Sonys neue Profikamera hat weder einen eingebauten Bildschirm noch Akku

Auf das Allernötigste reduziert: Diese Kamera hat einen Vollformatsensor aber keinen eingebauten Akku und Bildschirm

Dank E-Mount kann man sämtliche Objektive mit diesem Anschluss an die neue Drohnenkamera anschließen. (Bild: Sony) Dank E-Mount kann man sämtliche Objektive mit diesem Anschluss an die neue Drohnenkamera anschließen. (Bild: Sony)

Sony-Kameras mit Vollformatsensoren sind in der Regel eines: Vollgepackt mit Features und Funktionen. Ihre neueste Profikamera macht nun das Gegenteil und ist nur auf das Nötigste reduziert - es ist sogar kein interner Akku verbaut. 

Vollformat für die Lüfte

Sony stellt die ILX-LR1 vor: eine Vollformatkamera, speziell entworfen für die Nutzung in Drohnen. 

Dieselbe oder ähnliche Bildqualität wie eine A7R V: Als Bildsensor kommt ein 61-Megapixel-Vollformatsensor zum Einsatz - womöglich derselbe, der auch in der über 4.000 Euro teuren Sony A7R V verbaut ist. 

Der Vollformat-Bildsensor besitzt 61 Megapixel - genauso viel wie der Sensor der Sony A7R V. (Bild: Sony) Der Vollformat-Bildsensor besitzt 61 Megapixel - genauso viel wie der Sensor der Sony A7R V. (Bild: Sony)

Beim Sensor hören die Ähnlichkeiten nicht auf: Auch die ILX-LR1 ist eine Kamera mit Wechselobjektiven und dank des E-Mounts kann eine große Zahl von Objektiven von Sony und Drittanbietern angeschlossen werden. 

Kein Akku oder Bildschirm: Da die Kamera für den Einsatz in Drohnen gedacht ist, wurden die internen Komponenten auf das Allernötigste reduziert. Sie besitzt weder einen internen Akku, noch einen Bildschirm oder einen Sucher. 

Sehr leicht und kompakt: Durch die rudimentäre Bauweise ist die Kamera federleicht und äußerst kompakt - vor allem für eine mit Vollformatsensor. Sie wiegt nur 240 Gramm. Die Sony A7R V wiegt im Vergleich dazu 723 Gramm.

Notwendige Accessoires können extern angeschlossen werden. Die ILX-LR1 hat dafür an allen Seiten mehrere M3-Gewinde. Über einen Micro-HDMI-Anschluss lässt sich ein externer Bildschirm anschließen. Auf einen Kopfhörer- und Mikrofonanschluss muss verzichtet werden. Videos und Fotos werden auf einer SD-Karte gespeichert. 

Stromversorgung: Einen USB-C-Anschluss gibt es, wobei dieser wohl eher für die Datenübertragung verwendet wird und nicht für die Stromversorgung. Dafür gibt es einen dedizierten 10-18-Volt-Anschluss. 

Video- und Fotoauflösung: Videos können intern in 4K 60 FPS und 8-Bit aufgenommen werden. Interessanterweise gibt es auch einen mechanischen Verschluss, obwohl viele Videokameras nur auf einen elektronischen setzen. Das heißt, dass man die Kamera auch für Fotos gut verwenden könnte, wenn man will. Der große 61-Megapixel-Sensor sollte besonders detailreiche Aufnahmen liefern.

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Die Sony ILX-LR1 soll noch diesen Monat erscheinen und 3.000 US-Dollar kosten. Der Preis hierzulande könnte etwas höher ausfallen. 

Verwendet ihr regelmäßig Drohnen und seht ihr Bedarf für eine Drohnenkamera mit einem Vollformatsensor und Wechselobjektiven? Ist der hohe Preis für dieses Alleinstellungsmerkmal gerechtfertigt? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare! 

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