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Inhaltsverzeichnis

Thrustmaster F430 Challenge - Limitiertes Gamepad mit Mängeln

Thrustmaster hat in Kooperation mit Ferrari eine Serie streng limitierter Gamepads veröffentlicht. Warum die Qualität hinter der Sportwagen-Optik nicht überzeugt, verrät unser Test.

von Nico Gutmann,
02.08.2010 09:00 Uhr

Das rund 30 Euro teure F430 Challenge Limited Edition von Thrustmaster ist eines von vier limitierten Gamepads im Ferrari-Design. Form und Aufteilung entsprechen grob dem Playstation-3-Gamepad, zusätzlich spendiert Thrustmaster dem F430 aber verlängerte Griffhörnchen, zwei zusätzliche Buttons auf der Rückseite sowie ein optisches Rad. Letzteres verwenden Sie etwa zum Lenken oder zum Zoomen. In Sachen Präzision bleibt das F430 allerdings deutlich hinter dem Vorbild zurück: Sämtliche Buttons haben unangenehme, weil zu harte Druckpunkte und zu lange Schaltwege. Die leicht schiefen Schulter-Trigger verschlechtern die Handhabung eher als sie zu verbessern. Die Analogsticks federn zu stark Richtung Nullstellung zurück und steuern sich deshalb gummiartig. Action-Rennspiele wie Split/Second: Velocity oder Blur lassen sich damit noch ordentlich steuern, schon in Rennspielen mit leichten Simulationsanleihen (Need for Speed: Shift) und Spielen, die präzise Eingaben erfordern, stößt das F430 schnell an seine Grenzen.

Etwas besser gelingt der Treiber, der das Speichern von Tastenbelegungen im internen Speicher erlaubt. Die Bezeichnung der vielen analogen Bedienelemente mit zig verschiedenen Achsennamen ist jedoch kryptisch und die korrekte Belegung kostet Geduld und einige Fehlversuche. Die Verarbeitung des rutschfesten Gehäuses geht in Ordnung, sämtliche Bedienelemente fallen dagegen klapprig aus. Für den gleichen Preis bekommen Sie den in allen Belangen um Welten besseren Xbox 360 Controller.

Bestenliste: Top-5-Gamepads

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