Neben Oura zählt Whoop zu den aufstrebenden Health-Tech-Unternehmen der letzten Jahre. In das Unternehmen haben NBA-Star LeBron James sowie Super-Bowl-Sieger Patrick Mahomes investiert.
Das Armband analysiert permanent die Gesundheit und Trainingsbereitschaft des Körpers. Es ist jedoch nicht günstig: ab 200 Euro pro Jahr (kein Einmalkauf möglich).
Doch die Konkurrenz schläft nicht. Neben Garmin bereitet auch Google ein entsprechendes Pendant vor. Dank der Fitbit-Anbindung könnte es nicht nur ein starker Konkurrent für den Platzhirsch Whoop sein, sondern auch eine hervorragende Alternative zur Smartwatch.
Für mich sprechen dafür insbesondere drei Gründe.
1. Der Preis
Neuesten Gerüchten zufolge (via 9to5Google) soll das sogenannte Fitbit Air am 16. Mai 2026 der Öffentlichkeit präsentiert werden. Eine der größten Überraschungen dürfte dabei der Preis sein.
Er soll bei rund 100 US-Dollar liegen. Umgerechnet wären dies zwar »nur« 85 Euro, allerdings wird Google den Preis ziemlich sicher 1:1 auf den Europreis übernehmen.
Diese Preisgestaltung ist dabei alles andere als abwegig. Das Fitbit Charge 6 kam 2023 zu einem Preis von rund 160 Euro auf den Markt. Dieses hat allerdings noch ein Display verbaut.
Es ist daher gut möglich, dass Google ein Fitness-Armband zu einem Kampfpreis anbietet, das so manche Smartwatch alt aussehen lässt.
2. Die (potenzielle) Genauigkeit
Google hat Fitbit am 14. Januar 2021 für rund 2,1 Milliarden Dollar übernommen. Die Erfahrung des Fitnessunternehmens und dessen Algorithmen waren wegweisend für die Entwicklung der Pixel Watch.
Mit seiner vierten Generation liefert Google inzwischen ordentlich ab. Sowohl bei der Herzfrequenzmessung als auch beim Schlafen erweist sich die Smartwatch als äußerst zuverlässiger Begleiter.
Seit der zweiten Generation ist außerdem ein Multi-Path-Sensor verbaut. Dabei wird das Licht aus mehreren Winkeln eingestrahlt. Dadurch sollen Messfehler, die durch Bewegung oder Schweiß verursacht werden, reduziert werden. Gerade beim Training wirkt die Pulsmessung dadurch zunehmend verlässlicher.
Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass der Tech-Riese diesen Sensor in das Fitbit Air integrieren wird. Damit wäre das Armband mit einem leistungsstarken Sensor ausgestattet.
16:02
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3. Die Fitbit-App
Die Fitbit-App zählt bis heute zu meinen Favoriten. Das liegt an zwei zentralen Faktoren:
- Die Übersicht: Die wichtigsten Parameter wie Schritte, zurückgelegte Kilometer und verbrannte Kalorien sind ganz oben in der App aufgelistet. Das lässt sich bei Bedarf auch anpassen.
- Daten: Die erfassten Daten werden in der App ausführlich sowie verständlich aufbereitet und bieten selbst für Daten-Nerds einiges an Futter.
Abhängig vom Gerät sind dort Informationen wie Schrittlänge, Bodenkontaktzeit und das vertikale Verhältnis nach einem Lauftraining zu finden, also wie effizient man sich nach vorn bewegt.
Neben detaillierten Trainingsanalysen gibt es detaillierte Trends zu Aktivitäten, Schlafdaten und vieles mehr. Inzwischen geht auch die erste Beta-Version des Redesigns der Fitbit-App in Deutschland an den Start.
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Aus dem »Cardio Fitness Score« wird VO2Max, also die allgemeine Kennzahl für die Ausdauerbereitschaft des Körpers. Zudem wird damit wohl auch der neue KI-Coach in die App integriert.
Der KI-Coach, der auf Google Gemini basiert, nutzt diese Daten für personalisierte Empfehlungen, allerdings primär für Premium-Nutzer. Denn für sämtliche Features ist ein Abonnement erforderlich.
Wann die überarbeitete Fitbit-App in Deutschland verfügbar sein wird, ist derzeit nicht bekannt. Aber ich werde die Augen danach in jedem Fall offen halten und euch gegebenenfalls zur passenden Zeit mit eigenen Erfahrungen erneut davon berichten.




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