Der MWC (Mobile World Congress) in Barcelona ist vorbei und damit eine Woche voller spannender Ankündigungen. Von modularen Handys bis hin zu einem MacBook mit iPhone-Chip war alles Mögliche dabei.
Besonders viel Aufmerksamkeit hat das Privacy Display des neuen Samsung Galaxy S26 Ultra erhalten; es kann bei Bedarf seine Blickwinkelstabilität selektiv verringern, um sensible Daten zu schützen.
Mein persönliches Highlight ist auch ein Handy-Bildschirm, der vom TCL Nxtpaper 70 Pro. Er ist matt, augenschonend und kann bei Bedarf einen E-Ink-Bildschirm simulieren.
Das TCL Nxtpaper 70 Pro ist Handy und E-Reader in einem
Neben Gaming, Sport und Fotografie ist Lesen eine meiner liebsten Beschäftigungen, weshalb dieses Handy meine Aufmerksamkeit ganz besonders geweckt hat.
Wusstet ihr, dass TCL auch Handys herstellt? Genau! Der Hersteller von dem Fernseher, der gerade in eurem Wohnzimmer steht! Bei etwa jedem sechsten von euch lag ich soeben richtig.
Die meisten Smartphones von TCL haben eine Besonderheit, mit der sie aus der Masse herausstechen: das sogenannte Nxtpaper-Display.
Was ist Nxtpaper? Die Bildschirme der Nxtpaper-Geräte eignen sich besonders gut zum Lesen. Die Handys und Tablets von TCL, die mit einem solchen Bildschirm ausgestattet sind, können auf Knopfdruck in einen Modus wechseln, der den augenschonenden E-Ink-Displays von E-Readern zum Verwechseln ähnlich sieht.
In diesem Kurzvideo seht ihr es in Action:
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TCL Nxtpaper 60 Ultra: So funktioniert die große Besonderheit
Ich habe den Vorgänger, das in dem Video gezeigte TCL Nxtpaper 60 Ultra, auf der IFA 2025 ausprobiert. Selten gibt es heute noch ein Smartphone-Feature, das mich wirklich überraschen kann, aber das hier hat auf mich gewirkt; es war fast wie Magie.
Der Bildschirm hat allerdings auch praktische Vorteile:
- Die matte Beschichtung reduziert Reflexionen.
- Der Bildschirm ist besonders augenschonend. Die Helligkeit kann bis auf 1 Nit gedimmt und der Blaulichtanteil auf bis zu 3,41 Prozent gesenkt werden.
- Im am stärksten vereinfachten Darstellungsmodus »Max Ink« beträgt die Standby-Zeit des neuen TCL Nxtpaper 70 Pro ganze 26 Tage.
- Ein neuer »Color-Paper-Mode« simuliert ein farbiges E-Ink-Display, ideal für Comics.
- Die Bildwiederholrate ist mit 120 Hz sehr hoch und ermöglicht flüssige Animationen, die bei E-Readern bisher nicht möglich sind.
- Das Glas vom Bildschirm besitzt eine feine Nano-Textur, die dafür sorgt, dass sich die Oberfläche wie Papier anfühlt.
Das neue TCL Nxtpaper 70 Pro verwendet zwar noch die vierte Generation dieser Bildschirme, genau wie der Vorgänger, aber schon dieser konnte mich beeindrucken.
Für zukünftige Versionen will das Unternehmen die Technologie mit OLED kombinieren. Darauf bin ich schon sehr gespannt.
Die restliche Ausstattung kann sich auch sehen lassen
Obwohl das TCL Nxtpaper 70 Pro gerade einmal 300 Euro kostet, ist es für diese Preisklasse überraschend üppig ausgestattet:
- 6,9 Zoll Nxtpaper 4.0 Bildschirm mit 120 Hz
- Schutz nach IP68-Schutzklasse. Es ist also wasserdicht und gegen Staub versiegelt.
- 50-Megapixel-Hauptkamera mit 1/1.56-Zoll-Sensor, 8-Megapixel-Ultraweitwinkel und 32-Megapixel-Frontkamera
- KI-Fotobearbeitungs-Werkzeuge, wie etwa Magic Eraser, Magic Unblur und Magic Editor
- Ausreichend Alltagsleistung dank MediaTek Dimensity 7300 und 8 GB RAM
- Akku mit 5.200 Milliamperestunden und 33-Watt-Schnellladen
- In der günstigsten Variante mit 256 GB. Für 360 Euro bekommt man die Version mit 512 GB.
Die Handys von TCL sind perfekt für Leseratten
Die Nxtpaper-Bildschirme haben mich schwer beeindruckt und ich bin sehr gespannt, wie zukünftige Geräte mit OLED-Panelen damit aussehen werden.
Der neueste Wurf von TCL ist äußerst spannend. Für gerade einmal 300 Euro bekommt ihr ein wasserdichtes Handy mit langer Akkulaufzeit, das gleichzeitig auch als E-Reader verwendet werden kann.
Solltet ihr gerne digital lesen und auf der Suche nach einem neuen Handy sein, könnten die des zweitgrößten TV-Herstellers einen Blick wert sein.





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