Sony bereitet sich verstärkt auf eine rein digitale PlayStation-Zukunft vor. Der hauseigene Store nimmt in Zukunft also eine noch wichtigere Rolle ein als bisher.
Ein dazu passendes Patent beschreibt einen Vorgang, bei dem digitale Käufe durch den PlayStation-Controller deutlich vereinfacht werden sollen.
Der Controller wird zum Lesegerät
Das Patent mit der Nummer »US19/082121« wurde am 17. März 2025 von Sony Interactive Entertainment eingereicht und am 17. September 2026 veröffentlicht.
Beschrieben wird darin ein relativ simples Prinzip. Der mit der Konsole verbundene Controller erkennt mittels NFC und Bluetooth ein bekanntes Gerät in der unmittelbaren Umgebung. Danach kann das Gamepad als Überträger zwischen Smartphone und Konsole fungieren.
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So sollen digitale Käufe deutlich vereinfacht werden. Man müsste eben nicht länger seine Daten auf der Konsole eingeben oder zur Smartphone-Version des PlayStation Stores wechseln, um einen Kauf abzuschließen. Das könnte auch direkt bei Ingame-Käufen funktionieren.
Die Übertragung soll dabei nicht durchgehend bestehen, sondern an bestimmte Vorgänge gekoppelt sein. Die Konsole sendet gewissermaßen den ersten Impuls, der dann auf dem Handy nur noch bestätigt werden muss. Unklar ist, ob das Patent noch für die aktuelle oder erst die nächste Konsolengeneration geplant ist.
Dazu gilt es zu bedenken, dass große Unternehmen nahezu jede halbwegs sinnvolle Idee erstmal sicherheitshalber patentieren lassen. Eine Garantie, dass daraus auch eine richtige Technologie wird, ist das noch lange nicht. Für Sony könnte eine solche Zahlungsweise aber durchaus interessant sein.
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Umständliche Bezahlvorgänge gelten als eines der größten Hindernisse für digitale Shops. Aus diesem Grund arbeiten viele Anbieter auch stetig daran, den Checkout noch bequemer und schneller zu gestalten.
Wer immer erst umständlich seine Daten eingeben und bestätigen muss, hat nunmal mehr Zeit, um darüber nachzudenken, ob er die gekauften Waren eigentlich wirklich haben will.



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