Smart Ringe waren gestern: 2026 kommen gleich zwei neue Wearable-Trends auf euch zu

Auf der CES in Las Vegas wurde deutlich, welche Wearables 2026 verstärkt auf den Markt kommen werden.

Von zwei Gadgets werden wir 2026 wohl noch öfter hören. (Bild: Luna, Xreal) Von zwei Gadgets werden wir 2026 wohl noch öfter hören. (Bild: Luna, Xreal)

Im Jahr 2025 waren smarte Ringe hoch im Kurs. Neben den etablierten Anbietern wie Oura oder RingConn wurde der Markt mit günstigen Alternativen in unterschiedlichsten Ausführungen geflutet. Sogar haptisches Feedback oder Touch-Steuerung wurde teilweise in die kleinen Geräten integriert.

Nun stehen zwei weitere Gadgets Schlange, um einen Platz an eurem Körper zu finden: Fitness-Armbänder und intelligente Brillen.

Smarte Brillen werden 2026 vermehrt kommen

Bereits vor der CES gab es mit den Ankündigungen zu Android XR von Google und Samsung ein Grundrauschen. Im Bereich der smarten Brillen ist Meta ohnehin fest im Sattel. »Hello Rokid« dagegen wurde auf der IFA in Berlin zu einem kleinen Meme (es wollte einfach nicht funktionieren).

Rund 9.000 Kilometer Luftlinie entfernt in Deutschland haben wir die CES in Las Vegas online begleitet. Jeder Tag brachte neue Meldungen zu smarten Brillen ein.

  • Der bekannte Beamer-Hersteller Xgimi ist nun mit von der Partie und hat gleich drei Modelle vorgestellt. Die sollen in puncto Formfaktor und Tragegefühl einer herkömmlichen Brille möglichst nahekommen.
  • Xreal hat das Nachfolgermodell der »One« vorgestellt. Die Micro-OLEDs bieten eine höhere Auflösung (Full HD), eine Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz sowie eine maximale Helligkeit von 700 Nits. Der Hersteller bewirbt die Brille als mit vielen Geräten kompatibles Gadget.
  • Asus hat seine erste Brille angekündigt, die vor allem für Gaming vermarktet werden soll. Laut dem Hersteller erzeugt die Brille die Wahrnehmung eines 171-Zoll-Bildschirms aus einer Entfernung von vier Metern. Die Auflösung beträgt Full HD, die Latenz beläuft sich auf etwa zwei Millisekunden.
  • Lenovo präsentierte ein erstes Konzept seiner »AI Glasses«. Die Brille lässt sich demnach nicht nur per Spracheingabe, sondern auch mithilfe von Gesten steuern. Sollte das Konzept in die Realität umgesetzt werden, würdet ihr ein 27 Zoll großes UHD-Display tragen.

Die Modelle von Xgimi beziehungsweise Memomind sehen einer normalen Brille sehr ähnlich. (Bild: Memomind) Die Modelle von Xgimi beziehungsweise Memomind sehen einer normalen Brille sehr ähnlich. (Bild: Memomind)

Auffällig ist der allgemeine Wechsel weg von reinen Kamera-Brillen mit Sprachassistenten hin zu Modellen mit Displays, die euch im Alltag unterstützen sollen.

2026 wird sehr wahrscheinlich das Jahr, in dem noch viele weitere Ankündigungen folgen werden. Selbst Apple scheint einen Pfeil im Köcher zu haben, wenngleich der wohl erst in den kommenden Jahren abgefeuert wird.

Video starten 16:02 Smart-Ring als Alternative zur Smartwatch? Das müsst ihr unbedingt vorher wissen!

Fitness-Armbänder als Smartwatch-Ersatz?

Ähnlich wie bei den smarten Brillen sind Armbänder wie das von Whoop zwar nicht neu, aber jetzt extrem im Kommen. Während sich Polar und Amazfit bereits im letzten Jahr auf den Zug mit aufsprangen, gibt es zunehmend weitere Neueinsteiger.

  • Luna hat sein erstes Fitness-Armband vorgestellt, das wohl in wenigen Wochen auf den Markt kommen soll. Das Gerät sammelt Gesundheitsdaten, um euch in Echtzeit zu coachen. Das Gerät wird zudem per Sprachsteuerung bedient, beispielsweise über Siri auf dem iPhone.
  • Auch der Heimtrainer-Hersteller Speediance überrascht mit einem Exemplar. Das Speediance Strap erfasst Daten zu Training, Schlaf, Stress und Körpertemperatur. Auf Basis dieser Daten werden Empfehlungen für Training oder Erholung gegeben.

Das Luna Band kommt 2026 auf den Markt. (Bild: Luna) Das Luna Band kommt 2026 auf den Markt. (Bild: Luna)

Garmin hat sich ebenfalls in die Karten schauen lassen und scheint ein Fitness-Armband in Planung zu haben. Der Smartwatch-Hersteller kündigte sein Produkt als »die Zukunft der Wearables« an.

Derartige Fitness-Armbänder sammeln wie Smartwatches eine Fülle von Gesundheitsdaten: Schlaf, sportliche Betätigung, Herzfrequenz (und -variabilität), physiologischer Stress, Erholungswerte und vieles mehr.

Allerdings gibt es kein Display, um diese Vitaldaten anzuzeigen. Die App ist stattdessen der Dreh- und Angelpunkt. Das Konzept richtet sich vor allem an Uhrenträger und alle, die sich von einem weiteren Display nicht ablenken lassen wollen.

Es wird noch experimentiert

Die Hersteller von Wearables werden immer experimentierfreudiger. Zwar werden vorhandene Geräte adaptiert, doch die Hersteller unternehmen auch Versuche, diese Gadgets um neue Funktionen und Ideen zu erweitern.

So plant der Hersteller Luna, wie erwähnt, sein Armband um einen Sprachassistenten zu ergänzen. Das Feedback kann zudem über verbundene Kopfhörer erfolgen.

Smarte Ringe sind aber natürlich trotzdem nicht vom Tisch. RingConn hat seine dritte Generation angekündigt, die bei Gesundheitsrisiken am Finger vibrieren soll.

Letztlich kommt es aber vor allem darauf an, wie gut und zuverlässig sie funktionieren. Auch die Langlebigkeit dieser Geräte sollte eine große Rolle spielen. Ebenso wie der Datenschutz, der oftmals in der Kritik steht.

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