Cities: Skylines 2 steht in den Startlöchern und hat sich dem Realismus verschrieben: Der Straßen- und Schienenbau erlaubt mehr Vielfalt, die Stromversorgung wird detaillierter simuliert, dazu kommen die individuellen Vorlieben und Abneigungen der unterschiedlichen Altersgruppen.
Aber: Hat das wirklich etwas mit echtem Städtebau zu tun? Wie realistisch ist Cities: Skylines 2?
Das bespricht Micha in dieser Sonderfolge des GameStar-Podcast mit einem besonderen Gast:
Thomas Werner hat in den Neunzigern als Redakteur beim Spielemagazin PC Player gearbeitet und dort unter anderem den Städtebau-Klassiker SimCity 2000 getestet. Nach seinem Magazin-Ausstieg wurde er dann im echten Leben Stadtplaner - in München, einer Stadt, in der Micha vieles umbauen würde, wenn er könnte (zum Beispiel den Mittleren Ring).
GameStar Talk: Alle Videos und Podcasts in der ÜbersichtEinfach unpassende Straßen und Gebäude abreißen und neu bauen würde Thomas auch gerne können - aber ganz so einfach ist es in der echten Welt dann doch nicht. Nicht einmal dann, wenn es darum geht, leere Flächen zu bebauen.
So besprechen wie gemeinsam, wie Städtebau im echten Leben funktioniert: Wie sieht Thomas' Alltag als Stadtplaner aus, welche Ausbildung hat er gemacht, welche Aufgaben machen ihm am meisten Spaß - und welche am wenigsten?
Auch die unterschiedlichen Altersgruppen à la Cities: Skylines 2 sind spannend: Plant man Städte schon heute für eine Zukunft, in der die Bevölkerung immer mehr altert? Und was bedeutet das in der Praxis?
Der wichtigste Faktor ist jedoch die Zeit: Stadtplanung im echten Leben ist so zäh wie ein Kaugummi, den eine Dampfwalze geküsst hat. Das müsste gar nicht so sein, sagt Thomas. Großprojekte ließen sich zwar nicht so schnell umsetzen wie in einem Spiel, aber dennoch deutlich schneller, als es aktuell geschieht (Hat da jemand Berliner Flughafen gesagt?).
Was deutsche Städte davon abhält, effizienter zu planen und zu bauen?
Das seht ihr oben im Video - oder ihr hört es hier im Podcast:
Gesponserter Podcast - Was das heißt, und was es nicht heißt
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- Welchen Einfluss hatte Paradox auf den Podcast?
Wir haben das Thema und den Zeitpunkt der Veröffentlichung mit Paradox abgestimmt, darüber hinaus hat Paradox aber keinen inhaltlichen Einfluss genommen. Thomas kann hier völlig frei erzählen und hatte keinerlei Vorgaben.
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