Konsolen-Fans müssen jetzt wieder einmal stark sein: Wer gehofft hatte, die PlayStation 6 schon bald in den Händen zu halten, wird von höchster Steller auf unbestimmte Zeit vertröstet.
In einem Interview mit dem Wall Street Journal in Tokio stellte Sony-CEO Hiroki Totoki klar, dass der Konzern weiterhin keinen festen Starttermin für die PS6 festgelegt hat.
Erwartungen, dass Sony die neue Konsole bereits 2027 veröffentlichen könnte, erhalten damit einen empfindlichen Dämpfer.
Grund für die Verzögerung sind vor allem massive Engpässe und explodierende Kosten bei Speicherchips, die durch den weltweiten KI-Boom verursacht werden.
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Der KI-Boom bremst die Hardware aus
Ursprünglich hatten Marktbeobachter damit gerechnet, dass die sechste Konsolengeneration schon 2027 in den Handel kommen könnte. Doch der weltweite KI-Boom und die damit verbundenen Hardware-Engpässe haben Sony scheinbar einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Vor allem die explodierenden Preise für Arbeitsspeicher und Hochleistungs-Chips machen eine kostendeckende Massenproduktion für den Endkundenmarkt derzeit schwierig. Für den Sony-Chef ist klar, dass ein überstürzter Marktstart ohne wirtschaftliche Tragfähigkeit nicht infrage kommt.
Sonys Wandel vom Hardware-Pionier zur Content-Schmiede
Der Umgang mit der PlayStation 6 passt ins Bild einer tiefgreifenden Veränderung, die Hiroki Totoki seit seinem Amtsantritt vorantreibt. Der Konzern, der einst mit dem Walkman und Farbfernsehern berühmt wurde, verabschiedet sich schrittweise von reiner Unterhaltungselektronik.
Erst im März stieß Sony sein TV-Geschäft an ein chinesisches Joint Venture ab. »Traditionelle Geschäfte sind wichtig […] aber gleichzeitig müssen wir uns verändern«, betonte Totoki im Interview. Für ihn geht es schlicht ums Überleben im hart umkämpften Weltmarkt: »Wenn wir nicht handeln, können wir in dieser Landschaft nicht überleben.«
Spiele als Treibstoff für Hollywood und Anime
Für Spieler bedeutet das jedoch keineswegs den Rückzug aus dem Gaming-Bereich – ganz im Gegenteil. Mehr als zwei Drittel des Sony-Umsatzes stammen mittlerweile aus Filmen, Musik und Spielen. Sonys Erfolgsformel lautet heute, Gaming-Marken als Motor für Serien, Kinofilme und Anime-Produktionen zu nutzen.
Nach dem Erfolg der HBO-Serie The Last of Us arbeitet Sony bereits an einer Serienadaption von God of War. Ziel ist ein ineinandergreifender Kreislauf, bei dem Spiele und Verfilmungen sich gegenseitig befeuern.
Was heißt das jetzt für Spieler?
Für Besitzer einer PlayStation 5 hat die Nachricht auch eine positive Seite: Die aktuelle Konsole wird noch für längere Zeit die unangefochtene Hauptplattform von Sony bleiben.
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Kommende Highlights wie Grand Theft Auto VI, Call of Duty: Modern Warfare 4 oder The Blood of Dawnwalker können also ohne Bedenken auf der Plattform gespielt werden.
Nun ist eure Meinung gefragt. Wartet ihr mit Spannung auf die neue PlayStation von Sony oder seid ihr mit dem Vorhandenen Konsolen oder Spielen auf dem PC ausgelastet? Schreibt uns dazu unten gerne einen Kommentar.



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