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Ultimate General: Gettysburg - Total War: Endlich gut?

Schluss mit Mods für Total War: Der »Darthmod«-Entwickler Nick Thomadis kehrte Creative Assembly im Streit den Rücken zu und arbeitet jetzt mit Ultimate General: Gettysburg an seinem eigenen Strategiespiel - und verspricht eine deutlich bessere KI.

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Nick »Darth Vader« Thomadis ist enttäuscht. Ausgerechnet er wurde nicht zum CA Modding Summit 2012 eingeladen, dem Treffen der wichtigsten Modder der Total-War-Reihe. Dabei gilt Thomadis »Darthmod« für viele Spieler als der finale Patch der bug-geplagten Total-War-Spiele. Von Rome bis Shogun 2 wurden die verschiedenen Versionen der Darthmod über eine Million Mal heruntergeladen.

Thomadis entschied sich, den Fauxpas nicht unter den Teppich zu kehren und beendete Ende 2012 sein Engagement um Total War. Stattdessen begann er zusammen mit dem ukrainischen Entwickler-Studio Game Labs mit der Arbeit an Ultimate General: Gettysburg- ein Echtzeit-Taktik-Spiel, dass mit seiner Gegner-KI überzeugen und vor allem die Total-War-Spiele alt aussehen lassen soll. Auf Steam Greenlight hat Thomadis für sein Spiel auf Basis der Unity-Engine sofort Unterstützung bekommen - der Titel wurde in acht Tagen durchgewunken.

Historisch genau

Ultimate General: Gettysburg spielt, der Name sagt es, zu Zeiten des amerikanischen Bürgerkriegs. Genauer werden die Ereignisse der Schlacht von Gettysburg vom 1. bis 3. Juli 1863 in historisch akkuraten Szenarios nacherzählt. Spieler können dabei die Kontrolle über die Nordstaaten Union übernehmen und versuchen, den tatsächlichen Schlachtverlauf nachzuzeichnen. Oder aber als Südstaaten-General Lee mit einem Sieg den Ablauf der Geschichte ändern.

Dabei werden - ähnlich wie bei Total War - Einheiten als einzelne Regimenter in der Draufsicht befehligt, von leichten Plänklern über Kavallerie bis hin zu Artillerie-Einheiten. Ultimate General verzichtet ob des überschaubaren Settings auf eine Strategie-Karte zwischen den Gefechten. Hier erobern wie also nicht ganz Amerika, sondern konzentrieren uns eben auf die Schlacht um Gettysburg.

Als erfolgreicher Feldherr muss dabei die Umgebung ausgenutzt werden: Flüsse und Hügel sind nicht nur schmuckes Beiwerk, sondern bieten strategische Vorteile wie verbesserte Präzision und Schutz auf erhöhtem Terrain. Das klingt alles nach dem bekannten Total-War-Rezept, auf den ersten Blick ist der größte Unterschied auch nur die Optik. Die wirkt weniger realistisch und erinnert mehr an ein animiertes Tabletop-Spiel mit Diorama-Look, kleine Einheiten wuseln durch bunt blühende Landschaften.

Über Sieg oder Niederlage entscheidet zudem die Moral, Feinde zu erschüttern und fliehen zu lassen ist in Ultimate General Kern jedes Artillerieangriffs und jeder Flankenattacke. Daher sterben hier auch deutlich weniger Truppen als bei den Total-War-Spielen. Die Schlachten wirken aber lange nicht so beeindruckend wie das Gemetzel einer Belagerungsschlachten von Total War: Rome 2 - darauf muss man sich einstellen.

Die Kampagne von Ultimate General bekommt einen Tag mehr als die historische Schlacht spendiert, über vier Tage hinweg schlagen sich die Union und Konföderierten die Köpfe ein. Die Tage sind wiederum in je drei Kampfphasen eingeteilt. Dabei dauert ein Gefecht im Spiel etwa vier Stunden, was 20 Minuten Echtzeit entspricht. Das relativ knappe Zeitlimit nimmt Leerlauf aus den Taktikschlachten, in Ultimate General muss zu jedem Zeitpunkt konzentriert befehligt werden.

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