Valve hat einige spannende Monate hinter sich: Vom Release des Steam Controllers über den Launch der Steam Machine bis hin zum jüngst erfolgten Vorbestellungsstart für die Steam Frame hat das Unternehmen einige frische Hardware-Produkte auf den Weg gebracht.
Noch vor der ursprünglichen Ankündigung des Trios hatten Fans aber auf ein anderes Stück Hardware gehofft, nämlich ein Steam Deck 2 – das ursprüngliche ist ja immerhin mit einem Alter von mehr als vier Jahren für Technikverhältnisse schon fast betagt.
In der Zwischenzeit wurde unsere Hardwarewelt von der Speicherkrise durchgerüttelt, die sämtliche Preise auf teils obszöne Niveaus steigen ließen. Doch hat das Auswirkungen auf die Valve-Pläne zum Steam Deck 2? Gegenüber IGN scheint der Ausblick zumindest vorsichtig optimistisch zu sein.
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Steam Deck vs. Android-Tablet: 5 Spiele, 2 Geräte und 1 Ergebnis, das so nicht auf meiner Bingo-Karte stand
Steams Antwort: Nicht wirklich
Im Gespräch mit den Softwareentwicklern Pierre-Loup Griffais und Jeff Lainbaugh ging es auch um die Frage, wie sehr die RAM-Knappheit – genauer gesagt, das fehlende Angebot für alles, was nicht mit KI zusammenhängt – die Valve-Pläne beeinflusse.
Die Kurzfassung der Antwort darauf ist mit einem nicht wirklich
bereits bestens beschrieben, wenn es nach den Entwicklern geht. So habe man bereits zuvor darüber gesprochen, dass eine neue Steam-Deck-Revision erst Sinn ergebe, wenn ein spürbarer Performancesprung feststeht, und diese Sichtweise habe man trotz RAMpokalypse nicht verändert.
Es geht einfach darum, die aktuellen Rahmenbedingungen zu betrachten und zu prüfen, wie und wann wir so etwas umsetzen können. Aber was unsere aktuelle Arbeit betrifft – sowohl in Bezug auf die Benutzererfahrung als auch auf das Produkt, das wir entwickeln wollen –, verfolgen wir sehr ähnliche Ziele.
Damit trennt Valve zwei Ebenen: Das Leistungsziel für das Steam Deck 2 steht unabhängig von der Marktlage fest. Wann und zu welchem Preis das Gerät tatsächlich erscheint, ist davon aber nicht automatisch entkoppelt – dazu äußerte sich Griffais nämlich nicht.
Und entgegen der wohlwollenden Worte stellt auch IGN fest, dass Valve sich nicht davor scheut, höhere Materialkosten direkt an die zahlende Kundschaft weiterzugeben. Neben vierstelligen Preisen für Steam Frame und Steam Machine ist ausgerechnet das ursprüngliche Steam Deck teurer geworden – und das so sehr, dass die Nachfrage scheinbar auf einen absoluten Tiefpunkt angekommen ist.
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