Das Smartphone als ständiger Begleiter, der Feed als Endlosschleife – doch was passiert, wenn genau hier die Aktivität eingeschränkt wird? Eine aktuelle Studie der Uniklinik Ulm liefert darauf nun eine ermutigende Antwort.
Die Forscher haben darin untersucht, wie sich eine bewusste Einschränkung des Social-Media-Konsums auf den Körper und die Psyche von jungen Menschen im Alter zwischen 16 und 29 Jahren auswirkt.
Die Ergebnisse zeigen: Wer die tägliche Bildschirmzeit deutlich reduziert, beispielsweise von vier Stunden auf nur noch eine, profitiert schnell von positiven Effekten auf das eigene Stresslevel, die Schlafqualität und die allgemeine psychische Gesundheit.
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Der Studienablauf
Die Forscher der Uniklinik Ulm teilten die Teilnehmer der Studie in drei Gruppen auf, um mögliche Veränderungen wissenschaftlich messbar zu machen.
Während eine Versuchsgruppe gebeten wurde, die tägliche Nutzung von TikTok, Instagram und Co. von durchschnittlich vier Stunden auf eine zu reduzieren, durfte eine andere die Nutzung auf freiwilliger Basis verringern. Die dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe und sollte keine Veränderungen vornehmen.
Messbare Erholung für Gehirn und Körper
Das veröffentlichte Zwischenergebnis der Ulmer Studie zeigt bei beiden Gruppen, die ihre Social-Media-Aktivitäten reduziert haben, große Verbesserungen der mentalen Gesundheit.
Bei beiden Gruppen verbesserte sich »das subjektive Wohlbefinden und die wahrgenommene Stressbelastung« in vier Wochen deutlich.
Bei der Gruppe, die die Nutzung auf eine Stunde pro Tag verringert hat, zeigten sich laut den Forschern zudem weitere Effekte. Hier konnten die Forscher eine Verringerung von Schlafproblemen sowie von Angst- und depressiven Symptomen feststellen.
So sanken depressive Symptome von 41 Prozent auf 21 Prozent. Auch bei moderaten bis schweren Angstsymptomen sank der Wert von 34 Prozent zu Beginn der Studie auf 17 Prozent. Zusätzlich ging auch der Wert von moderaten bis schweren Schlafproblemen von 22 Prozent zu Beginn der Studie auf 12 Prozent zurück.
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Die Forscher fassen zusammen: »Unsere Studie liefert erste Hinweise darauf, dass bereits eine zeitweise Reduktion der Social-Media-Nutzung, zumindest kurzzeitig, positive Auswirkungen auf die psychische Gesundheit junger Menschen haben kann.«
Nun ist eure Meinung gefragt. Wie handhabt ihr Social Media? Scrollt ihr euch regelmäßig durch eure Lieblingsapps, oder versucht ihr, die Nutzung möglichst gering zu halten? Schreibt uns dazu gerne unten einen Kommentar.


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