Neue Spotify-Funktion vorgestellt: Das steckt hinter »SongDNA«

Spotify stellt mit »SongDNA« ein neues Feature vor, das euch zu den musikalischen Wurzeln und Verknüpfungen eurer Lieblingssongs führt.

Falls ihr mal mehr über eure Lieblingstracks erfahren wollt, hat Spotify nun die passende Funktion parat. (Bildquelle: Andreas Prott - adobe.stock.com) Falls ihr mal mehr über eure Lieblingstracks erfahren wollt, hat Spotify nun die passende Funktion parat. (Bildquelle: Andreas Prott - adobe.stock.com)

Spotify bastelt nach den jüngsten Preiserhöhungen an den versprochenen Features, mit denen der schwedische Musikstreaming-Dienst die gestiegenen Kosten rechtfertigen will. Neu dabei: »SongDNA«, das das Verhältnis zwischen Songs offenlegt und so ein tieferes Verständnis für eure Lieblingsmusik ermöglichen will.

So erhaltet ihr einen Überblick über Sample-Quellen, Kooperationen und Cover-Versionen ermöglicht. Die Technologie ermöglicht es, musikalische Abhängigkeiten nachzuvollziehen – etwa, wenn ein moderner Hit auf einem Klassiker basiert oder wenn verschiedene Künstler denselben Song neu interpretiert haben.

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Übernahme von »WhoSampled« als Basis

Spotify hat für SongDNA allerdings keine eigene Datenbank aufgebaut, sondern das Londoner Unternehmen WhoSampled akquiriert. Damit hat der Streaming-Dienst nun direkten Zugriff auf eine der umfassendsten Sammlungen zum Thema Samples und Covers.

WhoSampled katalogisiert nämlich über 1,2 Millionen Songs, 622.000 Samples und weitere 460.000 Cover-Versionen – ein digitales Archiv, das über Jahre durch Community-Beiträge aufgebaut wurde, die sich innerhalb der zugehörigen Mitteilung von vergangenem Mittwoch allerdings nicht begeistert über die Übernahme zeigen.

  • Die genauen Konditionen der Übernahme wurden nicht offengelegt, doch beide Parteien betonten ihre gemeinsame Vision bezüglich des Wertes von musikalischem Kontext.
  • WhoSampled soll indes als eigenständige Plattform weiterbestehen und das Geld mit Verbesserungen wie schnelleren Moderationszeiten, dem Verzicht auf Display-Anzeigen und kostenlos angebotenen mobilen Apps.​

Weitere Features in Arbeit

Das Portal Engadget hat ein passendes Beispiel geliefert, um euch die Funktionsweise greifbar zu machen: Beim Song »Kiss me More« von Doja Cat featuring SZA zeigt SongDNA nicht nur die beteiligten Künstler und Produzenten an, sondern auch, dass der Track auf Olivia Newton-Johns »Physical« basiert und mehrfach gecovert wurde – etwa in einer japanischen Version von Rainych. Diese Information wird sofort sichtbar, ohne die Playlist zu verlassen.​

Parallel entwickelt Spotify ein weiteres Feature namens »About the Song«, das tiefergehende Informationen durch Wischkarten in der Playback-Ansicht bereitstellt. Hier erfahren Nutzer etwa von der Inspiration hinter einem Song, Details zur Produktion oder dessen kulturelle Bedeutung. Diese Inhalte kommen von externen Quellen und sollen die Geschichten hinter den Tracks transparent machen.

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