SpaceX plant den größten Börsengang aller Zeiten, aber Raketen spielen dabei nur eine kleine Rolle

Kurz vor dem Börsengang hat SpaceX erstmals Einblicke in die Finanzen und Pläne gegeben.

SpaceX ist als Raumfahrtunternehmen gestartet, mittlerweile spielen aber andere Sparten eine wichtigere Rolle. (Bild: SpaceX) SpaceX ist als Raumfahrtunternehmen gestartet, mittlerweile spielen aber andere Sparten eine wichtigere Rolle. (Bild: SpaceX)

Das Weltraumunternehmen SpaceX von Elon Musk ist bekannt dafür, seine Finanzen unter Verschluss zu halten. Da im Juni 2026 der Börsengang ansteht, wurden jetzt doch erstmals Einblicke gewährt, die ein paar spannende Details verraten.

Raketen sind nur ein kleiner Teil der Planung

Nichts weniger als den mit Abstand größten Börsengang aller Zeiten plant SpaceX im Juni 2026. Eine Bewertung von bis zu zwei Billionen US-Dollar steht im Raum, Elon Musk könnte der erste Billionär der Welt werden.

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Nachdem SpaceX fast ein Vierteljahrhundert lang als Privatunternehmen tätig war und seine Finanzdaten streng geheim gehalten hatte, veröffentlichte das Unternehmen nun in einem S-1-Antrag bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC einen detaillierten Überblick über seine Geschäfte.

Trotz 18,67 Milliarden US-Dollar Umsatz produzierte SpaceX demnach im Jahr 2025 einen Verlust in Höhe von rund 4,94 Milliarden US-Dollar. Dieser Verlust ist vor allem auf die Zusammenführung von SpaceX und xAI zurückzuführen.

Generell spielt das KI-Unternehmen in der Zukunftsplanung und bei der Börsenbewertung eine deutlich größere Rolle als das Weltraumgeschäft. SpaceX möchte bei der Bereitstellung von Rechenkapazitäten zum Marktführer werden.

Geplant sind dafür unter anderem Rechenzentren direkt im All. Die Umgebung dort wäre laut den Unterlagen ideal geeignet, da sie einerseits bei der Kühlung hilfreich ist und andererseits die Sonne als Energielieferant zur Verfügung stünde.

SpaceX könnte solche Rechenzentren quasi von Grund auf und ganz alleine ins All schießen. Eine solche Kombination von Sparten gibt es derzeit in keinem anderen Unternehmen. Mit dem Satelliten-Internet Starlink und dem amerikanischen Raumfahrtprogramm ist man zudem auch weiterhin gut aufgestellt.


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Musk selbst hält laut dem Bericht einen Stimmrechtsanteil von knapp 85 Prozent, woran sich auch nach dem Börsengang nichts ändern würde. Der Milliardär hätte also weiterhin das fast alleinige Sagen in allen Unternehmensfragen. Zusammen mit der Position als Chef von Tesla macht das Musk schon jetzt zum mit Abstand reichsten Mann der Welt.

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