Ich habe euren App-Tipp für günstigeres Tanken ausprobiert – und ärgere mich, ihn nicht schon früher entdeckt zu haben

Ihr habt mir eine App für günstigeres Tanken empfohlen und ich verstehe, warum sie eine gute Alternative zu anderen Tankapps darstellt.

Mit der RYD-App lässt sich direkt an der Zapfsäule zahlen und sogar etwas Geld sparen. (Bildquelle: GameStar Tech; littlewolf1989 Adobe Stock) Mit der RYD-App lässt sich direkt an der Zapfsäule zahlen und sogar etwas Geld sparen. (Bildquelle: GameStar Tech; littlewolf1989 / Adobe Stock)

Die Spritpreise schießen immer weiter in die Höhe und manche von euch machen sich Sorgen um drei Euro pro Liter Treibstoff. Der höchste Preis, den ich bisher gesehen habe, lag bei 2,63 Euro für Diesel.

Umso mehr freue ich mich, wie viele andere sicherlich auch, über jeden Rabatt, den ich unbeschwert mitnehmen kann. Als ihr mir vor einigen Wochen die RY-Tank-App empfohlen habt, mit der einige von euch an der Tankstelle sparen, konnte ich nicht anders, als sie selbst auszuprobieren.

Da ich meistens im naheliegenden Ausland zu den günstigeren Preisen tanke, kommt die App bei mir zwar nur auf längeren Strecken zum Einsatz – also genau dann, wenn mir die Alternative fehlt. Und trotzdem verstehe ich absolut, warum ihr die Anwendung so feiert. 

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Mehr als eine Spar-App: So nutze ich das Multifunktionstool

Die RYD-App ist in erster Linie ein praktisches Tool, das euch beim Tanken unterstützt. Beim Start der Anwendung bekommt ihr nämlich erst mal eine Übersicht zu den nächsten Tankstellen in eurer Umgebung angezeigt und erfahrt, wie viel der Sprit dort kostet.

Das ist besonders praktisch, da ihr die App auch über Android Auto aufrufen und euch über die Google-Maps-Einbindung direkt dorthin navigieren lassen könnt. Für mich ist das extrem hilfreich, da ich so schneller die günstigsten Angebote in meiner Umgebung finde.

Einmal an der Zapfsäule angekommen, gibt es die Möglichkeit, direkt über die App zu bezahlen und sich den Gang zur Kasse zu sparen. Als ich das mobile Zahlen das erste Mal ausprobiert habe, bin ich aber dennoch in die Tankstelle gegangen, um nachzufragen, ob die mobile Zahlung wirklich unterstützt wird.

Denn ganz ehrlich: Tanken, per App bezahlen und anschließend einfach wegfahren – das fühlt sich etwas illegal an. Von der Kassiererin an der Aral-Tankstelle wurde ich jedoch nur belächelt, da sie die Frage wohl schon öfter gestellt bekommen hat, und konnte dann direkt über die Anwendung zahlen.

In der RYD-App gibt es eine Kartenübersicht zu den günstigsten Tankstellen und den aktuellen Rabattangeboten. (Bildquelle: GameStar Tech) In der RYD-App gibt es eine Kartenübersicht zu den günstigsten Tankstellen und den aktuellen Rabattangeboten. (Bildquelle: GameStar Tech)

So funktioniert der RYD-Rabatt

Um beim Tanken schließlich auch etwas zu sparen, findet ihr in der RYD-App regelmäßig Coupons und Rabattaktionen. Das Prinzip funktioniert ähnlich wie bei Check24, Payback oder der ein oder anderen Treuepunkt-Aktion: Einmal den Coupon aktiviert, spart ihr beim Zahlen.

Aktuell gibt es für den September 2026 beispielsweise einen Staffelrabatt, bei dem ihr bis zu vier Cent pro Liter sparen könnt. Das mag vielleicht nicht nach besonders viel klingen, ist aber trotzdem ein netter Bonus.

In der Vergangenheit hat es aber auch stärkere Rabatte gegeben und es wird in der Zukunft vermutlich auch wieder welche geben. Die Spritpreise in der App unterscheiden sich nicht von denen an der Tankstelle und es fallen für private Kunden keine zusätzlichen Kosten an. 

Licht und Schatten: Die Nachteile der RYD-App

Für mich ist eure Empfehlung deutlich besser als die meisten anderen Tank-Apps. Viele der Sparalternativen basieren nämlich auf dem Prinzip, dass sie die regelmäßigen Preisänderungen der Tankstellen erfassen und für euch das beste Angebot anzeigen.

Seitdem es an den deutschen Tankstellen die Zwölf-Uhr-Regelung gibt, sind viele Anwendungen etwas hinfälliger geworden. Dennoch gibt es auch bei dem RYD-Tool einige Kritikpunkte, wenn nicht sogar Nachteile.

RYD zeigt euch nämlich bei Weitem nicht alle Tankstellen an. Stattdessen bekommt ihr eine Auswahl der Anbieter, die das Bezahlen an der Zapfsäule ermöglichen.

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In den allermeisten Fällen sind das eben nur jene, die zu größeren Marken gehören. Und genau hier sind die Preise in der Realität dann doch häufig teurer als bei unabhängigen Anbietern. 

Dass es auch Ausnahmen gibt, zeigen die Tankstellen in meiner Umgebung, wo sich die Preise trotz lokaler Angebote kaum unterscheiden. Das günstigste Angebot bekomme ich dadurch immer noch bei der Markentankstelle mit der RYD-App.

Zumal es auch Situationen gibt, in denen keine andere Möglichkeit bleibt, als zu einer bekannten Marke zu fahren. Etwa, wenn ihr auf der Autobahn unterwegs seid oder es in ländlichen Regionen schlichtweg an Alternativen fehlt.

Hier kann die App eine nette Hilfe sein, auch wenn der Rabatt nicht immer gigantisch ausfällt. Bei der September-Aktion habe ich im Schnitt beispielsweise nur drei Cent pro Liter gespart. 

Mein Fazit

Trotzdem ärgere ich mich im Nachhinein, euren Tipp nicht schon viel früher entdeckt zu haben. Wenn ich bedenke, wie oft ich in der Vergangenheit auf langen Strecken mangels Alternativen teuer an Markentankstellen tanken musste, hätte ich über die Jahre durchaus einiges an Geld sparen können.

Und eins habe ich ebenfalls gelernt: Selbst wenn ich nicht von jedem Coupon groß profitiere, spare ich durch das bequeme Bezahlen an der Zapfsäule immer noch etwas Zeit.

Habt ihr schon Erfahrungen mit der RYD-App gemacht? Oder kennt ihr vielleicht sogar bessere Alternativen? Schreibt mir eure Erfahrungen gerne in die Kommentare!


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