Valve hat einer neuen Steam-Konsole eigentlich eine Absage gegeben, die taucht jetzt aber trotzdem wieder auf

Es gibt neue, handfeste Infos zu einer möglichen Steam-Konsole von Valve.

Valve soll an einem Nachfolger zu den Steam Machines arbeiten. (Bildquelle: Valve) Valve soll an einem Nachfolger zu den Steam Machines arbeiten. (Bildquelle: Valve)

Mit dem Steam Deck hat sich Valve in den letzten Jahren eindrucksvoll auf dem Hardware-Markt zurückgemeldet. Ende letzten Jahres gab es dann auch erste Gerüchte um eine neue Heimkonsole, die allerdings dementiert wurden. Neue Hinweise sorgen jetzt aber wieder für Hitze in der Gerüchteküche.

Valve Fremont taucht bei Geekbench auf

Was bisher geschah: Im Dezember 2024 machten erste Gerüchte um neue Valve-Hardware mit dem Codenamen »Valve Fremont« die Runde. Dataminer hatten scheinbar eindeutige Hinweise auf das Produkt gefunden.

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Unklar war allerdings, ob es sich dabei um einen neuen Handheld, eine Konsole oder eine Streaming-Box im Stil von Nvidia Shield handelt. Eine neue Konsole schien allerdings am wahrscheinlichsten. Anfang 2025 hatte Valve dann aber klargestellt, dass kein Konkurrent für die PS5 und die Xbox Series X in Planung sei. Seitdem war es ziemlich ruhig um das scheinbar abgeschlossene Thema.

Neue Entwicklungen: Jetzt hat der X-User SadlyItsDadley allerdings in einem Post darauf hingewiesen, dass in der Datenbank der Benchmark-Plattform Geekbench seit Kurzem tatsächlich ein Eintrag zum Produkt »Valve Fremont« existiert. Der User ist derselbe, der auch die ersten Infos im Dezember 2024 geteilt hatte.

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Laut Geekbench wurden die Daten am 19. August 2025 hochgeladen. Geekbench ist ein plattformübergreifendes Benchmark-Tool, das die Leistungsfähigkeit von Computern, Laptops, Tablets und Telefonen misst. Ein Eintrag in dieser Datenbank weist häufig darauf hin, dass ein Produkt nahezu fertig ist.

Was wird verraten? Die angegebene Technik ist nicht unbedingt überwältigend. Fremont soll demnach auf eine 6-Kern-CPU auf Basis von Zen 4 setzen. Dazu gibt es »nur« 8 GB RAM und eine GPU der Radeon RX 7600 Serie. Zudem soll darauf Windows 11 laufen.

Das Produkt erreicht in Geekbench 6.4 2.412 Punkte (Single-Core) und 7.451 Punkte (Multi-Core). Das ist ordentlich, aber beispielsweise schwächer als der Ryzen Z2 Extreme (2.748/12.182), der beispielsweise im MSI Claw A8 verbaut ist.

Wirklich schlauer sind wir durch die neuen Informationen also nicht. Es scheint allerdings festzustehen, dass Valve tatsächlich an neuer Hardware arbeitet. Worum es sich dabei handelt, erfahren wir aber wohl erst, wenn der Steam-Hersteller selbst mehr dazu verrät.

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