Seit dem heutigen Dienstagmorgen gibt es wohl bundesweit massive Internetstörungen und -ausfälle.
Im Detail: Betroffen sind nahezu alle gängigen Dienstleister, besonders stark hat es laut der Internetseite AlleStörungen die Deutsche Telekom und O2 erwischt.
Seit etwa 5 Uhr morgens steigt auf der genannten Webseite die Zahl der Nutzerberichte kontinuierlich an; inzwischen stehen bei Telekom und O2 Tausende Störungsmeldungen.
- Betroffen scheinen laut der entsprechenden Karte vor allem Ballungsgebiete und Großstädte in Deutschland.
Was könnt ihr tun? Momentan bleibt euch außerhalb eines wenig Erfolg versprechenden Versuch des Router-Neustarts nicht viel anderes übrig, als abzuwarten.
- Telekom-Kunden können immerhin eine Ferndiagnose über die zugehörige Webseite starten.
- Selbiges gilt für O2-Kunden, die ihre Störung bzw. dessen Status auf der Live-Check-Webseite melden können.
Das sagen die Provider: Die Telekom selbst äußerte sich auf ihrem »Telekom hilft«-Kanal auf X/Twitter.
- Demzufolge gebe es derzeit ein technisches Problem, an der Beseitigung werde mit Hochdruck gearbeitet.
- Als betroffene Dienste werden der Log-in bei MagentaTV, der MeinMagentaApp sowie die Registrierung von IP-Telefonie genannt.
- Über die gemeldeten Internetprobleme sagt die Telekom auf ihren offiziellen Kanälen bisher nichts aus, doch reagiert der Hilfe-Account zumindest auf ein Gros der Kommentare.
Link zum Twitter-Inhalt
O2 selbst gibt im Live-Check »Eine Basisstation in der Nähe meldet Einschränkungen« an.
Der Grund für den Ausfall: Es ist davon auszugehen, dass die O2-Störung auf die Telekom zurückzuführen ist - so erklärt es zumindest ein Sprecher gegenüber dem Westfälischen Anzeiger.
- Die Deutsche Telekom fungiert als »technischer Vordienstleister für O2«, sodass ein Ausfall bei deren Infrastruktur für Glasfaser und VDSL auch Einschränkungen bei den eigenen Festnetzkunden nach sich zieht.
- Angesichts dessen dürfte sich auch der vergleichsweise leichte Anstieg der Störungsmeldungen bei Vodafone-Kunden erklären, die eher weniger auf die Telekom-Infrastruktur angewiesen sind.
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