schläft nicht. Neben Garmin bereitet auch Google ein entsprechendes Pendant vor. Dank der Fitbit-Anbindung könnte es nicht nur ein starker Konkurrent für den Platzhirsch Whoop sein, sondern auch eine hervorragende Alternative zur Smartwatch.

Für mich sprechen dafür insbesondere drei Gründe.

Patrick Schneider
Patrick Schneider

Autor Patrick hat einige Smartwatch-Alternativen ausprobiert. Diese sind mit einem starken Kompromiss behaftet: Ein Whoop-Armband oder ein Smart-Ring haben beispielsweise kein Display. Genau das schätzt unser Autor an diesen Geräten allerdings. Sie sammeln in Ruhe die wichtigen Gesundheitsdaten am Handgelenk, ohne dabei abzulenken.

1. Der Preis

Neuesten Gerüchten zufolge (via 9to5Google) soll das sogenannte Fitbit Air am 16. Mai 2026 der Öffentlichkeit präsentiert werden. Eine der größten Überraschungen dürfte dabei der Preis sein.

Das Fitbit Air ist so gut wie bestätigt. Steph Curry hat es in einem Instagram-Reel angedeutet. (Bild: Steph Curry - Instagram) Das Fitbit Air ist so gut wie bestätigt. Steph Curry hat es in einem Instagram-Reel angedeutet. (Bild: Steph Curry - Instagram)

Er soll bei rund 100 US-Dollar liegen. Umgerechnet wären dies zwar »nur« 85 Euro, allerdings wird Google den Preis ziemlich sicher 1:1 auf den Europreis übernehmen.

Diese Preisgestaltung ist dabei alles andere als abwegig. Das Fitbit Charge 6 kam 2023 zu einem Preis von rund 160 Euro auf den Markt. Dieses hat allerdings noch ein Display verbaut.

Es ist daher gut möglich, dass Google ein Fitness-Armband zu einem Kampfpreis anbietet, das so manche Smartwatch alt aussehen lässt.

Pixel Watch 4
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Wear OS, Gemini, Reparaturfreundlich, Präzise Messdaten
Galaxy Watch8
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One UI Watch 8, Präzise Messdaten, Schönes Design, EKG, Blutdruckmessung
Amazfit Active 2
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Preis-Leistungs-Smartwatch, Helles Display, gute Akkulaufzeit
Amazfit T-Rex 3 Pro
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Outdoor-Smartwatch, Routennavigation, 3.000-Nits-Display
Garmin Fenix 8
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Oudoor-Smartwatch mit vielen Funktionen, präzise Herzfrequenzmessung, Kartennavigation

2. Die (potenzielle) Genauigkeit

Die Google Pixel Watch 4 offenbarte im Test nur wenige Schwächen. Die Smartwatch misst die Herzfrequenz übrigens jede Sekunde. (BIld: Patrick S. - GameStar Tech). Die Google Pixel Watch 4 offenbarte im Test nur wenige Schwächen. Die Smartwatch misst die Herzfrequenz übrigens jede Sekunde. (BIld: Patrick S. - GameStar Tech).

Google hat Fitbit am 14. Januar 2021 für rund 2,1 Milliarden Dollar übernommen. Die Erfahrung des Fitnessunternehmens und dessen Algorithmen waren wegweisend für die Entwicklung der Pixel Watch.

Mit seiner vierten Generation liefert Google inzwischen ordentlich ab. Sowohl bei der Herzfrequenzmessung als auch beim Schlafen erweist sich die Smartwatch als äußerst zuverlässiger Begleiter.

Seit der zweiten Generation ist außerdem ein Multi-Path-Sensor verbaut. Dabei wird das Licht aus mehreren Winkeln eingestrahlt. Dadurch sollen Messfehler, die durch Bewegung oder Schweiß verursacht werden, reduziert werden. Gerade beim Training wirkt die Pulsmessung dadurch zunehmend verlässlicher.

Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass der Tech-Riese diesen Sensor in das Fitbit Air integrieren wird. Damit wäre das Armband mit einem leistungsstarken Sensor ausgestattet.

Video starten 16:02 Smart-Ring als Alternative zur Smartwatch? Das müsst ihr unbedingt vorher wissen!

3. Die Fitbit-App

Die Fitbit-App zählt bis heute zu meinen Favoriten. Das liegt an zwei zentralen Faktoren:

  1. Die Übersicht: Die wichtigsten Parameter wie Schritte, zurückgelegte Kilometer und verbrannte Kalorien sind ganz oben in der App aufgelistet. Das lässt sich bei Bedarf auch anpassen.
  2. Daten: Die erfassten Daten werden in der App ausführlich sowie verständlich aufbereitet und bieten selbst für Daten-Nerds einiges an Futter.

In Deutschland müssen wir uns leider noch immer mit der älteren Version begnügen. Immerhin gibt es inzwischen einen Beta-Zugriff auf das Redesign. Der finale Launch könnte 2026 in Deutschland bevorstehen. In Deutschland müssen wir uns leider noch immer mit der älteren Version begnügen. Immerhin gibt es inzwischen einen Beta-Zugriff auf das Redesign. Der finale Launch könnte 2026 in Deutschland bevorstehen.

Abhängig vom Gerät sind dort Informationen wie Schrittlänge, Bodenkontaktzeit und das vertikale Verhältnis nach einem Lauftraining zu finden, also wie effizient man sich nach vorn bewegt.

Neben detaillierten Trainingsanalysen gibt es detaillierte Trends zu Aktivitäten, Schlafdaten und vieles mehr. Inzwischen geht auch die erste Beta-Version des Redesigns der Fitbit-App in Deutschland an den Start.


Hier geht es zu unserer Smartwatch-Kaufberatung: Die beste Smartwatch 2026: Das sind unsere Empfehlungen für Damen und Herren


Aus dem »Cardio Fitness Score« wird VO2Max, also die allgemeine Kennzahl für die Ausdauerbereitschaft des Körpers. Zudem wird damit wohl auch der neue KI-Coach in die App integriert.

Der KI-Coach, der auf Google Gemini basiert, nutzt diese Daten für personalisierte Empfehlungen, allerdings primär für Premium-Nutzer. Denn für sämtliche Features ist ein Abonnement erforderlich.

Wann die überarbeitete Fitbit-App in Deutschland verfügbar sein wird, ist derzeit nicht bekannt. Aber ich werde die Augen danach in jedem Fall offen halten und euch gegebenenfalls zur passenden Zeit mit eigenen Erfahrungen erneut davon berichten.

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