50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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»Verdammt guter Soundtrack, aber der Film ist totaler Mist« - Tron: Ares fällt bei internationalen Kritiken glatt durch

In der neuen Fortsetzung übernimmt Jared Leto die Hauptrolle und kann die Kritiker nicht wirklich überzeugen.

Letos neues Leinwand-Abenteuer steht unter keinem guten Stern - oder eher gesagt: unter keiner guten Tomate. Bildquelle: DisneyTSG Entertainment Letos neues Leinwand-Abenteuer steht unter keinem guten Stern - oder eher gesagt: unter keiner guten Tomate. Bildquelle: Disney/TSG Entertainment

Im Jahre 1982 erblickte mit Tron eine neue Sci-Fi-Welt das Licht der Kinolandschaft. Es dauerte ganze 28 Jahre, bis die Reihe mit Tron - Legacy fortgesetzt wurde. Noch einmal die Hälfte dieses Zeitraums und es landet ein neuer Teil in den Lichtspielhäusern - Tron: Ares.

Ob sich das Warten gelohnt hat? Wenn man sich die internationalen Kritiken anschaut - nicht wirklich. Denn da wird der neue Film von Joachim Rønning stark in die Mangel genommen.

Wann erscheint Tron: Ares?

Ab dem 9. Oktober 2025 könnt ihr euch Tron: Ares hierzulande in den Kinos anschauen. 

Worum geht’s genau? Das hoch entwickelte Programm Ares (Jared Leto) wird aus der digitalen Welt geradewegs in die reale Welt entsandt, um eine gefährliche Mission zu bewältigen. Dabei begegnet die Menschheit erstmalig einer künstlichen Intelligenz, die direkt aus dem Cyberspace kommt.

Video starten 1:33 Im Trailer zu Tron: Ares trifft die Menschheit das erste Mal auf KI-Wesen

Das sagen die Kritiker zu Tron: Ares

Auf Rotten Tomatoes sind die Bewertungen aktuell lediglich zu 54 Prozent positiv, was das Sci-Fi-Abenteuer auf der Website in die Kategorie »rotten« (deutsch: verfault) einordnet. Einen Zuschauer-Score und Reviews auf IMDb gibt es derzeit noch nicht, da Tron: Ares erst morgen erscheint.

Was finden die Kritiker gut an Tron: Ares? So wirklich als gut befunden wird von den kritischen Stimmen eigentlich nur der Soundtrack, die Action-Szenen und die visuellen Effekte. Die tragen zwar zu der Stimmung bei, können aber nicht über die Schwierigkeiten des Films hinwegtäuschen.

Welche Probleme gibt es? Die Charaktere bringen nicht genügend Tiefe mit, weshalb es Zuschauern schwerfällt, sich mit ihnen zu identifizieren. Das resultiert vermutlich auch aus der Tatsache, dass Tron: Ares keine wirkliche Handlung zu haben scheint und eher wie ein »langes Musikvideo« wirkt.

Ebenfalls bemängelt wird die Performance von Hauptdarsteller Jared Leto, dem es an Gefühl für die Rolle mangelt.

Hier sind ein paar Beispiele:

Tron: Ares hat, ohne Zweifel, einen verdammt guten Soundtrack. Der Film hingegen ist völliger Mist. [..] Jared Leto musste lediglich eine Figur mit Seele spielen. Er ist nicht besonders überzeugend. Ares ist eine eindimensionale Figur, die dringend einen Schauspieler mit einem Funkeln in den Augen brauchte. Jemanden, der einer künstlichen Lebensform, die technisch gesehen keines hat, auf subtile Weise Leben einhauchen konnte. Leto starrt hingegen die meiste Zeit des Films mit ausdruckslosem Gesicht vor sich hin und spricht seine Zeilen mit der Intensität eines geruchsneutralen Deodorants. - The Wrap

Im besten Fall könnte der dynamische dritte Tron-Film als visuelles Album durchgehen. Es gibt zwar eine Prämisse, aber nur in dem Sinne, wie auch eine Modekollektion eine Geschichte hat. - Irish Times (Wertung: 2,5 Sterne)

Während der ursprüngliche Disney-Film von 1982, auf dem er basiert, seiner Zeit voraus war, wirkt Sean Baileys jüngster Versuch, die Marke „Tron“ zu einer Franchise zu machen, eher wie eine Übung in Nostalgie. - Variety

Entweder war ein Neustart längst überfällig, oder die Franchise hätte erklären sollen, dass sie ihr Ziel erreicht hat, und sich zurückziehen sollen. Das Maushaus entschied sich für ein System-Upgrade. Es ist trotzdem Game Over. - Rolling Stone

Zum Vergleich: Auf Rotten Tomatoes bewerten Kritiker und Zuschauer den ersten Tron-Film mit Jeff Bridges zu 61 beziehungsweise 69 Prozent positiv. Deutlich schlechter trifft es die Fortsetzung Tron: Legacy, die mit 51 und 64 Prozent - zumindest was den Kritiker-Score betrifft - ungefähr mit Ares gleichzieht (via Rotten Tomatoes).

Wisst ihr übrigens, was alle drei Tron-Filme gemeinsam haben? Jeff Bridges. Der 75-jährige US-amerikanische Schauspieler spielt seit über 40 Jahren die Figur Kevin Flynn. Auch in Tron: Ares ist Bridges wiederzusehen und führt sein Erbe weiter.

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