Mit Star Wars: Starfighter startet am 26. Mai 2027 der nächste Eintrag des größten Sci-Fi-Franchises der Welt im Kino. Wie etwa das US-amerikanische Wirtschaftsmagazin Forbes berichtet, hat Disney in puncto Budget einen neuen Rekord aufgestellt.
Disney geht ein Wagnis ein
Zum Drehschluss von Star Wars: Starfighter lagen die Produktionskosten bereits bei 226,5 Mio. US-Dollar. Der vorige Rekordhalter, Star Wars: Episode 7 - Das Erwachen der Macht, kostete zu diesem Zeitpunkt rund 200 Mio. US-Dollar.
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Ist es damit der teuerste Star-Wars-Film? Nicht unbedingt. Starfighter hat zwar das höchste Budget für den Dreh, jedoch nicht zwangsläufig auch gesamt. Das Erwachen der Macht verschlang im Nachhinein weitere 300 Mio. US-Dollar und ist heute mit 533 Mio. US-Dollar nach Jurassic World: Ein neues Zeitalter (rund 550 Mio. US-Dollar) der zweitteuerste Film der Geschichte.
Woher stammen die zusätzlichen Kosten? Die Postproduktion, also die Bearbeitung des Filmmaterials durch Schnitt, CGI und Co., sowie Nachdrehs sind die größten Kostenfaktoren nach dem Hauptdreh. Das Marketing-Budget wird separat betrachtet und ist in allen genannten Zahlen nicht enthalten. Die Faustregel besagt, dass es durchschnittlich die Hälfte, manchmal aber sogar die gesamten Produktionskosten beträgt.
Da Starfighter große Mengen CGI enthält, werden auch hier noch viele Millionen US-Dollar zusammenkommen. Weil CGI im letzten Jahrzehnt jedoch deutlich günstiger geworden ist, solltet ihr nicht damit rechnen, dass Starfighter die Budgets der zuvor genannten Filme knackt.
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Das Budget überrascht
Wie viel The Mandalorian and Grogu gekostet hat, ist unbekannt. Schätzungen gehen von etwa 160 Mio. US-Dollar aus, eingespielt hat er 346 Mio. US-Dollar und liegt nach Marketingkosten vermutlich knapp in der Gewinnzone. Dass Disney bei Starfighter – der völlig neue Charaktere ins Zentrum stellt – die ganz großen Geschütze ausfährt und schon zum Dreh über 200 Mio. US-Dollar in die Hand nimmt, überrascht daher.
Bei Starfighter gibt es jedoch einen entscheidenden finanziellen Vorteil. Der Film wird größtenteils in Großbritannien gedreht und bearbeitet. Dort werden Filme und die dazugehörige Arbeit großzügig gefördert. Allein für den Dreh erhält Disney rund 22,7 Prozent der Kosten (51,5 Mio. US-Dollar) zurück, in der Postproduktion sind es sogar noch mehr. Davon profitierte das Unternehmen auch bei der Sequel-Trilogie.
Worum geht's in Star Wars Starfighter?
Star Wars: Starfighter spielt fünf Jahre nach Episode 9 und erzählt eine Geschichte außerhalb der klassischen Skywalker-Saga. Im Zentrum steht der mürrische und vom Krieg gebeutelte Pilot Kate Oberon (Ryan Gosling), der einen machtintensiven Jungen (Flynn Gray) vor einer gefährlichen Söldnerin (Mia Goth) schützen muss. Viele weitere Informationen gibt es noch nicht.
Die Regie übernimmt Shawn Levy, der zuletzt mit der brutalen Actionkomödie Deadpool and Wolverine für einen Milliardenerfolg gesorgt hat.
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