Alle Jahre wieder: Auch für 2025 kündigt Spotify seinen beliebten Jahresrückblick Spotify Wrapped an. Letztes Jahr war es am 4. Dezember soweit und Kunden konnten sich in der App anzeigen lassen – allerdings: Auch die Kritik aus der Community war groß.
Wenn ihr nicht bis Dezember warten wollt, dann gib es jetzt gute Nachrichten für euch: Es gibt mittlerweile einige Drittanbieter-Tools, die euch jederzeit euren persönlichen Jahresrückblick zeigen – drei davon stellen wir euch vor.
1. Instafest: Eurer Jahresrückblick als Festival-Poster
Instafest visualisiert eure Daten auf eine besonders hübsche Weisen nämlich als Festivalposter. Verbindet ihr Instafest mit eurem Spotify-Account, ruft die Seite lediglich euren Benutzernamen und Informationen über eure meistgehörten Künstler in der App auf.
Daraus könnt ihr euch stimmungsvolle Poster in unterschiedlichen Stilen für das letzte Jahr, die letzten sechs Monate oder die letzten vier Wochen generieren lassen. Außerdem zeigt euch Instafest, welche Alben und Tracks ihr in den jeweiligen Zeiträumen am meisten gehört habt.
Außerdem gibt Entwickler Anshay Saboo in der eigenen Datenschutzerklärung an, eure Daten nicht zu speichern oder an Dritte weiterzugeben.
2. Musicscape: Eure Hörhistorie als Stimmungsbaromter
Musicscape ist ein Projekt des Interaction-Designers Bryce Lee und zeigt euch die Stimmung eurer meistgehörten Songs als Punkt in einem Würfel an.
Die Seiten des Würfels bilden drei Variablen ab:
- Energy: Intensität und Aktivität der Musik. (Hoch = schnell, laut; Niedrig = ruhig, gedämpft).
- Acousticness: Gibt den Akustik-Anteil des Songs an an. (Hoch = ohne Elektronik).
- Valence: Misst die Stimmung des einzelnen Liedes. (Hoch = fröhlich, euphorisch; Niedrig = traurig, wütend).
Auf der rechten Seite werden euch die Songs in einer Liste angezeigt, die ihr im Gesamtzeitraum am häufigsten angehört habt. Hovert ihr über einen Song aus der Liste, wird euch dessen Position im Würfel gesondert angezeigt und ein Snippet des Songs abgespielt.
Insofern handelt es sich bei Musicscape nicht um einen klassischen Jahresrückblick, aber die Seite zeigt euch eure Vorlieben der Vergangenheit auf eine visuell ansprechende Weise.
Aber Achtung: Musicscape gibt leider keine eigene Datenschutzerklärung auf der eigenen Webseite an. Wenn ihr Musicscape trotzdem nutzen wollt, ist es hier besonders ratsam, die Verbindung aus eurem Konto nach der Anwendung wieder zu entfernen.
Dafür geht ihr wie folgt vor:
- Öffnet Spotify im Web-Browser (über die App ist das nicht möglich).
- Klickt auf euer Profilbild oben rechts.
- Klickt auf
Konto
. - Scrollt zu
Sicherheit und Datenschutz
. - Klickt auf
Apps verwalten
.
Hier könnt ihr verknüpfte Apps und weitere Anwendungen entfernen.
3. Stats.fm: Eine App gibt euch eure Top-Listen aus
Stats.fm ist eine App, die ihr mit eurem Spotify-Konto verbinden könnt. Ihr findet sie im App Store und im Google Play Store.
Die App ist im Vergleich recht umfangreich und räumt sich auch die meisten Zugriffsberechtigungen auf euer Konto ein – so etwa auch Schreib- und Steuerungsrechte. Denn mit Stats.fm könnt ihr auch eigene Playlisten aus euren Top-Songs erstellen.
Auch bei Stats.fm könnt ihr euch eure meistgehörten Songs, Künstler und Genres der letzten vier Wochen, sechs Monate und des ganzen letzten Jahres anzeigen lassen – wobei es scheint, dass die Top-Listen des letzten Jahres sich auch eher auf eure gesamte Hörhistorie beziehen.
Mit einem Pro-Abo könnt ihr euch noch mehr Statistiken abrufen, etwa eure meistgehörten Alben. Das gibt es für 3,59 Euro für ein Jahr und für 5,99 Euro auf Lebenszeit.
Fazit: Ihr müsst auf Spotify Wrapped nicht warten
Wenn euch jetzt schon interessiert, welche Musik euch bisher auf Spotify begleitet hat, dann müsst ihr nicht bis Dezember warten. Die vorgestellten Tools beweisen, dass sich eine lebendige Szene von Drittanbietern herauskristallisiert hat, die eure Daten in anschauliche Rückblicke verarbeiten.
Mit denen könnt ihr eine Menge Freude haben und wenn ihr genug Festivalposter geteilt sowie Bestenlisten studiert habt, könnt ihr die Verknüpfung zu eurem Spotify-Account getrost wieder löschen.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.