Wenn wir in Videospielen gewarnt werden, nicht an einen Ort zu gehen, dann ist das meistens ein gutes Zeichen. Dort wartet dann nämlich oft wertvolle Beute, eine Quest oder vielleicht ein einzigartiger Gegner. Gefahr ist schließlich das Geschäft der meisten Spielehelden.
Steam-Spielerinnen und -Spieler warnen aber auch vor einem Ort innerhalb eures Profils auf der Plattform. Der, dessen Name nicht genannt werden darf, der Einkaufsverlauf!
Ich will das gar nicht wissen
Laut unserer letzten Umfrage, bei der über 14.000 von euch mitgemacht haben, besitzen die meisten von euch über 100 Spiele auf Steam, viele sogar noch deutlich mehr. Und laut einer Umfrage aus dem letzten Jahr haben rund 75 Prozent von euch schon über 1.000 Euro auf Steam ausgegeben.
Ihr wollt lieber gar nicht drüber nachdenken, wie viel Geld ihr schon in Videospiele gebuttert habt? Dann könnt ihr den Post von Silvawuff im Steam-Subreddit wahrscheinlich gut nachfühlen:
Link zum Reddit-Inhalt
Auf Reddit findet Silvawuff auf jeden Fall viele Gleichgesinnte, das zeigt ein Blick in die Kommentare. Wenn viele Spiele auch bei euch auf dem Pile of Shame vergammeln, seid ihr nicht die einzigen:
Ich habe es zusammengezählt. Man, ich bereue so einiges.
EatingTastyPancakesIch hab nachgesehen und ich habe ein Spiel, das ich 2015 gekauft und niemals gespielt habe. Uff.
PeachyFairyDragonMeine Bibliothek hat mehr Spiele, die ich nie installiert habe, als Spiele, die ich zumindest zwei Stunden gespielt habe.
CyberFireball25Ich fühle mich immer so schlecht, wenn ich es mir angucke
JNorJT
54:03
1.039 für WAS?! Die Steam Machine ist Valves teuerster Fehler
Eine Sache ist es ja, Geld für den Kauf von Spielen auszugeben. Aber bei manchen Spielerinnen und Spielern dient auch nur ein einziger Titel als Monetengrab:
Ich habe über 2.000 Dollar für Counter-Strike 2 ausgegeben, Leute ...
StrangeWazerWifleEhrlich gesagt ist mein Einkaufsverlauf auf Steam ziemlich zahm, aber ich wäre erledigt, wenn ich sehen könnte, was ich in Genshin Impact ausgegeben habe.
OGntHbAber in den Chor aus klagenden Spielerinnen und Spieler mischen sich auch ein paar positivere Stimmen. So schreibt zum Beispiel Theotar:
Es gibt weitaus schlimmere Dinge, für die man sein Geld ausgeben kann. Mit dem Kauf von Spielen unterstützt man immerhin Künstler. Musiker, Autoren, 3D-Künstler und Coder. Selbst wenn ich ein Indiespiel das ich gekauft habe nie spiele, fühlt es sich trotzdem gut an zu wissen, dass mein Geld wenigstens an leidenschaftliche Künstler geht.
Wenn ihr auch mal einen Blick in euren Einkaufsverlauf werfen wollt, müsst ihr lediglich auf Steam die Einstellungen aufrufen und dort unter Account
die Accountdetails
wählen. Auf der sich öffnenden Seite könnt ihr rechts oben auf Einkaufsverlauf anzeigen
klicken. Wollt ihr genau wissen, was ihr in all den Jahren auf Steam ausgeben habt, dann wird es etwas komplizierter. Wie es genau geht, erklärt der Artikel oben im Kasten.
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