Mit Threads hat das Facebook-Unternehmen Meta einen eigenen Twitter-Konkurrenten gestartet. Da der aber eng mit Instagram verwoben ist und somit zu Datenschutz-Bedenken bei der EU führt, startet die Plattform erstmal nicht in Deutschland.
Über einen kleinen Umweg kann man den neuen Kurznachrichtendienst Threads aber auch jetzt schon hierzulande ausprobieren - zumindest als Android-Nutzer. iPhone-Besitzern würden wir davon aktuell noch abraten.
Threads in Deutschland ausprobieren - Android
Wer Threads auf einem Android-Handy nutzen möchte, braucht dafür keinen VPN. Es genügt aktuell völlig, einfach die .apk-Datei der App herunterzuladen. Die findet man nicht im Google Play Store, aber es gibt ein paar weitere seriöse Anlaufstellen, über die ihr Threads installieren könnt.
Für unsere eigenen ersten Gehversuche haben wir die Webseite APKMirror verwendet.
Dort klickt ihr zuerst auf See Available Downloads
und wählt dann die für euch passende Version aus. Ihr wisst nicht, welche das ist? Die FAQ-Seite von APKMirror hilft weiter.
Nun gelangt ihr zur Downloadseite, auf der ihr mit etwas Fingerspitzengefühl den echten Downloads unter den vielen Werbebannern heraussucht. Schon ladet ihr die .apk-Datei herunter und könnt sie installieren.
Threads in Deutschland ausprobieren - iOS
Wer Threads unbedingt auf einem iPhone nutzen möchte, findet dazu online Mittel und Wege. Allerdings benötigt ihr dafür eine echte, britische oder US-amerikanische Adresse und Telefonnummer. Außerdem verstoßt ihr direkt gegen Apples Nutzungsbedingungen, was in der Vergangenheit bereits zu Account-Sperren geführt hat.
Wir sehen deshalb aktuell davon ab, euch hier eine Anleitung zur Installation von Threads zu geben.
Threads einrichten - so geht's
Habt ihr Threads erfolgreich per Android heruntergeladen und gestartet, öffnet ihr die App wie jede andere App auch. Ihr werdet dann direkt auf Deutsch begrüßt - die App ist bereits vollständig lokalisiert.
Meldet euch mit einem bestehenden Instagram-Account an oder erstellt einen neuen. Instagram- und Threads-Konto werden dabei miteinander verknüpft und können später nicht mehr voneinander getrennt werden.
Unsere Empfehlung: Folgt am besten schnellstmöglich einer Handvoll englischsprachiger Accounts, die ihr bereits von Instagram oder Twitter kennt. Sonst befüllt Meta euren Threads-Feed algorithmisch - gerade derzeit noch eine eher abschreckende als überzeugende Erfahrung.
Jetzt freuen wir uns auf euer Feedback! Waren wir an einer Stelle nicht ausführlich genug oder haben etwas übersehen? Welche Guides wünscht ihr euch von uns noch? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!
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