Konkurrenz für PS5 und Xbox Series: Steam-Deck-Fans wünschen sich eine neue Konsole von Valve – wie steht ihr dazu?

Sollen die Steam Machines ein Comeback feiern?

Vor 10 Jahren erschienen die ersten Steam Machines, die aber nicht von Valve selbst produziert wurden. Das hier abgebildete Modell stammte von Alienware. Letztlich sind die PC-Konsolen-Hybride gescheitert. Vielleicht waren sie aber nur zu früh dran? (Bildquelle: Dell Alienware, Valve) Vor 10 Jahren erschienen die ersten Steam Machines, die aber nicht von Valve selbst produziert wurden. Das hier abgebildete Modell stammte von Alienware. Letztlich sind die PC-Konsolen-Hybride gescheitert. Vielleicht waren sie aber nur zu früh dran? (Bildquelle: Dell Alienware, Valve)

Alles wird teurer: Die PlayStation Pro kostet fast 800 Euro, die Xbox Ally X 900 Euro, PC-Handhelds kommen mit vierstelligen Beträgen und jetzt erhöht Microsoft auch den Preis vom Game Pass.

Die Spieler und Spielerinnen aus der Steam Deck-Community halten deswegen genau jetzt für den richtigen Zeitpunkt für Valves Rückkehr zu einer Steam Machine oder Steam Box, also einer stationären Konsole im Stile der Xbox Series X oder Playstation 5, aber mit SteamOS.

So ein Gerät könnte den Markt gehörig aufmischen. Wir wollen von euch wissen, wie ihr dazu steht und ob ihr euch so einen »Konsolen-PC-Hybrid« kaufen würdet:

Welche Vorteile hätte eine Steam-Konsole?

Im Grunde wünschen sich viele die Erfahrung des Steam Decks in einer Konsole, aber mit mehr Leistung und für den Anschluss an Bildschirme oder Fernseher. Die Konsole würde also SteamOS nutzen. Das Betriebssystem basiert auf Linux und hat vor allem drei große Vorteile:

  • Zugriff auf Steam: Steam-Spieler und -Spielerinnen haben sofort ihre gesamte Steam-Bibliothek zur Verfügung
  • Steuerung mit Controller: keine Maus oder Tastatur notwendig
  • Zuverlässiger Stand-by-Modus: schnell Spiele pausieren und starten

Video starten 9:31 GameStar-Video von 2015: Steam Machines und Steam OS - Können Linux-Mini-PCs der PS4 das Wohnzimmer wegnehmen?

Seit dem Release des Steam Decks hat sich die Linux-Kompatibilität von PC-Spielen deutlich verbessert. Die früher geringe Auswahl an Spielen war wohl mitunter einer der Gründe, warum die ersten Steam Machines, die vor etwa 10 Jahren erschienen sind, scheiterten.

Darüber hinaus könnte Valve den Preis einer neuen Steam-Konsole über Software-Verkäufe subventionieren, um Druck auf andere Konsolenhersteller auszuüben. 

Sollte eine »Steam Box« außerdem eine festgelegte Hardware-Konfiguration besitzen, wie es bei Konsolen der Fall ist, würde das Entwicklern und Entwicklerinnen ermöglichen, ihre Spiele speziell dafür zu optimieren, wie etwa beim Steam Deck. 

Wer will, kann sich eine Steam Box selbst bauen

Solltet ihr nicht auf Valve warten wollen, besteht schon heute die Möglichkeit, einen Gaming-PC mit SteamOS oder einer ähnlichen Linux-Distribution, wie etwa Bazzite OS, zu bauen.

Unter anderem der YouTuber ETA Prime zeigt in einem Video, wie so ein Projekt aussehen könnte.

Mit einem geeigneten Dock wird aus dem Steam Deck eine stationäre Konsole, aber in einem größeren Gehäuse, das nicht unbedingt mobil sein muss, könnte schnellere Gaming-Hardware verbaut werden. (Bildquelle: Duy Linh DinhGameStar Tech) Mit einem geeigneten Dock wird aus dem Steam Deck eine stationäre Konsole, aber in einem größeren Gehäuse, das nicht unbedingt mobil sein muss, könnte schnellere Gaming-Hardware verbaut werden. (Bildquelle: Duy Linh Dinh/GameStar Tech)

Und jetzt seid ihr gefragt: Würdet ihr euch eine neue Konsole von Valve kaufen? Welchen Preis wärt ihr bereit, dafür zu bezahlen? Müsste die Steam Box die Leistung einer PlayStation 5 Pro haben oder würde euch das Niveau einer Xbox Series S ausreichen? Oder würdet ihr euch lieber selbst so einen PC zusammenbauen? Schreibt es uns gern in die Kommentare! 

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