Wertung: Stellaris: Nomads im Test - Das Weltraum-Strategiespiel ist nach diesem DLC nicht mehr dasselbe

In Stellaris: Nomads lasst ihr die Fesseln der planetaren Existenz hinter euch und bereist die Sterne mit eurem ganzen Volk. In Stellaris: Nomads lasst ihr die Fesseln der planetaren Existenz hinter euch und bereist die Sterne mit eurem ganzen Volk.

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Der Release von Stellaris 2016 war für mich ein großer Moment. Die GameStar hatte mich zwei Monate zuvor als Trainee eingestellt in der Hoffnung, dass damit jemand in der Redaktion die Globalstrategiespiel-Nische besetzen würde.

Am Ende war ich nur vier Monate in München, weil ich dann doch mein unterbrochenes Studium abschließen wollte. Dennoch war es mir in der kurzen Zeit vergönnt, sowohl Hearts of Iron 4 als auch zusammen mit Michael Graf Stellaris zu testen.

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Stellaris: Nomads
Wertung einblenden
Stellaris traut sich was und spielt sich mit Nomads deutlich anders. Das Gesamtpaket muss aber erst noch reifen.
Zur vollständigen Wertung
Passt zu euch, wenn ...
  • … ihr Stellaris mal ganz anders erleben wollt.
  • … ihr gerne optimiert.
  • … ihr selbst Khan sein möchtet.
Passt nicht zu euch, wenn ...
  • … ihr frei die Galaxie bereisen wollt.
  • … ihr Stellaris-Anfänger seid.
  • … euch eine intuitive Bedienung wichtig ist.

Zehn Jahre später, jetzt als Freier Autor, ist es beinah zur Routine geworden, dass ich mir mal wieder einen DLC des Sci-Fi-Leviathans ansehe. Mit dem fremdle ich allerdings ungewohnt, denn Nomads spielt sich so gar nicht, wie ich mir das vorgestellt hatte.

Video starten 1:26 Stellaris Nomads: Wir fliehen vor den Schergen des Khans und zeigen euch unser stolzes Archeschiff im Kampf

Riesige Schiffe ersetzen die Planeten

Der Grundgedanke ist simpel: Ihr besiedelt als Nomadenzivilisation keine Planeten, sondern beherbergt alle eure Leute und Gebäude zu Beginn auf einem gigantischen Archeschiff. Im Prinzip fliegt ihr also mit eurem Startplaneten durch die Gegend.

Reiner Hauser
Reiner Hauser

Autor Reiner betrat das Paradox-Universum Ende der 2000er und spielte sich in kurzer Folge durch Europa Universalis 3, Europa Universalis: Rome und Crusader Kings 2. Heute gehören die Spiele der schwedischen Entwickler zu seinen ständigen Begleitern, sowohl privat als auch beruflich. Leicht machen sie es ihm allerdings oft nicht. Umfang, Bugs und komplexe Systeme halten den Aufwand beim Testen nicht gerade klein.

Für mich klingt das reizvoll, ich mag auch die Wanderer-Mechanik in Crusader Kings 3 Roads to Power. Doch im Gegensatz zum Schwesterspiel pralle ich hier erstmal hart von der Umsetzung ab. Denn ganz offensichtlich war es nicht einfach, der Engine diese Spielweise abzuringen. Entsprechend ist die Bedienung meines Weltraumreichs wild über die Menüs verstreut.

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