Die Zeit analoger Medien ist vorbei oder neigt sich zumindest ziemlich eindeutig dem Ende entgegen. Filme, Serien und Musik werden in erster Linie gestreamt und Spiele werden über digitale Shops gekauft und geladen.
Ein Spieler hat sich jetzt aber trotzdem eigene »Cartridges« gebaut und damit sogar ein echtes Problem gelöst.
Steam-Cartridges selbst gebaut
Wer eine oder mehrere Konsolen besitzt, kauft seine Spiele eventuell sogar noch physisch. Auf dem PC sind diese Zeiten aber schon lange vorbei. Steam, GOG und Co. haben die gute alte Spiele-Disc schon lange abgelöst.
So praktisch digitale Bibliotheken auch sind, physische Spiele haben einfach einen ganz eigenen Reiz. Vielleicht liegt das einfach nur an den Erinnerungen an früher, als man seine neuen Titel voller Vorfreude stolz auf der Heimfahrt unter die Lupe genommen oder an Feiertagen aus dem Geschenkpapier befreit hat.
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Daneben haben physische Medien aber auch ein paar handfeste Vorteile. Einerseits können sie einem nicht so einfach weggenommen werden, andererseits spart man sich mitunter auch Platz auf der Festplatte.
Letzteres war auch einer der Hauptgründe für das Projekt des Reddit-Users »TheM8Mobile«, wie er in seinem Post schreibt. Er hat sich selbst »Steam Cartridges« aus 2,5"-SSDs gebastelt, die er einfach in einen Dock stecken kann.
Er hat auch kleine Boxen und Labels hergestellt, sodass die Cartridges tatsächlich ziemlich cool aussehen:
Link zum Reddit-Inhalt
Ein großer Vorteil der Cartridges ist, wie er schreibt, dass er nicht ständig mehrere Spiele deinstallieren und den Speicherplatz seiner Festplatte jonglieren muss. Gerade bei The Elder Scrolls Online habe ihn das Platzschaffen und Neuinstallieren teilweise den kompletten Tag gekostet.
TESO braucht zwischen 150 und 200 GB freien Speicher. Cyberpunk 2077 verbrauche mit knapp 60 GB zwar deutlich weniger, für das Spiel wollte der User aber eben einfach auch eine physische Version herstellen.
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In den Kommentaren gibt es viel Anerkennung für den User, es kommt aber auch die Frage auf, ob das denn nicht sehr teuer sei, gerade in der aktuellen Zeit. Tatsächlich bekommt man solche SSDs mit 128 GB aber für unter 25 Euro. 240 GB kosten in der Regel weniger als 40 Euro. Das ist nicht nichts, aber im Vergleich zum Kauf einer neuen M.2-SSD trotzdem ein ganzes Stück günstiger.

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