Er ist der Vermieter von Amazon, Primark und Zara und hat ihnen im vergangenen Jahr fast eine Milliarde Euro Miete berechnet: Amancio Ortega

Bei mehreren Großkunden dieser Art ist es kein Wunder, das so hohe Mietbeträge zusammenkommen.

Amancio Ortega aus Spanien besitzt nicht nur sehr wertvolle, große und beliebte Immobilien, sondern auch Modeketten wie Zara. Auf dem Schild rechts steht oben übrigens »Zu vermieten«. (Bildquelle: Xataka.com) Amancio Ortega aus Spanien besitzt nicht nur sehr wertvolle, große und beliebte Immobilien, sondern auch Modeketten wie Zara. Auf dem Schild rechts steht oben übrigens »Zu vermieten«. (Bildquelle: Xataka.com)

Große Tech- und Mode-Kunden brauchen große Büros und andere Gebäude. Ein Unternehmen hat es dabei geschafft, gleich für mehrere Kunden dieser Art ein besonders wichtiger Vermieter zu sein: Pontegadea aus Spanien, das von Amacnio Ortega gegründet wurde (via Xataka.com).

  • Wie Economica Digital Ende 2024 berichtet hat, lagen die Mieteinnahmen der Firma im letzten Jahr bei stolzen 977 Millionen Euro.
  • Das entspricht einer Steigerung von 20 Prozent gegenüber den Einnahmen von 657 Millionen Euro aus dem letzten Jahr.
  • Ein wichtiger Faktor für den Vermietungserfolg von Pontegadea: Das Unternehmen besitzt viele passende Gebäude an wichtigen zentralen Standorten auf der Welt.

Einige davon hat Pontegadea bereits mit vorhandenen Mietern gekauft, so etwa das Amazon-Logistikzentrum im Baldonnell Business Park in Dublin, die Amazon-Zentrale in Seattle oder das Distributionszentrum des weltgrößten Logistikunternehmens DSV in Venlo.


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Nicht das einzige Standbein von Ortega

Neben Pontegadea hat Ortega auch Inditex gegründet und besitzt knapp 60 Prozent Anteile an der großen Firma.

Das Textilunternehmen ist für Fast Fashion-Modeläden bekannt. Die etablierteste Marke darunter ist Zara.

Die hohen Einnahmen aus Inditex nutzt Ortega auch für den Kauf neuer Immobilien für Pontegadea. Doch statt über den Kauf und Verkauf solcher Immobilien Geld zu verdienen, konzentriert er sich auf die lukrative und zuverlässige Vermietung von Großobjekten.

Außerdem vermietet er Gebäude an sich selbst beziehungsweise an Inditex. Im Jahr 2024 hat das Textilunternehmen 46 Millionen Euro dafür an Pontegadea gezahlt, was ebenfalls einer Steigerung im Bereich von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Mit Blick auf die Marktkapitalisierung kann Pontegadea zwar nicht mit börsennotierten Unternehmen wie American Tower oder Prologis mithalten. Geht es um den Wert der Immobilienbestände, gehört es aber zu den führenden Unternehmen weltweit.

Bekannte und große deutsche Immobilienunternehmen sind beispielsweise Vonovia SE und LEG Immobilien SE. Statt großer (Tech-)Unternehmen wie Amazon wie im Falle von Pontegadea sind ihre Kunden allerdings vornehmlich private Mieter.

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