In meinem PC-Alltag, den ich größtenteils mit meiner Arbeit für die GameStar verbringe, muss ich immer wieder Dateien von meinem Hauptrechner auf eines der Testsysteme übertragen. Auch der umgekehrte Fall oder der Weg von Testsystem zu Testsystem kommt vor.
Neben einer ausreichend hohen Datenrate ist mir dabei auch ein kompakter Formfaktor wichtig, falls ich mal unterwegs bin, etwa in unserem Büro nach München. Außerdem zählt für mich ein gutes Handling. Genau hier kommt mein neuer USB-Stick ins Spiel.
Der simple Grund: Er hat nicht nur einen Anschluss, sondern gleich zwei. Einer davon ist der gute, alte USB-A-Standard, der andere die neuere USB-C-Version. Es handelt sich um den Dual QuickStick von Verbatim in einer Größe von einem Terabyte:
Warum mir die beiden Anschlüsse helfen
Mein Hauptrechner ist inzwischen etwas in die Jahre gekommen. Wer GameStar Tech und meine Artikel und Videos schon länger verfolgt, der weiß, welches Gehäuse ich dabei benutze: das Fractal Design Node 202.
- Wie es in meinem Fall genau aussieht, könnt ihr unter anderem in diesem Foren-Thread sehen. Dort ebenfalls zu erkennen: Es hat an der Front nur zwei USB-A-Anschlüsse.
- Bei meinen Testsystemen setze ich dagegen bevorzugt auf den USB-C-Standard. Das liegt daran, dass er meiner Erfahrung nach zuverlässiger die höchsten Datenraten liefert, selbst wenn sich die maximal mögliche Geschwindigkeit bei einem USB-Stick nicht zwischen den beiden Anschlüssen unterscheidet.
- In meinem oft wuseligen Alltag habe ich dadurch sogar schon das Kunststück fertiggebracht, einen Datenträger mit USB-C-Anschluss in einen USB-A-Anschluss vom Node 202 zu stecken, was erstaunlich gut passt.
Mehr zu dem oben angesprochenen Missgeschick erfahrt ihr hier: „Stromüberspannung am USB-Anschluss“ – Man kann USB-C also doch falsch anschließen.
Mein neuer USB-Stick erleichtert es mir, so etwas zu verhindern. Außerdem spare ich es mir dadurch, einen Adapter von USB-A zu USB-C zu verwenden, wenn ich Dateien zuverlässig schnell per USB-C übertragen will.
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Warum ich mir genau diesen Stick nicht nochmal holen würde
So praktisch ich meinen neuen USB-Stick aber auch finde, so sehr ärgert es mich im Nachhinein, dass ich vergessen habe, beim Kauf auf ein wichtiges Detail zu achten: die maximal mögliche Geschwindigkeit.
- Während der QuickStick mit USB 3.0 theoretische Maximalwerte im Bereich von 500 MByte pro Sekunde erreicht, gibt es auch einige (wenige) Modelle mit USB-C und USB-A-Anschluss zugleich auf dem Markt, die mit USB 3.1 auf ungefähr 1.000 MByte pro Sekunde kommen.
- Da ich nicht ständig mit riesigen Dateienmengen hantiere, ist das kein großer Beinbruch. Aber wenn ihr euch so einen Stick kaufen wollt, empfehle ich euch ein Modell mit USB 3.1, zumal ihr es zu ähnlichen Preisen bekommt wie den Quickstick. Dazu zählen etwa der Patriot Viper PVP30 Duo Compact oder der Silicon Power DS72.
- Noch ein Vorteil dieser beiden Modelle: Während beim QuickStick eine Kappe auf dem USB-A-Anschluss sitzt, die ich verlieren könnte, gilt das für den PVP30 Duo Compact und den DS72 nicht.
Bleibt noch ein kleiner, nicht so wesentlicher Kritikpunkt am Verbatim-Stick: die bewegliche Abdeckung für den USB-C-Anschluss mit der Öse ist für meinen Geschmack etwas zu wackelig.
Dennoch bin ich sehr froh, jetzt einen Stick mit zwei verschiedenen Anschlüssen zu haben und will diesen zusätzlichen Komfort für mich nicht mehr missen.
Lasst mich gerne in den Kommentaren wissen, auf was für einen Datenträger ihr setzt, um Dateien von einem PC auf den anderen zu übertragen!
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